Indisch vegetarischer Kochkurs zur Vorweihnachtszeit

 

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In den letzten Tagen war ich zu einem sehr spannenden Kochkurs, verbunden mit Yoga und allem was dazu passt. Ihr könnt euch vorstellen, dass die vergangenen Tage mächtig entspannt waren. Aber mal abgesehen davon, was denkt ihr, wenn ihr allein diese Gewürze da oben seht? Könnt ihr euch vorstellen, die gut es duftet, wenn diese Kostbarkeiten in der Pfanne vor sich hin rösten, um dann zu einer wunderbaren Gewürzmischung zu werden? Schmeckt am Ende des Tages anders, als eine abgepackte Currymischung, das könnt ihr mir glauben!

Einige Arten der Zubereitung habe ich schon im Frühjahr in einem Ayurvedischer Kochkurs kennenlernen dürfen. Dieser hier hat weitere kulinarische Lücken gefüllt.

Der Kurs wurde von einem Inder und seiner Frau geleitet, die die Gerichte mit viel Liebe ausgesucht und die wir mit viel Hingabe nachgeköchelt haben. Kochen und Essen sind einfach zwei herrliche Leidenschaften, die auch noch mächtig entspannen können. Jetzt aber mal Schluss mit der Schwärmerei!

Ich habe euch einen indischen Aperitif mitgebracht. Einen Aufwärmer, der ohne Alkohol daher kommt und richtig schön warm macht.

WP_20151212_16_55_38_Pro.jpg(Foto könnte besser sein)

Zutaten für 4-6 Personen:

  • ca. 100 g Ingwer – ja, so viel! Wer die Schärfe nicht gut haben kann, nimmt einfach weniger.
  • 1 L Orangensaft – frisch gepresst
  • 100 ml Honig oder Agavendicksaft, für die vegane Variante
  • 2 Zitronen
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 Msp Nelkenpulver
  • 1/4 TL Zimt
  • Safranfäden – je nach Geschmack, hier war reichlich drin!

Die Safranfäden zwischen den Fingern zerreiben und reißen, damit sie ihren Geschmack freigeben, dann für ca. 10 Minuten in warmes Wasser legen.

Den Ingwer reiben und Kardamom, Nelken- und Zimtpulver untermischen. Orangensaft, Honig und Zitronensaft dazu geben und alles mit einem Zauberstab pürieren. Schließlich den Safran unterrühren, und in kleinen Gläsern servieren. Man kann das Getränk auch leicht erwärmen. Jedenfalls ist es ein toller Appetitanreger! Ach ja, und verdauungsfördernd. Man sollte also nicht zu viel davon trinken!

Habt einen wundervollen 3. Advent und kommt gut in die neue Woche. Eure Kommentare beantworte ich alle in den nächsten Tagen, ich muss erst mal wieder runter kommen, von meiner Wolke 😉

Alles Liebe,

die Emily

 

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18 Gedanken zu „Indisch vegetarischer Kochkurs zur Vorweihnachtszeit

  1. Das hört sich lecker an und wenn ich das mache, kann ich ganz allein genießen, der Gatte mag keinen Ingwer.
    Du hast aber das Kochen und Yoga im Wechsel gemacht oder beides zusammen? Dann möchte ich unbedingt ein Beweisfoto sehen :mrgreen: .
    Geh entspannt in die neue Woche, liebe Emily 🙂 .
    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    • Hehe…das hättest du wohl gern. Glaube ich dir sofort! Im Kopfstand den Kochlöffel führen! Aber tatsächlich war es so ähnlich. Meditation, danach Yoga, danach kochen, dann Frühstück (ja, du liest richtig 😉 ), dann kochen usw. Hat jedenfalls mächtig viel Spaß und Entspannung gebracht. Genau das Richtige zu dieser Zeit.
      Herzliche Grüße,
      Emily

  2. Man hat schon fast den Geschmack auf der Zunge, liebe Emily. Ingwer mag ich sehr gern…auch als schokoladige Nascherei.
    Ganz im Ernst: heiße Getränke schmecken mir viel besser ohne Mr. Alk.
    Hab einen guten Wochenstart ❤

    • Und Ingwer ist dann auch noch gesund, ist das nicht praktisch? Vorgestern habe ich auch eine Pralinensorte mit Schokolade und Ingwer gerollt. Eine wirklich gute Kombination. Die Schärfe passt gut und der Ingwer gibt der Schokolade die frische Note.
      Magst du denn die „Tote Tante“?
      Komme gut in die neue Woche und ganz liebe Grüße, Emily

  3. Liebe Grüße auf die Wolke.
    Alles klingt gut und duftet bis zu mir.
    Indische Gewürze liebe ich und koche viel mit ihnen, aber selbst geröstet habe ich noch nie.

    Ich kann mir gut vorstellen, was dieser Kochkurs für Dich bedeuten kann und wie die Düfte Dich in Traumwelten führen.
    Viel Freude beim Nachkochen *lächel*

    Liebe Grüße von mir

    • Kräuter und Gewürze finde ich so spannend, liebe Bruni. Ich liiiiiebe meinen Kräutergarten! Ich bin manchmal vorsichtig, wenn ich die Gewürze in der fremdländischen Küche verwende. Ich habe festgestellt, dass ich zu vorsichtig bin, was die Mischungsverhältnisse betrifft. Ist schon gut, wenn man das dann mal aus erster Hand lernen darf 🙂 Mit Leidenschaft macht alles Freude, und das nährt Herz und Seele.

      Ich wünsche dir einen wundervollen 4. Advent und ganz liebe Grüße, Emily

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