Herbstliche Pralinen aus Esskastanien

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Was kommt dabei heraus, wenn man Maroni in Sahne weich kocht, sie mit etwas Abrieb einer (Bio)Orange und Orangenlikör verfeinert und dann auch noch mit Puderzucker süßt? Na, siehe oben!

Außerdem lohnt es sich unbedingt zwischendurch immer mal wieder abzuschmeckend!

Wenn man dann mundgerechte Kugeln aus dieser Masse formt (man kann eine sicherheitshalber mal in den Mund stecken um zu prüfen, ob sie auch wirklich mundgerecht sind!), und sie rund 12 Stunden lang trocknen lässt, kann man sie wunderbar in Zartbitterschokolade schwimmen lassen. So lange die Schokolade noch weich ist, kann man sie zum Beispiel mit Pistazien bestreuen.

Sollte man sich bezüglich der Trockenzeit nicht sicher sein, ob sie schon eine gute Konsistenz haben, sollte man unbedingt noch ein Testobjekt kosten. Kann ja nicht schaden!

Ein Gedicht zur Herbstzeit, kann ich da nur sagen ♥

Kulinarische Grüße, die Emily (natürlich mit Schokolade im Gesicht)

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43 Gedanken zu „Herbstliche Pralinen aus Esskastanien

    • So lange es sie gibt, muss ich damit ein bisschen herum experimentieren und wenn es so köstlich ist…tue ich es echt gern!
      Liebe Grüße, Emily

  1. Gedichte sind immer gut u. kulinarische sowieso :-).
    Mit läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen; aber es ginge doch auch mit heller Schokolade, oder?
    Was meinst Du, liebe Emily?

    Liebe Grüße von mir

    • Jaaaa, ja und eindeutig ja! Die Maroni passen zu jeder Art Schokolade, das würde ich absolut unterschreiben! 🙂
      Viele liebe (fast) Wochendgrüße zu dir, liebe Bruni. Die Emily

  2. Bei uns gibt es ja Esskastanien ohne Ende. Die Wälder sind voll davon. Ich mag sie nicht. Die Gastronomie nutzt sie für ihre Gerichte z.B. geüllter Saumagen mit Kesten (= Esskastanien).

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag.
    Harald

    • Hallo Harald, in den letzten Jahren habe ich sie auch immer gesammelt, gekocht, gepellt, gebacken und was weiß ich. In diesem Jahr blieb mir dazu keine Zeit und ich habe die bequeme Variante besorgt. Man mag sie, oder man mag sie nicht. In dem Fall passen sie natürlich nirgendwo hin. In der pürierten Dessertvariante habe ich sie früher in Ungarn gegessen und lieben gelernt. Dort wurden sie einfach mit Sahne serviert und etwas wie Rum oder Rosenwasser untergemengt. Wenn du sie liegen lässt, holen sie sich die anderen. Ist doch auch eine Art Geschenk 🙂
      Liebe Grüße, Emily

  3. *ggg* Haben es denn noch einige weitere dieser Köstlichkeiten geschafft, ihren Entstehungsprozess zu überleben, oder gab es zum Schluss nur noch das Fotoobjekt. 😉

  4. Kenne Esskastanien bisher nur heiß geröstet in der Schale, was in der kalten Winterzeit, vor allem auf dem Weihnachtsmarkt ein echter Genuss für mich ist liebe Emily. 🙂
    Liest sich hier so lecker, dass es mich sehr reizt es auch auszuprobieren und nur gut, dass noch eine Praline als Muster übrig blieb! 😆
    Liebs Grüßle ツ ♥

    • Liebe Ann, die gerösteten sind eine kulinarische Feierlichkeit an kalten Tagen! Und sie sind unvergleichlich. Die gekochten Maroni eignen sich gut für ein Dessert (natürlich auch als Beilage für eine Gans oder so 😉 )
      Ich kenne sie aus Ungarn. Damals wurden die gekochten Esskastanien gestampft und mit etwas Rosenwasser oder Rum aufgepeppt und z B. mit Sahne serviert. Lecker. Lecker, lecker, lecker! 🙂
      Liebe Grüße, Emily ♥

  5. Mein Bäuchlein schwillt angesichts der leckeren Abbildung und heißen Zeilen…..nicht schwanger! Fett…pures Fettgewebe 😆
    Liebe Grüße
    von Fischi

    • Hallo Anja, ich kann dir die kleinen Dinger wirklich sehr empfehlen! In diesem Jahr habe ich es nicht geschafft zu sammeln, zu pellen und zu knibbeln. Aber im nächsten Jahr bin ich wieder dabei!
      Grüße, Emily

  6. Ooooooh, ist das gemeiheiheihein – ich darf doch so was noch nicht essen – wegen meiner Diät… :-/
    Dabei sieht dieses Pralinchen aber so was von verführerisch aus – und dein Text erst… 😉

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