Spargel…er ist da!

Die Temperaturen da draußen sind so weit gesunken, dass man glauben muss, dass der arme Spargel sich wieder in die Erde verkrümelt. Aber ein paar Stangen, die aus dem Boden heraus geguckt haben, fanden den Weg in meine Küche. Glück gehabt! Und so habe ich mich an den Turmbau gemacht…

Für 2:

  • 4 dicke Stangen Spargel geschält
  • 2 Bio-Orangen (inkl. etwas Schale)
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4 Scheiben Pancetta (ital. Speck – der schmeckt am besten!)
  • 1/2 Galiamelone
  • etwas Olivenöl, Sals & Pfeffer

Zuerst die Pinienkerne anrösten und zur Seite stellen. In einem kleinen Topf den Saft von 2 Bio-Orangen auffangen. Ca. 1 TL der Orangenschale (Zesten) zum Saft geben und mit ca 100 ml Wasser aufkochen. Den Sud so lange kochen, bis sich die Menge auf ca. 1/3 reduziert hat. 1 EL Olivenöl dazu geben.

Die Spargelstangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. In schräger Form sehen sie ziemlich gut aus! Die Melone in ähnlich große Stücke schneiden. Beides in den Sud geben, die Pinienkerne ebenfalls und alles mit einem Deckel abdecken.

Den Pancetta zwischen zwei Backbleche legen – dann verformen sie sich nicht und werden himmlisch knusprig! Im Backofen bei 200 Grad für 10-15 Minuten backen.

Dann geht es ans Türmen:

Rucola, etwas Spargel-/Melonensud, eine Scheibe von dem knusprigen Pancetta, dann wieder Rucola usw.

Dazu passt ein kräftiger Frühlingswein. Auch wenn man die Heizung aufdrehen muss, kein Grund um den Frühling nicht schon in den Bauch zu lassen!

Alles Liebe,

die Emily

Abschied

Wenn man einen Menschen eine Weile lang auf die wohl intimste Art begleiten darf, nämlich im Krankheitsfall, dann wird einem klar und deutlich vor Augen geführt, wie klein wir doch selbst sind.

Wie unwichtig vieles ist. Nichts ist selbstverständlich.

Zeit spielt plötzlich eine andere Rolle als zuvor. Meist haben wir nämlich keine Zeit. Und plötzlich gewinnen ganz andere Dinge die Oberhand.

Gefühle nehmen dich ein. Gute und schlechte.

Wir glauben möglicherweise Herr über uns zu sein und die Kontrolle zu haben. Doch wenn es darauf ankommt nimmt uns jemand das Steuer aus der Hand.

Macht sich ein geliebter Mensch schließlich auf seine letzte Reise verstehen wir, dass es unsere Aufgabe ist in Liebe loszulassen.

Wo auch immer du jetzt bist, ich sende dir so viel Liebe wie du tragen kannst.

©Nicole Markfort im März 2017

 

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