Ayurvedische Leckerbissen professionell beigebracht

Zu meinem Geburtstag – und der liegt ja schon wieder eine ganze Weile zurück – habe ich ein ganz wunderbares Geschenk bekommen, nämlich einen Kochkurs in ayurvedischer Küche. Oh, das hat so viel Spaß gemacht! Und da wir den Kurs zu zweit besucht haben, hatten wir ein doppeltes Vergnügen, inklusive Abendessen in mehreren Gängen.

Vorweg gab es einen sehr erfrischenden Mango-Lassi, und das war drin:

  • 2 reife Mango (oder eine Dose mit eingelegten Mangofrüchten – die sind ziemlich aromatisch!)
  • 600 g Vollmilchjoghurt
  • 1200 ml Quellwasser
  • 2 EL Rohrzucker
  • Safran, Rosenwasser, Zimt, Kardamom…

Alle Zutaten fein pürieren und anschließend erst einmal kühl stellen. Man trinkt es einfach so oder genießt es zu scharfen Speisen. Die Schärfe in der Speise wird durch den Joghurt im Getränk gemildert und gerade in der indischen Küche kann es mitunter ja schon einmal ziemlich scharf hergehen!

Dazu haben wir einige vegetarische Dips und Dhals zubereitet, die sich mit indischen Fladenbroten, wie den Chapatis, bestens aufnehmen ließen.

Zutaten:

550 g Dinkelmehl
350 ml kaltes Wasser (oder Joghurt)
75 ml Olivenöl oder Ghee
1 TL Salz
Bockshornkleeblätter, Asafödita, frisch gehackte Korianderblätter…

  • Mehl, Wasser, Öl, Salz mischen
  • den Teig etwa 30 Minuten ruhen lassen
  • dann dünn ausrollen und
  • in einer Pfanne ohne Fett ausbacken

Wenn ich zuvor Chapatis zubereitet habe, sind sie mir oft zu hart geworden. Diese hier waren fluffig weich, daher bin ich für dieses Rezept allein sehr dankbar!

Es war ein so schöner Abend und ich bringe demnächst das ein oder andere Rezept hier noch einmal ganz groß raus!

Alles Liebe,

die Emily

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30 Gedanken zu „Ayurvedische Leckerbissen professionell beigebracht

  1. Klasse, liebe Emily, Ghee haben wir auch, aber meist nehme ich zum Braten Kokosöl.
    Zum Kochen kommt Olivenöl dran.
    Das Getränk hat bestimmt super geschmeckt.
    Und alles andere natürlich auch.
    Ganz liebe Grüße deine Bärbel

    • Kokosöl finde ich auch gut, vertrage ich aber nicht besonders, weil es kühlend ist. Ich nehme Ghee oder Rapsöl, wenn ich etwas hoch erhitzen muss.
      Mir hat wirklich alles gut geschmeckt. Ich habe schon diverse Dhalgerichte gekocht, aber dies hier war schon klasse. Mache ich demnächst nach!
      Liebe Grüße, deine Emily

      • Kokosöl hat Ingredienzien, die dem Körper vorgaukeln, er würde fasten.
        Da ich mir fasten nicht leisten kann, nehme ich zum Braten immer Kokosöl. Das vertragen wir ganz gut.

    • Von Herzen gerne, liebe Anna-Lena. Aber ich warne dich, ich laufe auch immer wieder alles ab, was ich mir an-esse 😉 Nimm also Laufschuhe mit! 😆
      Herzliche Grüße zu dir, Emily

  2. Mango-Lassi schmeckt wirklich gut. Ich mag es sehr gerne, aber was ist denn Asafödita???

    LG von Bruni

    • Ja, Mango-Lassi ist suuuper! Insbesondere dann, wenn es schön kühl ist. Asafödita ist ein getrocknetes Gummiharz. Hört sich jetzt nicht so lecker an oder? Aber es schmeckt gut, nämlich nach einer Mischung aus Zwiebeln und Knoblauch. Manch einer verträgt den Knoblauch im Essen nicht besonders. Die Inder verwenden gern dieses Gewürz, um den Geschmack darum zu ergänzen. Ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen!

  3. Liest sich absolut spannend….besonders für solch Kochbanausen wie mich, die von der indischen Küche nur das Curry kennen. Das Getränk könnte ich mir noch geschmacklich vorstellen…die anderen Zutaten hören sich seeehr fremd an in meinen Ohren :mrgreen:
    Herzliche Grüße von Fischi

    • Currygerichte gibt es in der indischen Küche wirklich viele. Sie werden nur immer unterschiedlich zubereitet und durch andere Kombinationen sehr abwechslungsreich.
      Früher war es schwierig, diese Gewürze zu bekommen. Dazu waren wir oft in den Niederlanden, um Gewürze zu kaufen. Heute ist das glücklicherweise anders 🙂
      Ganz liebe Grüße, Emily

  4. Hey, wie perfekt! Ich habe eine Mango in der Küche und Naturjoghurt sowieso. Da kommt mir die Idee mit dem Lassi gerade recht. Vielleicht geht’s auch ohne Rosenwasser. 🙂

  5. Pingback: Indisch vegetarischer Kochkurs zur Vorweihnachtszeit | Emily's Blog

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