Apfeltaschen

Ein Rezept, das meine Oma zur Herbstzeit ganz oft verbacken hat: Apfeltaschen!

Leider, leider, leider, leider habe ich ihr Originalrezept nicht mehr, was ich sehr bedaure. Allerdings weiß ich noch, dass sie die Apfeltaschen immer aus einem Quark-Öl-Teig gezaubert hat, der gnadenlos gut war. Überhaupt sie hat den Teig in gleichförmige Quadrate geschnitten und den weltgrößten Apfelmus hinein gefüllt. Ja, ich schwärme und bastle so lange an meinen Apfeltaschen herum bis ich meine, dass sie in etwa so gut schmecken, wie die meiner Oma. Ob mir das je gelingen wird? Wir werden sehen!

Die hier waren gar nicht so schlecht. Das Gute am Test ist ja, dass man sich wirklich quer durch das Gebäck probieren muss!

Das Apfelmus habe ich zunächst klassisch gekocht, indem ich die geschälten und entkernten Äpfel mit etwas Butter und Zucker im Topf karamellisiert habe. Dann habe ich es mit Wasser abgelöscht und etwas einkochen lassen. Zum Schluss habe ich ein paar Goji-Beeren untergerührt. Fertig. Zum Abkühlen einfach an die Seite stellen!

Den Quark-Öl-Teig habe ich so gemacht:

  • 300g Mehl
  • 3 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • etwas abgeriebene Schale einer Biozitrone
  • 150 g Quark
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Öl

Alles zusammen zu einem glatten Teig verarbeiten und dann in Quadrate schneiden oder wie ich in Förmchen drücken. Man muss nur etwas acht geben, dass ihr nicht zu viel Füllung in die Teigtaschen gebt, sonst quitscht sie raus, und sammelt sich auf dem Backblech.

Die Teigtaschen für etwa 25 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Sie sollten eine leichte Bräune annehmen und noch warm mit etwas Konfitüre bestrichen werden. Aprikose war leider aus, daher habe ich hier ein Weintraubengelee genommen; was ich so gar nicht bedauert habe! Geht auch prima!

Habt ihr vielleicht auch ein schönes Rezept für Apfeltaschen? Ich habe noch Äpfel übrig…

Kulinarische Wochenendgrüße, die Emily

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30 Gedanken zu „Apfeltaschen

  1. Das klingt sehr GaumenFreudig;O) Ich Liebe Apfeltaschen! Die Idee mit der GojiiBeere finde ich großartig. Ich mache immer noch Mango und seit letzten Winter ein stück Kurkumawurzel dazu. Gutes Gelingen weiterhin,,,, Kate

    • Und es schmeckt gaumenfreudig, liebe Kate! Die Idee mit der Mango und Kurkuma finde ich ebenfalls klasse. Die Variante gern einmal ausprobieren. Danke für den Tipp, die Emily

  2. Leckere Fotos, liebe Emily, aber ein Rezept habe ich nicht parat, aber den Quarkölteig würde ich mal gegen Blätterteig austauschen..so kenn ich die Apfeltaschen.
    ❤ liche Grüße von Fischi

    • Mit Blätterteig habe ich sie noch nie gegessen. Leider vertrage ich den nicht so gut. Was ich ganz schade finde, da der so easy zu verarbeiten ist.

    • Nein nein. In Omas Originalrezept hatten Goji-Beeren nichts zu suchen. Damals kannten wir sie nicht einmal. Da gehörten nur Äpfel hinein. Später hat sie mal mit Rosinen oder Mandeln variiert, aber das reine Apfelmus war unschlagbar. Ich habe die Beeren untergemixt. Sie sind süß und etwas säuerlich und haben einen angenehmen Geschmack. War ein Test!
      Liebe Grüße, Emily

  3. Ich kenne Apfeltaschen noch von meiner Oma, das waren die besten. Ich weiß nur noch das sie Quark-Öl-Teig gemacht hat und hinterher einen Zuckerguss draufgestrichen hat. leider gibt es kein Rezept davon, früher hat mich das nicht so interessiert und heute ist es zu spät.
    LG Doro

    • So geht es mir jetzt auch. Meine Oma hat damals auch viel notiert, daran kann ich mich noch erinnern. Vieles hat sie irgendwann auch einfach weggeschmissen, weil sie entweder keine Rezepte mehr brauchte, oder später aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr backen konnte. Ich werde wohl weiter daran arbeiten müssen!
      LG, Emily

  4. Schade, dass Du das Rezept nicht direkt von Deiner Oma retten können hast! Ich bin sehr froh über ein von meiner Uroma überliefertes Nusskuchenrezept. Der ist unschlagbar. Ich hoffe, Du näherst Dich noch weiter an, damit Deine Enkel dann mal das ultimative Rezept in die Hände bekommen. 😉

    • Das finde ich ebenfalls richtig schade. Sie hat ihr Leben lang gekocht und gebacken, so dass vieles in Fleisch und Blut übergegangen war. Ich war leider zu jung um mehr mitnehmen zu können. Allerdings weiß ich, dass überall Liebe und das gewisse Etwas zugegeben werden musste 😉

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