Irgendwas ist doch immer!

Mal ehrlich, mit Arbeit wird man nie fertig oder? Ist es nicht so, dass man es trotzdem immer wieder versucht und am Ende dieses Versuches doch wieder nur einmal mehr scheitert?

Tatkräftig, zuversichtlich und ehrgeizig packt man links an, arbeitet sich nach rechts durch, nur, um links wieder von vorn anzufangen! Das gilt übrigens ganz besonders für die Hausarbeit. Aber im Büro ist es auch nicht anders. Der Schreibtisch wird doch nie leer. Und warum dreht man sich täglich so im Kreis? Um vermutlich wenigstens einmal ein Gefühl des Triumphes auskosten zu können, „es“ endlich geschafft zu haben! Aber das Gefühl ist trügerisch, denn es hält nicht lange!

Ein Gefühl der Entspannung? Passt ja nicht in das Gewusel. Die bleibt also gerne auf der Strecke.

Oder eines der Ruhe? Man kann auch arbeiten, ohne den Geist zu aktivieren. Dann kann es aber auch passieren, dass man die Haarbürste am Ende im Kühlschrank wieder findet!

Zufriedenheit? Tja, wenn man Freizeit gegen Arbeit eintauscht, ist Zufriedenheit irgendwie überschaubar.

Harmonie? Vorhanden, wenn ich nach getaner Arbeit müde ins Bett falle.

Wie wäre es mit einer Revolution gegen Kalk und Spinnenweben? Gegen liegengebliebenen Socken?

Oder gegen den Drang alles schaffen zu wollen in der Meinung, alles schaffen zu können? Wo nur liegt die Grenze zwischen Trägheit und Gelassenheit?

Fragen über Fragen, vermutlich findet jeder seine Antwort nur im Selbststudium!

Kommt bitte entspannt in dieses Wochenende und Tipps dazu nehme ich nur zu gerne entgegen!

Alles Liebe,

die Emily (der zu allem Übel eben ein Glas Marmelade auf den Boden gefallen ist – ein großes Glas versteht sich 😉 )

 

Tränen zum Abschied

Flüssigkeiten hinterlassen Spuren auf glatten Bodenbelägen.

Wasser hinterlässt kreisrunde Ränder.

Nach Kaffee bleiben braune Ränder.

Milch macht weiße Kreise.

Nach Tränen bleiben transparente dunkle Flecken

zurück.

Und davon hatten wir so viele.

Noch ein Abschied.

Noch ein Zeichen für Endlichkeit.

Du fehlst so sehr.

In Liebe und Dankbarkeit

Nicole Markfort, Juni 2017

 

 

Auf die kleinen Dinge im Leben kommt es doch an

„Man schafft so gern sich Sorg und Müh,

sucht Dornen auf und findet sie,

und lässt das Veilchen unbemerkt,

das uns am Wege blüht.“

Johann Martin Usteri

(Sandrose – Veilchen waren aus)

Usteri war ein Schweizer Dichter, Maler und Zeichner und ist an Valtentinstag 1763 geboren und auch damals hat man sich augenscheinlich mit den selben Themen beschäftigt, wie heute. Themen die einfach zeitlos zu sein scheinen, wie z. B. die Aufmerksamkeit oder den Blick auf die schöne Seite des Lebens richten, Zufriedenheit und all das. Ihr ahnt schon: Das Glas ist halb voll oder halb leer. Dabei kommt es doch auf gerade diese kleinen Dinge im Leben an, die uns glücklich machen (sollen). Diese klitzekleinen Juwelen, die links und rechts an unserem Wegesrand herum liegen.

Ist es diese unsere Aufmerksamkeit, die das Zünglein an der Waage ist?

Wenn sie nicht nutze, diese Aufmerksamkeit, kein Gespür für sie habe oder sie ignoriere, entgeht mir jede Menge. Da bin ich mir ganz sicher. Dann kann ich sie am Ende gar nicht mehr erkennen, die Veilchen. Wer weiß, vielleicht zeigen sie sich dann aber auch gar nicht erst…

Wer weiß, wer weiß.

Alles Liebe,

die Emily

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