Ein Ausflug an die Kieler Förde: Laboe

Es ist nun schon wieder ein paar Tage her, dass ich eine schöne Zeit bei Freunden in Kiel verbringen konnte. Wie die Zeit doch rast! Aber ich habe schließlich noch ein paar Eindrücke mitgebracht, die unbedingt noch raus wollen!

Schließlich saß ich zuvor noch nie in einem rasenden Mini-Cooper, der einen Bus überholt hat, weil Fahrerin und Beifahrerin mit diesem unbedingt mitfahren mussten! Unglaublich, dass der Mini-Cooper zudem noch vorschriftsmäßig rückwärts eingeparkt wurde. In einer Seitenstrasse!

Und dann gab es schließlich noch so viel zu sehen und zu erleben!

Wo fange ich an?

Laboe!

Ein sehr feiner Badeort, der unter seinen Sandkörnern jede Menge Geschichte verborgen hält. Laboe war ein Badeort, ein Fischerdorf, ein Kampfplatz, ein Hafenplatz. Und es gibt ein fantastisches spanisches Lokal mit Blick auf die See. Da muss man unbedingt hin, denn die können wirklich köstlich spanisch kochen!

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Laboe war aber nicht immer idyllisch, sondern eben auch für die Kriegsmarine von großer Bedeutung. Daran erinnert das Marine-Ehrenmal ganz besonders.

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Ich muss es einfach erwähnen, da es in seiner Form, Größe und Aufgabe wirklich faszinierend ist. Es erinnert von außen nahezu an eine gigantische Finne, was absolut Sinn ergibt! Die Grundidee ist, den gefallenen Marine-Soldaten ein Ehrenmal zu widmen. Schon die ersten Empfindungen in diesem Museum haben mir eine Gänsehaut beschert. Das Grauen sinnloser Kriege wird einem hier, wieder einmal mehr als deutlich, vor Augen geführt. Eine von zwei Wänden, die unzählige Schiffe, Frachter und Boote zeigte, die zu einem Massengrab geworden sind. Doch es geht nicht nur um den Schrecken des Krieges. Es geht auch darum die Menschen nicht zu vergessen, die in diesen Schrecken hinein gezogen wurden.

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Das Ehrenmal hat heute eine weitere Aufgabe. Es wurde zu einer Gedänkstätte für Seeleute aller Nationen, die auf See geblieben sind.

Viele Treppenstufen führen auf das Dach des Museums. Ein Aufstieg, den man schon auf sich nehmen sollte, damit man von hier oben einen wunderbaren Ausblick genießen kann! (PS. Es gibt glücklicherweise auch einen Fahrstuhl)

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Hier oben wird einem die Schönheit der Welt wieder klar und deutlich!

Das war ein wirklich, wirklich schöner Tag ☼

Alles Liebe,

die Emily

 

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8 Gedanken zu „Ein Ausflug an die Kieler Förde: Laboe

  1. Laboe..dorthin hatte ich eine Klassenfahrt in meiner Schulzeit, ich war ewig nicht mehr dort. Bestimmt gab es keinen Fahrstuhl als ich dort war..ich kann mich nur an Stufen erinnern. Eine schöne Ecke – das wußte unser Lehrer damals auch 😉
    Sei lieb gegrüßt
    Ellen

  2. Mein Besuch in Laboe war vor 16 Jahren. Mein schlimmstes Erlebnis war der Besuch eines U-Boots. Plötzlich ergriff mich Klaustrophobie, als ich mir bei dieser Enge des Bootes auch noch vorstellte, dass dieses Gefährt unter Wasser fuhr. Panikartig musste ich da raus!
    Laboe ist sehr schön, kann ich bestätigen!

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