Haselnuss-Lebkuchen-Pralinen (ohne Mehl)

Bevor es demnächst hier eine etwas längere Lesegeschichte hier zu schmökern gibt, hab ich noch etwas zum Naschen dabei. Bei Marlies habe ich neulich ein ganz tolles Rezept von Lebkuchen ohne Mehl entdeckt, und das hat mich auf den Geschmack gebracht. Ich habe dann ein bisschen herum experimentiert:

WP_20151121_16_53_27_Moment

Heraus kam eine köstliche Lebkuchenmasse! Zwar war sie nicht vegan, so wie bei Marlies – da ich keinen Ei-Ersatz hatte, aber die erste Roh-Kostprobe war schon einmal ziemlich erfolgversprechend.

Da ich gerade auch keine Opladen zur Hand hatte, habe ich mich dazu entschlossen Pralinen zu rollen. Und das war mal nicht die schlechteste Idee!

WP_20151121_18_01_41_ProWenn ich die Kügelchen jetzt so sehe, würde ich sie beim nächsten Mal etwas mehr aufhübschen. Vielleicht mit Pistazienstückchen? Mal sehen. Jedenfalls sind sie soooo gut! Und sie gehen gut zum Sonntagsnachmittagskaffee/-tee.

Fast hätte ich vergessen zu erzählen, was drin ist:

  • 100 gr Marzipanrohmasse
  • 200 gr gemahlene Haselnüsse
  • 100 gr Zucker
  • 50 gr Orangenmarmelade (ich hatte nur noch Möhre-Orange – war aber auch ganz prima!)
  • 3 Eiweiß
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Msp Horschhornsalz
  • 1 TL Zimt

Ich habe alle Zutaten miteinander verrührt und dann die Kügelchen geformt. Die Pralinen habe ich dann 15 Minuten lang bei 180 Grad ausgebacken (mittlere Schiene). Nachdem sie ausgekühlt waren, habe ich sie in flüssiger Schokolade schwimmen lassen. Den Rest kennt ihr ja schon!

Also, Lebkuchen kann so einfach sein!!!

Ganz liebe Grüße in die neue Woche,

Emily

Advertisements

26 Gedanken zu „Haselnuss-Lebkuchen-Pralinen (ohne Mehl)

  1. Hirschhornsalz, das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Das wurde für Spekulatius gebraucht, auch Pottasche.
    Deine Pralinen sehen toll aus.
    Ohne Mehl, super!
    deine Bärbel

      • Nein, ich habe doch im Frühjahr meinen Ofen „geschrottet“, und bis jetzt noch keinen adäquaten Ersatz gefunden. 😉 Ich hatte schon etwas Geld beiseite gelegt, doch dann kamen die OP, und insgesamt drei Monate „Krankengeld“ – und jetzt ist die Knete futsch. 😉

  2. Auch ich hab vor sie nachzubacken, hört sich gut an. Aber wenn du schreibst das Hirschhornsalz ein Backtreibmittel ist, dann kann man das wohl nicht so einfach weglassen? Das kenn ich nämlich nicht und mags vielleicht auch nicht, oder ist es ohne Geschmack?
    LG Doro

    • Das Salz kenne ich eigentlich auch nur aus der Kombination mit flachen Plätzchen, die etwas lockerer werden sollen. Es riecht intensiv, allerdings reicht auf die Masse schon eine Messerspitze aus, um den gewünschten Effekt zu haben. Ob man es weglassen kann habe ich ehrlich gesagt noch nie ausprobiert… Besser ich richte mich beim Backen an das Rezept, sonst geht es meist in die Hose 😉
      Liebe Grüße, Emily

    • Danke dir. Ich brauche ein bisschen Adventsstimmung und es gibt auch nur Rezepte, die einfach zu machen sind. Hauptsache das Haus duftet 😉
      Bin schon sehr gespannt, was du uns alles zauberst, im nächsten Jahr!
      Liebe Grüße, Emily

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: