Focaccia – ein bisschen anders, als man sie kennt…

Eine Focaccia ist Italien pur! Wenn dieses köstliche Brot mit all seinen Aromen aus dem Backofen kommt, muss einfach Sommer sein. Jedenfalls kann ich die Sonne auf der Zunge förmlich spüren. Genuß geht eben gern über das Auge auf die Zunge. Dazu gehört gar nicht viel:  Mehl, sonnengetrocknete Tomaten, Oliven, Meersalz, Rosmarin, Olivenöl, glücklich sein!

Aber ist es auch möglich, eine glutenfreie Variante zu backen? Als ich ein Rezept dazu fand, konnte ich es kaum erwarten es einmal auszuprobieren. Und wenn ich neben dem Backofen sitze, ist es auch sommerlich warm, also ran an die Focaccia!

Dieses Brot wird im Grundteig aus Buchweizen gefertigt und passt dennoch garantiert gut zu Tapas, Fisch, gegrilltem Gemüse, Käse, Suppen… sie ist einfach köstlich und schmeckt zu ziemlich allem.

Zutaten für zwei bis drei Personen:

  • 75 ml Olivenöl
  • 1 EL Chia-Samen (die sind einfach universell einsetzbar!)
  • 1 EL Apfelessig (weißer Balsamico geht auch)
  • 250 gr. Buchweizenmehl
  • 70 gr. getrocknete Tomaten
  • 70 gr. Oliven – grün oder schwarz (dann aber unbedingt Kalamata-Oliven – bitte keine geschwärzten!)
  • frischer Rosmarin
  • Salz & Pfeffer

Das Rezept ist wirklich denkbar einfach. 225 ml Wasser mit dem Olivenöl, den Chia-Samen, Apfelessig, Buchweizenmehl, Salz und Pfeffer verrühren. Der Teig ist schnell geschmeidig. Dann kommen die getrockneten Tomaten dazu, die ich einmal geviertelt habe, ein Teil der Rosmarinblättchen (klein geschnitten) und schließlich die Oliven.

Dann habe ich eine Auflaufform mit Backpapier ausgelegt und die Masse einfach ausgestrichen, und mit dem restlichen Rosmarin belegt. Fertig! Bei 180 Grad Umluft einfach für 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten habe ich die Focaccia noch mit Olivenöl eingestrichen, damit wird sie noch besser. Fluffiger!

WP_20160311_20_20_24_Pro(Bild könnte schöner sein…)

Das Originalrezept habe ich geringfügig verändert, aber ihr könnt das in dem Buch von Ella Woodward nachlesen.

Die Focaccia schmeckt warm, und natürlich kalt auch noch am Tag drauf, sofern noch etwas da ist. Sie schmeckt jedenfalls echt riesig, und ist dabei völlig glutenfrei!

Ganz liebe Grüße aus der Küche,

die Emily

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17 Gedanken zu „Focaccia – ein bisschen anders, als man sie kennt…

  1. Immer wenn ich Hunger hab postest du sowas Leckeres.
    Damit mein Magen nicht auf dumme Ideen kommt darf ich das Brot nicht zu lange anschauen.
    Das Resultat sieht verboten lecker aus!
    Liebe Grüße mit laut knurrendem Magen von Fischi

    • Ich esse so furchtbar gerne, liebe Nixe. Obwohl ich wenig Zeit habe, muss ich ständig in der Küche an etwas herum rühren 😆 Mir geht es wie dir, wenn ich dann auch noch Bilder in anderen Blogs sehe, werde ich ganz nervös!
      Viele liebe Grüße zum Fast-Wochenende, Emily

  2. hmmm, das klingt guuuut, liebe Emily. Ein feines einfaches Rezept, lädt zum Ausprobieren ein.

    Liebe Grüße von Bruni an Dich

  3. Ich ahne es, als nächstes schreibst du ein Kochbuch. Das rezept hört sich nach schnell, einfach und lecker an. Ich sehe mich schon auf meinem Barhocker in der Küche sitzen und das Brot mit Hilfe meiner Enkelin backen. Mir läuft nur bei dem Gedanken das Wasser im Mund zusammen. Mmmh…. 🙂

    • Ein Kochbuch wäre eine tolle Idee! Dazu müsste ich nur mehr eigene Rezepte entwickeln. Und danach schreibe ich einen Diätratgeber 😆

  4. „Nicht ganz sprachlos“ – Gut gebrüllt Löwin. Du hast absolut recht. Das Aufkommen von einfachen Lösungen bedeutet allerdings auch, dass in den Augen der Menschen irgendetwas nicht stimmt. Wirtschaftliche Angst und dazu noch die Angst vor Überfremdung sind starke Triebfedern für große Worte und einfache Lösungen.
    Wir dürfen trotzdem nicht schweigen und gegen die allzu einfachen Argumente angehen.
    Liebe Grüße, Charles

    • Du hast vollkommen Recht wenn du die Ängste der Menschen ansprichst, die ebenfalls wenig Beachtung finden. Und wenn man sie äußert riskiert man schnell in eine gewisse Ecke gedrängt zu werden. Man muss wieder miteinander sprechen, und logischerweise auch zuhören. Wir finden nur gemeinsam zu einer Lösung, schätze ich. Wir werden uns noch darin üben dürfen.
      Liebe Grüße, Emily

  5. Dein Rezept habe ich gestern ausprobiert … ist mir sogar auch belungen, hihihi. Und zusätzlich habe ich einen sog, Chia-Samen-Pudding (Rezept aus den Internet) mit frischen Erdbeeren (aber ohne Sahne) gemacht, war nicht schlecht, aber die Variante Erdbeeren-Sahne haben schon was … 😉

    • Du bringst mich da auf eine gute Idee… Schmecken die Erdbeeren denn schon?
      Hat dir die Focaccia mit dem Buchweizen geschmeckt oder hast du normales Mehl genommen?

      • Ich habe alle Zutaten aus deinem Rezept genommen (extra dafür eingekauft 🙂 ) und ich muss sagen, mir hat die Focaccia richtig gut geschmeckt. Ich habe noch ein Stückchen für heute Abend …
        Die Erdbeeren sind noch nicht der ‚burner‘, lohnen noch nicht einzukaufen, ich habe versucht, das Beste daraus zu machen 🙂

        • Ich habe heute eine der roten Beeren mal angeschnuppert, aber die haben kein Aroma von sich gegeben. Da müssen wir wohl noch etwas warten!

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