Kräuterlikör – selbstgemacht

Habt ihr einen Garten? Balkon? Habt ihr Kräuter? Die heißen Tage haben dafür gesorgt, dass die Kräuter, insbesondere die mediterranen, ordentlich geschossen sind (sofern sie gegossen wurden).

Bei mir sind sie wahrlich explodiert! Also, wohin damit?

Nachdem sie zum Trocknen für Tee an der Luft hängen, verschenkt wurden, Gemüse begleitet haben, liegen sie ab sofort auch in Wodka ein!

Einen guten Kräuterlikör herzustellen ist eigentlich relativ einfach…

Man nehme

  • eine dunkle Flasche
  • Frische Kräuter (von allem etwa die gleiche Menge: Oregano, Majoran, Rosmarin, Basilikum, Thymian)
  • 1 Fl. Wodka (es muss ein guter sein! Fusel geht gar nicht…)
  • Kandis (eine Hand voll, nur nicht zu viel)
  • 3-5 Nelken
  • 1 Piment
  • 3 Wacholder (zerstoßen)
  • nach Belieben: Zitronenschale

Die Kräuter einfach am Stiel in die Flasche geben. Ich zerdrücke sie vorher, damit sich die ätherischen Öle lösen. Dann gebe ich ein paar Stücke braunen Kandis hinzu. Ich nehme den groben Kandis und davon etwa 10 Stücke. Das reicht aus, ist aber Geschmacksache! Die trockenen Gewürze gebe ich so dazu. Wer mag kann auch etwas Zimtschale zugeben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Am Ende alles mit dem Wodka abdecken. Im besten Fall sind die Kräuter gerade so bedeckt. Fertig.

Alles für mindestens 3 Monate ruhen lassen. Gut Ding will eben Weile haben! Immerhin ist der Likör zum Winter startklar!

Und jetzt muss mir nur noch etwas für 12 Kg Zucchini einfallen 😉

Alles Liebe,

die Emily

Rhabarber-Chutney

Da komme ich im Sommer noch einmal mit dem Frühlingsgemüse, ich weiß. Der Rhabarber ist eigentlich durch. Leider habe ich es versäumt dieses wirklich gute Rezept zu veröffentlichen, aber wer mag legt es sich für das kommende Jahr schon einmal auf Wiedervorlage. Eines kann ich jedenfalls versprechen: Es lohnt sich!

Und das Chutney passt zu Gemüse, Fisch, Käse (Ziegenkäse, kräftiger Käse und überhaupt) und natürlich auch zu (Grill)Fleisch.

Was ist drin?

Zutaten:

  • 50 g Pinienkerne (trocken leicht in der Pfanne geröstet)
  • 400 g Rhabarber (geputzt und in Scheiben geschnitten)
  • 150 g Äpfel (klein geschnitten)
  • 125 g rote Zwiebeln (gehackt)
  • 50 g Rosinen (ich hatte nur Cranberries und die fand ich gut!)
  • 125 ml Apfelessig
  • 1 EL Senfkörner
  • 1/2 Zimtstange
  • Schale einer 1/2 Zitrone
  • 250 g Gelierzucker (1:1)
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL geriebener Ingwer (wem der Ingwer zu scharf ist, sollte die Menge auf die Hälfte reduzieren)
  • 125 g Himbeeren (TK)

Im Grunde genommen ist das Rezept ganz einfach, da alle Zutaten miteinander vermengt und mit dem Gelierzucker für 5 Minuten aufgekocht werden. Zimtstange entfernen und in vorbereitete Gläser abfüllen, mit den Decken verschließen und auf den Kopf stellen. Für die Haltbarkeit ist es wie üblich auch hier wichtig, dass die Gläser keimfrei gemacht werden.

Lasst es euch schmecken (spätestens im nächsten Jahr)

Alles Liebe,

die Emily

 

Angebrannt ist selten …

… ein Zeichen von besonders schönen, wie genießbaren Röstaromen! Nein, wenn etwas angebrannt ist, sollte man den kompletten Inhalt besser entsorgen. Einen neuen Topf nehmen. Neu anfangen. Du willst es nicht mehr essen. Du kannst es auch gar nicht mehr essen.

Interessant wie leicht sich die einfachste Küchenweisheit auf das alltägliche Leben übertragen lässt, oder?! Auf Politik zum Beispiel. Eigentlich muss ich gar nicht viel mehr dazu sagen, jeder kann seine Phantasie spielen lassen.

Ein Stichwort vielleicht.

Nennen wir es Horst, oder Jens. Oder Donald? Es gibt da gerade sooo viel Auswahl!!! Ein wahres wie geldvernichtendes Horrorkabinett.

Zur Not gibt es zum Abend einfach eine Kniffte.

Die brennt nicht an. Ist lecker und wenigstens ehrlich. So lange das Brot gut gebacken ist.

Habt einen friedlichen Abend,

alles Liebe,

die Emily

 

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