Göttlich: Kürbistarte mit karamelisiertem Knofi und Ziegenkäse

Es ist KÜRBISZEIT!!! Und der Garten hat so viele Kürbisse hervor gebracht, das ist in diesem Jahr echt eine wahre Wonne. Also: Ran an die Kürbisrezepte…

wp_20160924_15_48_47_pro

Bis zu diesem Rezept habe ich noch nie karamelisierten Knoblauch gegessen, bin aber absolut begeistert davon. Wenn er zubereitet ist, schmeckt er wunderbar süß und er ist cremig lecker. Er überhaupt nicht scharf und müffelt kein Stück. Diese Tarte ist außerdem  frei von Mehl und kann daher auch bei Glutenunverträglichkeit gut gegessen werden.

Für den Boden:

  • 375 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Meersalz
  • 1/2 TL Natron
  • 30 g weiche Butter
  • 2 Eier

Für die Füllung:

  • 250 g Kürbis
  • 1 Knoblauchknolle (wer mag auch 2, das Originalrezept möchte sogar 3!)
  • 30 g Butter
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 Eier
  • 7 EL Vollfett-Naturjoghurt
  • 60 g mittelalter Gouda (gerieben)
  • 70 g gebröckelter Ziegenkäse (z. B. Frischkäse)
  • 3 TL gehackter Salbei (ich habe die Blätter ganz gelassen)
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer

Zuerst die Zutaten für den Tarteboden vermengen und den Teig in einer Tarteform (24 cm im Durchmesser) verteilen. Der Teig sollte nicht stärker als 4 mm sein. Den Rand kann man schön hochdrücken! Nun den Boden für etwa 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Wer mag kann ihn mit Hülsenfrüchten bestreuen und zunächst 10 Minuten „blind“ backen, muss man aber nicht unbedingt. Sonst nach 10 Minuten die Hülsenfrüchte entfernen und für weitere 10 Minuten backen.

Dann geht es an den Knoblauch. Die Zehen pellen und mit ein paar EL Wasser in einem kleinen Topf zum köcheln bringen. Nach wenigen Minuten wird er weich; evtl. noch etwas Wasser zufügen. Dann die Butter zufügen und den Knoblauch jetzt zum Kochen bringen, bis das Wasser verdampft ist und der Knoblauch langsam bräunt. Jetzt den Ahornsirup, Apfelessig und Meersalz zufügen und 10 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Die Zehen sind jetzt mit einem zähen, dunklen Sirup ummantelt und allein während ich das so schreibe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen! Das Zeug schmeckt wirklich richtig gut!

Ich habe einen Hokkaidokürbis verwendet. Man kann natürlich jeden Kürbis verwenden, aber den Hokkaidokürbis muss man nicht schälen. Den Kürbis in etwa 2 cm große Stücke schneiden und entweder kochen bis der weich ist oder im Backofen rösten, bis er weich ist. Ich habe ihn gekocht, würde ihn demnächst aber eher rösten, um ihm mehr Geschmack zu verleihen. Den Kürbis dann auf dem Tarteboden verteilen. Eier, Joghurt, geriebenen Käse, etwas Salz und Pfeffer vermengen und über den Kürbis gießen.

Zum Schluss den Ziegenkäse über die Tarte krümeln und den karamellisierten Knoblauch verteilen, dann mit Salbei bestreuen und bei 170 Grad noch einmal 30 Minuten backen. Die Eimasse sollte stocken und goldbraun sein. Die Tarte schmeckt warm und kalt, zu Salat und einem Glas Wein (z. B. Federweißer).

Saisonal und regional und vor allem: Total guuuut!

Alles Liebe,

die Emily

Advertisements

13 Gedanken zu „Göttlich: Kürbistarte mit karamelisiertem Knofi und Ziegenkäse

  1. Das könnte mir auch gefallen, liebe Emily.
    Momentan probiere ich verschiedene Kürbissuppen- und Tomatensuppenrezepte durch. Wir ernten immer noch Tomaten…

    Lieben Gruß und eine gute Woche,
    Anna-Lena

    • So viele Tomaten habt ihr noch, liebe Anna-Lena? Dann seid ihr eindeutig erfolgreicher! Die Tomatenernte war gut, aber jetzt fehlt doch die Sonne. Es sind noch zahlreiche grüne Tomaten an den Sträuchern, aber ob die noch kommen?! Wir werden es sehen 😉
      Eine schöne neue Woche für dich und ganz liebe Grüße,
      Emily

      • Wir haben ein recht großes Gewächshaus, das macht eine Menge aus. Ich habe die Tomatensuppe schon aus eingefrorenen Tomaten gekocht.
        Grüne Tomaten kannst du aber reinnehmen und einfach hinlegen, sie reifen drinnen ganz gut nach.

        Auch dir eine schöne Woche!
        Mit lieben Grüßen
        Anna-Lena

        • Als ich ein Kind war, lagen die noch grünen Tomaten auf den Fensterbänken zum Nachreifen.
          (Draußen schafften sie es nicht mehr.)
          Ich fand es spannend, immer wieder nachzusehen, wie sie sich langsam röteten 🙂

        • Ich nehme unsere grünen Morgen auch rein, denn innen reifen sie schneller nach. Ab morgen kommt der Gevatter Herbst, mit allem, was wir eigentlich nicht so wollen…

        • Unsere Pflanzen stehen unter Dach. Es ist eine gute Idee sie herein zu holen! Das werde ich in den nächsten Tagen dringend machen. Danke für den Tipp!

        • Jetzt hatte ich doch – aus Versehen – den „Gefällt mir“-Button gedrückt. Was hattest du noch gesagt? Wie lange dauert das konkret bis zum Frühling?? 😯

  2. Dein Rezept klingt toll, liebe Emily.
    Leider schaffe ich es nicht, einen Kürbis zu schneiden. Das muß dann eine kräftigere Hand als meine tun…

    Lieber Gruß von mir zu Dir in die Kürbiszeit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: