Hohlräume

Je hohler der Kopf,

desto lauter das Echo!

(Unbekannt – aber großartig und passt gerade so schön😉 )

Kommt gut durch die restliche Woche & alles Liebe,

die Emily

Beim Autofahren wird mir nun einmal übel!

Neulich waren mein Kollege und ich gemeinsam zu einem Meeting geladen. Dazu mussten wir ein paar Kilometer raus fahren. Ich ahnte irgendwie schon, dass das alles anstrengend werden würde. Er wollte unbedingt fahren – na bitte …

Kennt ihr das, wenn jemand beschleunigt und dann wieder seinen Fuß vom Gaspedal nimmt, wieder beschleunigt, Fuß vom Gas, usw?

Was soll ich sagen? Mein Kollege fuhr los und mir wurde schon bald ein bisschen komisch im Magen.

»Du, ich glaube, mir wird übel«, sagte ich alsbald. Schließlich wollte ich ihn an meinen Gefühlen teilhaben lassen. Er machte mal ganz große Augen und starrte mich von der Seite her an.

»Dir wird WAS??«

»Übel.«

»Wie jetzt? Soll ich … soll ich anhalten

»Nee. Geht noch!«, antwortete ich. Doch mein Kollege schien nicht beruhigt zu sein. Gut, wäre ich vermutlich auch nicht gewesen.

»Wieso ist dir denn übel?«, wollte er wissen.

Na bitte, wenn er es wissen will?, dachte ich.

»Du fährst so komisch.«

»Wie bitte? ICH fahre komisch?«

»Ja. Du fährst komisch und bremsen tust du auch komisch.«

Manchmal muss die Wahrheit einfach raus! Ungefiltert.

»Und bremsen tue ich auch komisch?«

Mein Kollege tat entrüstet.

Ich hüstelte.

»Ja, genau. Und jetzt ist mir übel.«

Ich sah auf sein Handschuhfach.

Vielleicht eine Sekunde länger, als ich es beabsichtigt hatte.

»Hey. Du denkst jetzt nicht das, was ich gerade vermute oder? Emily! Sprich mit mir!«

Ich hüstelte noch einmal. Es war aber auch stickig in dem Wagen!

»Ich weiß nicht was du vermutest. Mir ist schlecht. Ein bisschen jedenfalls.«

»Ein bisschen? Sag’ mal, wie wäre es denn mit laufen?«

Hallo? Ich verdrehte die Augen.

»Nee. Das ist zu kalt. Ich halte das aus.«

Pause.

»So lange es geht«, schob ich sicherheitshalber nach.

Jetzt verdrehte mein Kollege die Augen. Er atmete tief. Tiefer als ich.

»Aber dann hast du frische Luft?!«

»Vergiß’ es.«

»Und wenn ich dich hier einfach raus lasse?«

»Du darfst keine kranken Frauen aussetzen.«

Stille. Er wusste, dass ich recht hatte.

»Eigentlich wird mir immer nur übel, wenn ich hinten sitze. Oder wenn ich lese!«, ergänzte ich. Ich hatte das Gefühl, ich sollte noch ein wenig im Gespräch bleiben.

Lenk’ dich ab Emily, lenk’ dich ab …

Dann sah ich wieder auf sein Handschuhfach.

»Emily. Lass’ das!«

Ich schluckte.

»Was denn?«

»Hey, du sagst mir doch Bescheid, wenn ich anhalten soll. Ja? JA???«

Ich lächelte und dachte nur: Gib Gas!

 

Habt einen schönen Sonntagabend und kommt gut in die neue Arbeitswoche!

Alles Liebe,

die Emily

 

PS. Keine Sorge, wir sind heile angekommen. Zurück übrigens auch😉

Paprika-Hummus mit Curry und Kurkuma

Vor einiger Zeit habe ich Hummus für mich entdeckt. Und ich finde dieses Mus geradezu großartig, weil es so wandelbar, köstlich und gesund ist. Die Grundlage bilden immer Kichererbsen und etwas Tahin, diese etwas bittere Sesammus. Ansonsten kann man es mit vielen guten Dingen verfeinern, z. B. mit roter Beete oder gegrillter Paprika. Genau dieses Rezept habe ich mitgebracht: Paprika-Hummus von gegrillter Paprika, verfeinert mit Kurkuma und pikantem Curry. Appetit bekommen?

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Hummus passt sehr gut zu gegrilltem Gemüse oder frisch gebackenem Brot und ist ruckzuck fertig!

Das ist drin:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 gegrillte gelbe (Bio)Paprika
  • 1 guter TL Tahin
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 gestr. TL Currypulver
  • Salz und evtl. etwas Olivenöl, wenn das Hummus noch etwas Feuchtigkeit nötig hat

Die Paprika kann man prima im Ganzen im Backofen backen, bis sie etwas Farbe annimmt und schön weich ist. Anschließend zusammen mit allen Zutaten im Mixer fein parieren. Schon fertig!

Kichererbsen haben viele gute Inhaltsstoffe, also immer her damit. Ich futtere mich gerade durch einige Kombinationen, an denen ich euch gerne teilhaben lasse.

Habt einen schönen Sonntag und

alles Liebe,

die Emily

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