Köstlicher Rosenkohlsalat

Rosenkohl? Köstlich? Ja, man darf geteilter Meinung sein. Ich selbst konnte bisher nicht viel mit den kleinen grünen Kohlköpfen anfangen, aber es kommt – wie hier eben auch  – immer auf die Zubereitung an!

Jedenfalls bin ich über dieses Rezept gestolpert. Es ist einfach (einfach ist super), schnell gemacht (schnell ist auch super) und der Salat schmeckt frisch (obwohl es sich um Rosenkohl handelt). Nun ja, schaut selbst:

Was ist drin?

  • 400 – 500 g Rosenkohl (fein geraspelt)
  • 1 Hand voll Walnusskerne (oder Pekannusskerne – geröstet und fein gehackt)
  • 2 Äpfel (in kleine Würfel geschnitten)
  • 1 kleine Hand voll getrocknete Gojibeeren oder Cranberrys

Alle Zutaten miteinander vermengen. Dann das Dressing anrühren!

  • 6 EL bestes Olivenöl (meine Freundin hat mir welches aus Griechenland mitgebracht – ein Traum!)
  • 4 EL Apfelessig oder Zitronensaft
  • 1 EL Senf
  • 2 TL Honig oder Agavendicksaft
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer

Das Dressing gut durchschütteln und über den Salat gießen. Fertig!

So bleibt der Salat vegan. Allerdings passen Parmesanspäne ebenfalls gut dazu. Wie ihr mögt!

Der Salat passt aufs Buffet oder kann gut als Beilage gereicht werden. Glaubt mir, einen Versuch ist er wert!

Alles Liebe,

die Emily

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Ho ho ho… Ingwerplätzchen zu Weihnachten (glutenfrei)

Es ist soweit, der Geist der Weihnacht steht vor der Tür und er hat sogar schon angeklopft. Mir hat er ein schönes Rezept für Ingwerherzen vor die Tür gelegt:

Sie sind nicht besonders süß, wer sie also süßer mag, kann sie schließlich auch gut in flüssige Schokolade tunken. Und das ist drin:

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 130 g Pekanüsse (Walnüsse gehen auch)
  • 180 g Buchweizenmehl (etwas mehr zum Ausrollen)
  • 95 ml Ahornsirup
  • 2 EL Ingwer gemahlen (frischer Ingwer tut’s auch, dann einfach reiben)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Chiasamen

Die Pekanüsse in der Küchenmaschine zu Mehl malen und mit allen Zutaten vermengen. Noch 95 ml Wasser dazugeben und alles zu einem festen Teig kneten. Am besten gleich die Backbleche mit Backpapier auslegen, bevor ihr mit dem Ausstechen beginnt.

Dann etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig zu etwa 0,3 mm ausrollen. Dann könnt ihr mit dem Ausstechen beginnen und die Plätzchen auf den Blechen auslegen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft) einstellen und in ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Die Plätzchen schmecken nicht nur zu Weihnachten!

Ich wünsche euch allen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und

alles Liebe,

die Emily

Schläppchenparade

Wenn es die Sendung „Wetten dass?“ noch gäbe, würde ich dort jetzt eine Wette anmelden. Wetten, dass ich alle anwesenden Gäste an ihrem Schlappengeschlurfe erkenne?

Eigentlich hatte ich einen ruhigen, entspannten, leisen und immer noch ruhigen Tag für mich eingeplant. Was habe ich mich darauf gefreut! Am Morgen hatte ich also fix mein neues Buch eingesteckt                                                                             (Gaby, es ist so schön geworden!!)

und habe mich auf den Weg in (m)eine schöne Wellnessfarm gemacht.

Während ich so durch die Gegend fuhr, lag ich in Gedanken schon zwischen Palmen, neben mir ein Tee, das neue Buch von Gaby in Händen und nebenbei leise Töne aus der Klangschale. Perfekt! Doch da hatte ich meine Rechnung wohl ohne dieses miese Wetter und eine Vielzahl von Menschen gemacht, die eine ähnliche Idee hatten, wie ich. Die trafen nur etwas später ein als ich.

Doch zunächst war ja noch alles nett. Ich genoss in aller Ruhe noch eine Tasse Kaffee, ehe ich mich in das Haus der Stille zurückzog. Dieses Haus ist hell. Überall stehen Pflanzen. Man kann hinaus sehen, sich einkuscheln und in Ruhe vor sich hin schlummern. Himmlisch.

Ich suchte mir eine Liege in bester Lage aus, legte mir alles zurecht, damit ich mich möglichst wenig bewegen musste und kuschelte mich ein. Dann zog ich mein Buch hervor und begann zu lesen. Gaby hat in ihrem neuen Buch Kurzgeschichten und Verse verfasst, so kann man eine Geschichte lesen, nachdenken, weiterlesen, träumen, weiterlesen. Für einen Augenblick schloss ich die Augen bis, ja bis der erste Schlappenschlurfer an mir vorbei schlappte.

Macht ja erst einmal nichts. Ich ließ die Schlappen ziehen und die Geräusche mit ihnen. Doch schnell kam das zweite, das dritte und das vierte Paar. Es quietschte und schlurfte.

Ich öffnete die Augen, setzte mich wieder auf, atmete tief durch und nahm wieder mein Buch zu Händen.

Ein Schlappenpaar nach dem anderen schlappte an mir vorbei, es war gruselig! Sie quietschten, blieben stehen, waren blau, schwarz, trugen funkelnde Stecker, waren geschlossen oder offen. Es kamen immer mehr!?

„Blende das aus Emily!“, versuchte ich mich zu beruhigen. „Blende das aus sonst kommst du nie in die Entspannung!“

Versucht das einmal! Genau so kann man versuchen nicht an einen gelben Elefanten zu denken! Unmöglich!

Noch nie haben mich so viele schlappende Quietschschlurfer umgeben, wie an diesem Morgen!

Da gab es nur die Flucht nach vorne. Ich packte alles ein, suchte und fand ein stilles Plätzchen, an dem ich für mich sein konnte. In der Bücherei des Wellnesstempels. Perfekt. Und Tee bekam ich auch noch – wenn auch nicht in einer Klangschale serviert 😉

Habt einen ruhigen Abend und alles Liebe,

die Emily

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