Glutenfreies Bananenbrot

Tja, ich hab da mal wieder etwas ausprobiert! Um dieses Rezept hier bin ich eine ganze Weile lang drum herum geschlichen. Da ich Bananen sehr mag und ein paar reife Exemplare zu Hause hatte, habe ich es getestet.

Wie es schmeckt? Wie warmer Bananenbrei mit Zimt. Klebrig. Süß. Total lecker! Ob zum süßen Frühstück oder am Nachmittag als Kuchenersatz, es passt super und sättigt enorm!

Vorher:

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Nachher:

WP_20160802_10_14_01_ProFür 1 Leib Brot benötigt ihr:

  • 1 kleine Zucchini (115 g) grob geraffelt
  • 4 überreife Bananen zerdrückt (Gesamtmenge mit Schale gemessen: 500 g)
  • 1 Vanilleschote (das Mark herausgekratzt)
  • 300 gr. Vollkornreismehl
  • 4 EL Ahornsirup
  • 3 EL Apfelmus (kann man im Moment auch prima selbst machen!)
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • 2 EL Chia-Samen (in 8 EL Wasser eingeweicht)

Die Zucchini mit den Bananen und dem Vanillemark in eine Schüssel geben. Dann alle weiteren Zutaten beifügen und die Masse gute 10 Minuten ruhen lassen. Die Brotform lege ich mit Backpapier aus, ehe ich den Teig hinein fülle. Das Brot für etwa 50 Minuten (evtl. 55) bei 180 Grad (Umluft) fertig backen.

Wichtig ist, dass die Bananen wirklich richtig reif sind, sonst stimmt die Konsistenz nicht!

Einzelne Brotscheiben lassen sich auch prima einfrieren.

Wer Bananen mag, wird das Brot hier lieben!

Kommt gut in die neue Woche,

die Emily

Ein Ausflug an die Kieler Förde: Laboe

Es ist nun schon wieder ein paar Tage her, dass ich eine schöne Zeit bei Freunden in Kiel verbringen konnte. Wie die Zeit doch rast! Aber ich habe schließlich noch ein paar Eindrücke mitgebracht, die unbedingt noch raus wollen!

Schließlich saß ich zuvor noch nie in einem rasenden Mini-Cooper, der einen Bus überholt hat, weil Fahrerin und Beifahrerin mit diesem unbedingt mitfahren mussten! Unglaublich, dass der Mini-Cooper zudem noch vorschriftsmäßig rückwärts eingeparkt wurde. In einer Seitenstrasse!

Und dann gab es schließlich noch so viel zu sehen und zu erleben!

Wo fange ich an?

Laboe!

Ein sehr feiner Badeort, der unter seinen Sandkörnern jede Menge Geschichte verborgen hält. Laboe war ein Badeort, ein Fischerdorf, ein Kampfplatz, ein Hafenplatz. Und es gibt ein fantastisches spanisches Lokal mit Blick auf die See. Da muss man unbedingt hin, denn die können wirklich köstlich spanisch kochen!

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Laboe war aber nicht immer idyllisch, sondern eben auch für die Kriegsmarine von großer Bedeutung. Daran erinnert das Marine-Ehrenmal ganz besonders.

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Ich muss es einfach erwähnen, da es in seiner Form, Größe und Aufgabe wirklich faszinierend ist. Es erinnert von außen nahezu an eine gigantische Finne, was absolut Sinn ergibt! Die Grundidee ist, den gefallenen Marine-Soldaten ein Ehrenmal zu widmen. Schon die ersten Empfindungen in diesem Museum haben mir eine Gänsehaut beschert. Das Grauen sinnloser Kriege wird einem hier, wieder einmal mehr als deutlich, vor Augen geführt. Eine von zwei Wänden, die unzählige Schiffe, Frachter und Boote zeigte, die zu einem Massengrab geworden sind. Doch es geht nicht nur um den Schrecken des Krieges. Es geht auch darum die Menschen nicht zu vergessen, die in diesen Schrecken hinein gezogen wurden.

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Das Ehrenmal hat heute eine weitere Aufgabe. Es wurde zu einer Gedänkstätte für Seeleute aller Nationen, die auf See geblieben sind.

Viele Treppenstufen führen auf das Dach des Museums. Ein Aufstieg, den man schon auf sich nehmen sollte, damit man von hier oben einen wunderbaren Ausblick genießen kann! (PS. Es gibt glücklicherweise auch einen Fahrstuhl)

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Hier oben wird einem die Schönheit der Welt wieder klar und deutlich!

Das war ein wirklich, wirklich schöner Tag ☼

Alles Liebe,

die Emily

 

Eine Raupe – per Anhalter durch die Galaxis

Auch kurze Wege können mitunter ziemlich lang werden!

Heute hat mich auf dem Weg zur Arbeit eine Raupe begleitet. Ob ich sie eingeladen habe? Nein, nicht wirklich.

WP_20160816_07_52_38_ProUnd das war so:

Herr Raupe, wie hat sich Ihre Tagestour heute denn so ergeben?

Also, det war ja so. Ich hing da heute morgen an meinem abgekauten Ast und hielt meinen Raupenarm hoch. Wat soll ich denn machen? Lang is der wohl nich, wa?! Aber ich musste unbedingt weiter ziehen, da ich hier schon alles abgenagt hatte, wa?! Und du kannst dir wohl vorstellen, wie lange ich zu Fuß unterwegs gewesen wäre. Det Leben ist kurz. Also! Da kam doch son flotter Feger auf zwei Rädern vorbei und ich dachte mir spontan, da könnste ja mal mitfahrn. Die tut dir nüscht. Und zack hatte ich mich an ihr Bein geklammert. Wir sind ne ganze Weile lang so daher gefahrn. Ab und an wars ein bisschen ruckelig, aber gut. Bin ja auch nich selber gefahrn. Die konnte det vielleicht nicht so gut. Irgendwann muss ich dann wohl eingenickt sein, wa?! Jedenfalls war da plötzlich wieder Bewegung drin. Und denn bin ich auch noch aufm Asphalt abgesetzt worden. Stell dir det mal vor! Aufm ASPHALT! Da holt mich doch jeder Vogel zum Frühstück. Wat soll denn dette? Det war wohl mal ein böses Erwachen Freunde! Aber ich hab et ja geschafft, wa?! Sonst hätte ich das ja nicht erzählen können, wa?!

Und Frau Rosensteuz, wie haben Sie das alles so erlebt?

Nun, ich fuhr also mit dem Rad heute früh zur Arbeit. Eigentlich war alles wie immer. Eigentlich. Mit einem mal erkannte ich, dass sich eine dicke Raupe auf meinem weißen Hosenbein niedergelassen hatte. Lassen wir mal folgende Worte auf sich wirken: Dicke Raupe – weißes Hosenbein! Also hoffe ich inständig, dass das Tier keine Hinterlassenschaften zurück lassen würde, wenn ich mein Rad abstelle. Zwar habe ich versucht sie während der Fahrt einmal vorsichtig abzuschütteln, doch leider vergebens. Bei der Arbeit angekommen, nahm ich die Raupe vorsichtig von dem Hosenbein ab (die hatte sich auf meiner Hose schon häuslich niedergelassen), kontrollierte ihren vermeintlichen Schlafplatz auf … na ja Spuren und ging zur Arbeit. Ich sag euch eins, passt immer gut auf, was ihr euch unterwegs so einfangt😉

Kommt gut ins Wochenende und

alles Liebe,

die Emily

 

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