Mandeln/Kokos/Zimt

Vor einigen Monaten habe ich in Düsseldorf ein tolles Deli entdeckt. Kennt ihr das? Ihr geht durch die Stadt und plötzlich kommt ein Hüngerchen auf? Der Körper verlangt dringend etwas Süßes oder Warmes. Eine Kleinigkeit. Etwas „für auf die Hand“, aber bitte etwas Gutes. Dann zieht es mich gerne an den geselligen Carlsplatz. Und mit einem mal stand ich vor dem Deli. Laura’s Deli. Die Auslage war umwerfend! Ich bat um eine Gedenkpause vor der Bestellung. Selten habe ich einen Laden gesehen, der mit so viel Liebe und Hingabe ausstaffiert war. Und mit Leckereien natürlich!

Nun habe ich mir ihr Kochbuch „Kiss the cook“  zugelegt und bin sehr (!) begeistert. Nun probiere mich an einigen ihrer Rezepte aus, z. B. an „Flapjacks“:

Die Bezeichnung sorgt schon für eine gute Laune und die Häppchen sind wahnsinnig lecker! Süß, aber nicht zu süß. Saftig. Für zwischendurch, zum 2. Frühstück oder zum Kaffee. Und es ist kaum möglich nur eines zu essen!

Das ist drin (12 Stück):

  • 45 g gehackte Mandeln (im Backofen nur kurz anrösten – 175 Grad – 6-8 Minuten)#
  • 115 g (glutenfreie) Haferflocken
  • 40 g Kokosraspel
  • 1/4 TL Salz
  • 80 g Ahornsirup
  • 125 g Mandelmus
  • 1/2 TL Zimt

Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einer glatten Masse verkneten. Auf einem Backblech 1 Bogen Backpapier auslegen und die Masse zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck formen. Im Backofen für etwa 15 Minuten backen. Abkühlen lassen. Die Flapjacks in kleine Quadrate oder auch in Riegel schneiden.

Die Riegel kann man auch prima mit zur Arbeit nehmen oder auf eine Reise. Sie sättigen schnell und ihr wisst was drin ist!

Kommt gut in die neue Woche,

die Emily

Advertisements

Brot aus Mungbohnen mit Rosmarin

Brot aus Bohnen? Ohne Mehl? Zugegeben, ich war etwas skeptisch, als ich das Rezept gelesen hatte, aber meine Neugierde darauf war einfach zu groß. Das Brot schmeckt warm besonders gut, vor allem mit etwas Meersalz und Olivenöl. Das macht es zu einer richtig guten Grillbeilage!

(Mungbohnenbrot links – Süßkartoffelbrot rechts)

Zutaten:

  • 250 g Mungbohnen, über Nacht einweichen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe, kann aber auch weggelassen werden
  • 1 EL frisch gehackter Rosmarin
  • 1/2 TL Rohrzucker
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Meersalz
  • Saft von 1 Zitrone
  • etwas gem. Pfeffer
  • 1 runde Backform mit ca. 20 cm Durchmesser

Die Mungbohnen einfach abtropfen lassen. Sie sollten ihre Größe mindestens verdoppelt haben. In zwei Portionen teilen. Die eine Portion fein mixen, die andere Portion kann ruhig etwas gröber sein. Insgesamt sollte dabei ein schweres Püree entstehen. Beide Portionen in einer großen Schüssel vermengen.

Die Backform kleide ich mit einem Bogen Backpapier aus.

Öl, Knoblauch, Rosmarin, Zucker, Natron, Salz und Zitronensaft mit 120 ml lauwarmem Wasser verrühren. Nicht zu lange rühren, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Natron das nicht mag. Alles gleich in die Bohnenmasse rühren und alles in die Form füllen. Das Brot etwa 25 Minuten bei 160 Grad (Umluft) backen, bis es leicht gebräunt ist. Es sollte leicht nachgeben, wenn man es drückt. Etwas auskühlen lassen.

Frisch mit Olivenöl, Salz und Pfeffer schmeckt es am besten!

Es ist einen Versuch wert.

Appetitliche Grüße,

Emily

 

Quelle des Rezeptes: Jasmine Hemsley „East by West“

%d Bloggern gefällt das: