Richtig gut: Brokkoli-Falafeln und Tahini-Zitronen-Sauce

Was soll man bei dir Hitze nur essen? Falafeln zum Beispiel! Die kann man nämlich auch prima kalt genießen. Also zur Sicherheit gleich eine Portion mehr machen! Sie sind lecker, vegan, glutenfrei und gesund. Und damit sie nicht so trocken sind, ist eine ordentliche Menge Brokkoli enthalten. Damit werden sie rundum saftig.

Für 30 Kugeln braucht ihr:

  • 1/2 Kopf Brokkoli (inkl. Stunk in der Küchenmaschine fein raspeln)
  • 1/2 Zwiebeln (grob gehackt)
  • 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 1 große Hand voll Petersilie + Minze
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g) (in der Küchenmaschine zerkleinert – aber nicht allzu fein)
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1 TL gem. Koriander
  • 1/4 TL Cayennepfeffer für die Schärfe
  • 3 EL Mehl (Buchweizen oder Kichererbsenmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • Salz & Pfeffer

Alle Zutaten vermengen und aus der Masse kleine Falafelkugeln formen (ein kleiner Esslöffel voll). Diese Falafeln werden nicht in Fett ausgebacken, sondern werden jetzt auf ein Backblech gesetzt und bei 220 Grad für ca. 15-20 Minuten gebacken. Zwischendurch ruhig einmal wenden!

Man kann dazu Wraps ausbacken, sie in Salatblätter einwickeln und nach Belieben Rohkost raspeln. Gut passen: Möhren, Spitzkohl, Frühlingszwiebeln, Radieschen, Spinat, Salat… UND eine gute Soße!

Die Tahini-Soße, als auch dieses Falafelgericht habe ich aus „Eat happy“ von Melissa Hemsley abgeguckt. Diese Soße passt prima und Reste kann man auch gut zu Gemüse oder Nudelsalaten verwenden! Ich nehme lieber etwas weniger Tahin als im Rezept angegeben.

Das ist drin:

  • 4 EL Tahini
  • Saft von 1/2 – 1 Zitrone
  • 200 ml warmes Wasser
  • Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • wer mag kann noch Joghurt dazu geben.

Guten Appetit!

Emily

XXX

Es ist Sommer in der Stadt.

Die Stadt ist noch ganz still.

Ich bin auf dem Weg zur Arbeit.

Die Hitze steht in den Schluchten der Gassen.

Es riecht nach Parties der vergangenen Nacht und

nach dem Müll, den die Restaurants in ihren Tonnen an die Ecke gestellt haben.

Eine Kellnerin wischt den Staub von den Tischen.

Bald kommen die ersten Gäste.

Tauben gurren leise.

Städtische Mitarbeiter gießen die jungen Bäume.

Es ist Sommer in der Stadt.

 

 

Gestatten: Angsthase

Stelle dir einfach einmal vor, dass du es grundsätzlich mit Nadeln nicht so hast. Sagen wir, du kannst insbesondere mit Spritzen (!) nicht allzu viel anfangen.

Stelle dir auch vor, du legst bei geplanten „Stichen“, und sei es nur eine Impfung, grundsätzlich eine gewisse Anspannung an den Tag: Du hast Schiß!

Stelle dir nun vor, dass es soweit ist. Die Arzthelferin ist gefühlt halb so alt wie du, oder noch jünger. Ob sie das überhaupt schon kann?! Vielleicht ist sie noch in der Ausbildung …

„Schreiben sie mit rechts oder mit links?“, reißt sie mich aus meinen Überlegungen.

„Ach, spritzen sie doch lieber in den … Po!“, dann sehe ich die Nadel auch nicht, denke ich noch, spreche es aber nicht aus.

Sie überlegt.

Warum tut sie das?

„Ich frage den Arzt sicherheitshalber, das hab‘ ich noch nicht gemacht.“ Sie verläßt den Raum mit all dem Spritzzeug.

Da! Hab ich es doch geahnt!

Bestimmt eine Auszubildende. Mist. Ob ich hier noch raus kann?

Eine andere Stimme in mir spricht mich beruhigend an: „Alles gut. Es ist nur eine winzige Mini-Spritze! Die merkst du nicht einmal!“

„Und wenn doch?“, will die andere sagen, als die Tür sich wieder öffnet und die Arzthelferin eintritt.

„Kein Problem. Legen Sie sich auf den Bauch bitte?“

„Sicher?“

Ich zögere.

„Jaaa, ich mache den Job ja nicht erst seit gestern. Legen Sie sich einfach auf den Bauch.“

Ach?! Und warum weiß sie dann nicht, dass man auch IN DEN PO SPRITZEN KANN?

Ich traue ihr nicht.

Sekunden später ist alles vorbei…

Erleichtert atme ich auf.

Das wäre also geschafft.

Ob es beim nächsten Mal leichter wird? Sicher nicht 😉

Genießt den Sonntag und alles Liebe,

die Emily

 

 

%d Bloggern gefällt das: