Spargel…er ist da!

Die Temperaturen da draußen sind so weit gesunken, dass man glauben muss, dass der arme Spargel sich wieder in die Erde verkrümelt. Aber ein paar Stangen, die aus dem Boden heraus geguckt haben, fanden den Weg in meine Küche. Glück gehabt! Und so habe ich mich an den Turmbau gemacht…

Für 2:

  • 4 dicke Stangen Spargel geschält
  • 2 Bio-Orangen (inkl. etwas Schale)
  • 2 EL Pinienkerne
  • 1 Hand voll Rucola
  • 4 Scheiben Pancetta (ital. Speck – der schmeckt am besten!)
  • 1/2 Galiamelone
  • etwas Olivenöl, Sals & Pfeffer

Zuerst die Pinienkerne anrösten und zur Seite stellen. In einem kleinen Topf den Saft von 2 Bio-Orangen auffangen. Ca. 1 TL der Orangenschale (Zesten) zum Saft geben und mit ca 100 ml Wasser aufkochen. Den Sud so lange kochen, bis sich die Menge auf ca. 1/3 reduziert hat. 1 EL Olivenöl dazu geben.

Die Spargelstangen in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. In schräger Form sehen sie ziemlich gut aus! Die Melone in ähnlich große Stücke schneiden. Beides in den Sud geben, die Pinienkerne ebenfalls und alles mit einem Deckel abdecken.

Den Pancetta zwischen zwei Backbleche legen – dann verformen sie sich nicht und werden himmlisch knusprig! Im Backofen bei 200 Grad für 10-15 Minuten backen.

Dann geht es ans Türmen:

Rucola, etwas Spargel-/Melonensud, eine Scheibe von dem knusprigen Pancetta, dann wieder Rucola usw.

Dazu passt ein kräftiger Frühlingswein. Auch wenn man die Heizung aufdrehen muss, kein Grund um den Frühling nicht schon in den Bauch zu lassen!

Alles Liebe,

die Emily

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19 Gedanken zu „Spargel…er ist da!

  1. Nach Auskunft eines Spargelzüchters in der Nähe schaden ein paar Tage Sauwetter und Frost den „Genuss-Stangerln“ überhaupt nicht, im Gegenteil, sie wachsen dadurch langsamer und entwickeln mehr Aroma. 😉
    Viel Freude mit diesem herrlichen Gemüse! 🙂

  2. Spargel total lecker und sooo kalorienarm, endlich gibts die wieder. Hab ich mir heut gegönnt. 😋
    Dein Rezept liest sich sehr lecker…schleck
    Liebe Abendgrüße
    Ellen 🙋

  3. Gästetauglich – so sieht es aus, liebe Emily. Und dass es schmeckt, daran habe ich keinen Zweifel.
    Wir frönen dem Spargel gerade auch sehr, aus Angst er erfriert…

    Herzlich
    Anna-Lena

    • Stimmt, es ist absolut gästetauglich. Allerdings ist es so lecker, dass es sich auch lohnt zwei Portionen zu essen!
      Aufgrund der Kälte war der hiesige Spargel fast mit Gold aufzuwiegen, aber köstlich alle male. Jetzt lässt er sich erst so richtig blicken und das macht er ganz fein 😉
      Ganz liebe Grüße
      Emily

    • Liebe Annette, der Spargel hatte sich bei den Temperaturen doch tatsächlich fast wieder auf den Rückzug gemacht! Aber jetzt zeigt sich der Nachschub in unserem schönen Spargeldorf von seiner schönsten Seite.
      Ganz liebe Grüße und es geht bergauf mit der Wärme ☼
      Emily

  4. hmmmmmm, klingt das gut, liebe Emily.
    Da ich im Spargeldorf lebe, bin ich sozusagen an der Quelle und noch ist da kein Spargelmangel.
    Natürlich gab es bei mir also auch schon dieses königliche Gemüse, aber mit so viel wunderbarer Kreativität habe ich sie nicht zubereitet *lächel*

    LG von Bruni

    • Liebe Bruni,
      da hast du es wirklich nicht weit zum Frühlingsglück! Nach dem Winter kann ich es immer kaum erwarten endlich den jungen Spargel zu essen und meist esse ich dann so viel, dass er mir irgendwann zu den Ohren heraus hängt. Aber noch ist es nicht soweit *g
      Ganz liebe Grüße, die Emily

  5. Liebe Emily,
    da der Spreewald ja sozusagen bei uns gleich um die Ecke ist und er ein großes Spargelanbaugebiet ist, haben wir selbstverständlich schon Spargel genossen. Und ich bin mir sicher, dass wir es schon bald wieder tun werden.
    LG
    Astrid

    • Liebe Astrid,
      nach dem Winter kann man das frische und junge Gemüse kaum erwarten, geht es dir auch so? Seit dem Anstechen haben wir schon so viel Spargel gegessen, dass es schon fast wieder für 1 Jahr reicht…
      Liebe Grüße
      Emil

    • War echt super! Langsam fallen mir schon keine Spargelrezepte mehr ein. Wir hatten ihn jetzt in so ziemlich jeder Form 🙂

  6. Ach, so viel Geduld hätte ich gar nicht. Wenn es hier irgendwo weißen Spargel gäbe, würde ich ihn am liebsten pur essen mit ein bisschen Butter.

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