Kürzlich bei der Reha

Mittlerweile habe ich so viele nette Frauen bei der Reha kennen gelernt. Mit einigen unterhalte ich mich besonders gern. Zugegeben, viel Zeit zu einem Pläuschchen bleibt eigentlich nicht. Im Grunde genommen können wir uns nur unterhalten während wir uns umziehen oder aber während wir mit unserem sportlichen Rumgehopse beschäftigt sind. Das allerdings auch nur dann, wenn der Trainer gerade mal nicht zu uns rüber sieht, denn wir sollen ja sporteln und nicht quatschen. Dabei halte ich die soziale Kontaktpflege für enorm wichtig! Na ja gut. Am vergangenen Freitag traf ich jedenfalls eine der netten Damen und hockte mich gleich neben sie auf die Bank in der Umkleide. Schon als sie mich begrüßte wurde mir allerdings schnell klar, dass sie zum Mittagessen etwas hatte, worin reichlich Knoblauch verarbeitet war! Oder hatte sie Knoblauch mit etwas Mittagessen? Schwer zu sagen. Mit handelsüblichen
Mengen habe ich auch gar kein Problem. In dem Moment, in dem sie den Mund öffnete um mich nach meinem Tag zu befragen, sah die Sache allerdings anders aus!

Meine Lippen trockneten schlagartig aus, meine Augenbrauen begannen sich zu kräuseln und ich stellte spontan das Atmen ein. Leider konnte ich nur ziemlich flach antworten, da ich sonst hätte atmen müssen. stattdessen lächelte ich und überlegte gerade noch, ob ich mich ernsthaft auch nach ihrem Tag erkundigen sollte, als unser Trainer die Stunde einläutete.

Da wir ja mit unserem Informationsaustausch bislang noch nicht fertig waren, begleitete sie mich bei unserem Training. Und eines kann ich euch sagen! Wenn man nach so einem kulinarischen Knoblauch-Genuss dann auch noch ins Schwitzen gerät, möchte man auch bei Temperaturen unter Null die Fenster aufreißen! Und manchmal kann eine Stunde verflixt lang sein 😉

Ich wünsche euch allen eine traumhaft schöne Frühlingswoche und

alles Liebe,

die Emily

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45 Gedanken zu „Kürzlich bei der Reha

  1. Oh, oh… ich habe an Tagen meines Reha-Sports und auch an den Tagen davor immer Knoblauch, den ich sonst sehr gern esse, vermieden. Gerade weil ich meiner Umgebung nicht den Atem nehmen wollte. 🙂 Bei nächsten Mal probierst Du vielleicht besser eine andere, nette Mitsportlerin aus. 😉

  2. So ging mir das heute früh mit einem Siebtklässler, der plötzlich am Lehrertisch stand. Der roch, als hätte er im Knofi gebadet 😦 . Mein lieber Scholli! Mein gering gefüllter Magen duckte sich sofort!
    Ich esse selbst gern Knofi, aber ich habe dann auch immer ein TicTac oder etwas ähnliches greifbar.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena 😉 .

  3. knoblauch ist das antibiotika der antike … so was von gesund und noch immer werden nasen gerümpft.Ich finde das total doof … ich esse knobli so viel ich will und bei meinem gegenüber macht mir das auch nichts aus ! Penedrantes parfüm find ich schlimmer :0)

  4. tja, ich verwende auch meist Knoblauch, aber meiner Meinung nach eine Dosis, die erträglich ist
    Ob es schon mal jemand unangenehm aufgefallen ist, das weiß ich gar nicht *g*

    Aber selbst mir ging es vor einigen Jahren so, daß mich der durchdringende Knoblaubgeruch eines ältern Herrn,
    der sich von gegenüber über die gleichen Bücher beugte wie ich, so sehr störte, daß ich einen Schritt zurückweichen mußte, sonst wäre mir schlecht geworden, selbst mir als wirklich SehrgerneKnoblauch-Esser

    Liebe Grüße von Bruni

    • Knoblauch finde ich auch köstlich! Wenn ich viel mit Menschen zu tun habe, verzichte ich allerdings darauf. Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass es auf die Verfassung ankommt. Manchmal duftet Knoblauch mehr, manchmal weniger. Was auch immer, die Würze gehört zum Leben und das Essen zur Seele und zum Genuß! Manchmal ist es einfach nur eine Spur zu viel 😉

      Liebe Grüße zum Abend, Emily

  5. Lösung: Möglichst immer Kaugummi/TicTac/… selbst dabeihaben und dann eins essen und: Möchten Sie vielleicht auch eins? 😉 (Hilft in den meisten Fällen)

  6. Deshalb schneide ich Knoblauch immer in Scheiben, nie gepresst. Dann stinkt es nicht.
    Also beim nächsten Mal suchst du dir garantiert eine andere zum Gedankenaustausch, lach.
    deine Bärbel

  7. Ich bin auch ein Knoblauch-Fan, versuche aber, die Menge möglichst gering zu halten, wenn ich weiß, dass ich am darauf folgenden Tag von vielen Menschen umgeben sein werde. 😉 Mangelnde Mundhygiene finde ich übrigens weitaus schlimmer als Knoblauch-Ausdünstungen. Ich habe einen Arbeitskollegen, der offensichtlich mit dem Zähneputzen und Mundspülen auf Kriegsfuß steht, der hat einen Mundgeruch, der würde einen ausgewachsenen Ochsen narkotisieren.
    Liebe Grüße! 🙂

    • Geht mir auch so. Ich esse ihn ja auch sehr gerne. Geht im Alltag bei mir aber eher auch nicht.
      Die Sache mit dem narkotisierten Ochsen hat mich gerade schwer zum Lachen gebracht. Meine Kollegin hat damit auch zu kämpfen. Allerdings ist es dort keineswegs die Hygiene, sondern eher eine Erkrankung des Magens. Was es nicht alles gibt… 😯
      Einen schönen Abend für dich 🙂

  8. Wenn das kein umwerfender Duft war, liebe Emily, könnte man wahrscheinlich Ohnmächtige zum Leben erwecken…lach. Ich riech es in Gedanken – das reicht völlig 🙂
    Grüßle ❤

  9. Hihi, kann schon übel, sein so ein Knofikontakt. Aber was solls. Lieber Knofi als Alkoholfahne. Wenn das eine früh morgens über den Ladentisch weht bekomme ich eine Stinkwut.
    Alles Liebe, Heidi

    • Es gibt unterschiedlichste Ausdünstungen, liebe Heidi. Die Nähe zu Menschen kann uns immer wieder überraschen, nicht wahr?! 😉
      Liebe Grüße, Emily

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