Auberginen mit Miso und Sesam

Gemüse esse ich in jeder Form, Art und Weise wahnsinnig gerne, so lange es nur nicht von einer dicken Soße erschlagen wird. Als ich dieses Rezept in einem meiner Kochbücher gefunden habe, musste ich es gleich ausprobieren. Wer Auberginen mag, wird dieses Gericht mit Sicherheit gerne ausprobieren. Es eignet sich besonders als Beilage zum Grillen. Die gebackenen Stücke kann man auch wunderbar mit Humus und Brot genießen! Man kann sie sogar prima mit zur Arbeit nehmen.

Für 2 (verputze ich aber auch alleine) benötigt ihr:

  • 2 mittlere Auberginen – Stil entfernen und längs in Spalten schneiden
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz

Zutaten für die Glasur:

  • 2 EL geröstetes Sesamöl (das schmeckt schon alleine lecker)
  • 1 EL Tamari (oder einfache Sojasoße)
  • 1 TL Misopaste
  • 1 EL Ahornsirup
  • Saft von einer (Bio)Zitrone
  • etwas Apfelessig

Außerdem: Sesam

Die Auberginen zunächst auf ein Backblech geben und das Olivenöl drüber träufeln. Der EL reicht vollkommen aus! Etwas Salz über die Auberginen geben und alles bei ca. 180 Grad (Umluft) für 20 Minuten backen. Sie sollten weich, aber noch nicht gar sein.

Alle Zutaten für die Glasur zusammenrühren. Sobald die Auberginen weich sind, könnt ihr sie mit der Glasur übergießen. Dabei bitte gut durchmischen! Alles in den Ofen und für weitere 15 Minuten backen. Eventuell zwischendurch einmal wenden, damit die Glasur auch überall hin kommt!

Wenn die Auberginen fertig sind, den Sesam drüber streuen und an den Tisch bringen.

Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe,

die Emily

 

Ohne Leidenschaft geht gar nichts!

„Wir segeln in verschiedene Richtungen über den Ozean des Lebens;

die Vernunft ist die Karte, die Leidenschaft der Wind“

(Aus Deutschland)

Ist das nicht ein schöner Spruch? Ich mag ihn. „Leidenschaft der Wind“… vorausgesetzt: Man hat Wind! Ohne Wind dominiert wohl eher die Flaute und Flaute entspricht wiederum wenig Leidenschaft, was wohl zur Folge hat, das der zweite Teil des Spruches sich irgendwie kontraproduktiv auswirkt.

Und wenn man so lange ein motorgetriebenes Segelboot fährt?

Kann man die Flaute wohl überbrücken, bis der Wind wieder in die Segel pusten und seine Rolle übernehmen kann? Ein bisschen anschieben kann der Motor bestimmt…

Ach na ja, wenn die Sonne scheint ist es ja auch eigentlich ganz gleich. Regen wäre übel. Aber lassen wir das.

Ist das nicht ein schöner Spruch?

Alles Liebe,

die Emily

Spargel…er ist da!

Die Temperaturen da draußen sind so weit gesunken, dass man glauben muss, dass der arme Spargel sich wieder in die Erde verkrümelt. Aber ein paar Stangen, die aus dem Boden heraus geguckt haben, fanden den Weg in meine Küche. Glück gehabt! Und so habe ich mich an den Turmbau gemacht…

Für 2:

  • 4 dicke Stangen Spargel geschält
  • 2 Bio-Orangen (inkl. etwas Schale)
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4 Scheiben Pancetta (ital. Speck – der schmeckt am besten!)
  • 1/2 Galiamelone
  • etwas Olivenöl, Sals & Pfeffer

Zuerst die Pinienkerne anrösten und zur Seite stellen. In einem kleinen Topf den Saft von 2 Bio-Orangen auffangen. Ca. 1 TL der Orangenschale (Zesten) zum Saft geben und mit ca 100 ml Wasser aufkochen. Den Sud so lange kochen, bis sich die Menge auf ca. 1/3 reduziert hat. 1 EL Olivenöl dazu geben.

Die Spargelstangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. In schräger Form sehen sie ziemlich gut aus! Die Melone in ähnlich große Stücke schneiden. Beides in den Sud geben, die Pinienkerne ebenfalls und alles mit einem Deckel abdecken.

Den Pancetta zwischen zwei Backbleche legen – dann verformen sie sich nicht und werden himmlisch knusprig! Im Backofen bei 200 Grad für 10-15 Minuten backen.

Dann geht es ans Türmen:

Rucola, etwas Spargel-/Melonensud, eine Scheibe von dem knusprigen Pancetta, dann wieder Rucola usw.

Dazu passt ein kräftiger Frühlingswein. Auch wenn man die Heizung aufdrehen muss, kein Grund um den Frühling nicht schon in den Bauch zu lassen!

Alles Liebe,

die Emily

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