Buchempfehlung: Und übrig bleibt ein Phönix

Das Thema, das Beate Meidinger in ihrem Roman bearbeitet hat, ist kein einfaches. Es geht um die Diagnose Krebs, die sie nicht selbst erhält, sondern eine ihrer Liebsten. Die Autorin bleibt nicht nur ständig an ihrer Seite, sie kämpft ebenfalls gegen diese Krankheit an und damit auch gegen eine Reihe von Gefühlsausbrüchen, denn nicht allein die Kranke ist betroffen. Beate bleibt ihrer Linie in dem Buch treu: Sie schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist und zwar mit Herz und Hirn!

Natürlich habe ich mir die Frage gestellt, ob ich vor Weihnachten eine „Krebsgeschichte“ lesen wollte, doch diese Geschichte, die sie selbst erlebt hat, hatte mich schnell gepackt. Außerdem hat mich ein Teil der Buchbeschreibung gereizt:

„(…) Aber aufgeben? Niemals!

Mit Himbeer-Sahne-Torte und einem heilenden Lachen in den ungünstigsten Augenblicken stellen sich die beiden Frauen der Schlacht … auf Leben und Tod!“

Mir ging die Geschichte unter die Haut, mehr möchte ich gar nicht verraten. Der Titel sagt schon vieles aus.

Phönix

 

Mir hat es wirklich gefallen!

Die Emily

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33 Gedanken zu „Buchempfehlung: Und übrig bleibt ein Phönix

  1. … ein Thema das auch literarisch nicht einfach zu bearbeiten ist…
    dennoch ist es so wichtig, wertvoll und richtig
    wenn es derartige Lektüre gibt,
    und ich wünsche mir, dass die Herzen der Menschen dafür offen sind – sich ihnen
    dadurch ein LICHT-Blick zeigt.
    Segen!
    M.M.

    • Das Thema ist sicherlich ein Tabuthema, das man gern weit von sich halten möchte. Sicherlich hat jeder von uns Menschen in seinem Freundes- oder Familienkreis, die betroffen sind. Darüber zu sprechen und zu schreiben sich sicher nicht einfach.
      Danke dir, für deinen Kommentar und
      liebe Grüße, Emily

    • Das kann ich gut verstehen Klaus. Lesen sollte man ohnehin nur etwas, dem man sich öffnen möchte. Hab noch einen schönen Abend, Emily

  2. Danke für diesen Tipp, liebe Emily, dem gehe ich nach. Vielleicht kann das Buch eine bessere Hilfe im Umgang mit der Krankheit sein, wenn man, wie auch immer, damit konfrontiert werden sollte.

    LG Anna-Lena

    • Weißt du, gerade Angehörige stehen oft mit ihren Sorgen allein da. Das ist mir dadurch noch einmal ganz bewusst geworden. Es ist so wichtig nicht allein zu sein und mit jemandem sprechen zu können. Doch gerade Freunde und Familie sind doch ebenfalls sehr betroffen und wissen oft nicht wohin mit ihren Sorgen. Beate ist oft auch einfach hilflos und dazu steht sie.

      Liebe Grüße zu dir, Emily

  3. ach ja, diese Geisel der Menschheit der Gegenwart.
    Jeder kann davon Geschichten erzählen u. meist sind sie sehr traurig…

    Ich werde es mir merken, dieses Buch

    Herzliche Grüße an Dich, liebe Emily

    PS DEIN Büchlein ist bei mir angekommen u. schon weckt es Lesewünsche

    • Liebe Bruni,
      diese beknackte Krankheit schürt Ängste. Ob man sie hat oder nicht. Ich musste auch wirklich tief einatmen, als ich es zur Hand nahm. Ich kann dich gut verstehen!
      Freut mich, wenn das Buch angekommen ist. Ich hoffe,dass du Freude beim Lesen hast ♥

      Alles Liebe zu dir, Emily

    • Danke, liebe Ann. Beate hat das Buch so geschrieben, wie sie die Situation erlebt hat und ich finde, das hat sie gut gemacht.
      Ganz liebe Grüße zu dir, Emily ❤

  4. Klingt interessant. Ich stelle es mir sehr mitreißend vor. Bleibt erstmal im Hinterkopf. 😉
    Aber mit fünf noch ungelesenen Büchern bin ich noch bedient ^^

  5. Ein Buch, das einen packt, ist immer ein gutes Buch. Das Thema sollte dann gleich sein. Spezielle Romangeschichten müssen verdaut werden. Das schadet allerdings keineswegs.
    Liebe Grüße, Charles

  6. Steht schon seit Dezember auf meiner Liste, liebe Emily, da hatte ich eine Buchbesprechung mitbekommen inkl. Interview mit der Autorin 😉
    Hab‘ noch einen schönen Abend und sei von Herzen gegrüßt von der ♥ Pauline ❤

  7. Liebe Emily 😉

    das Thema des Buches ist und wäre auch eines, welches mich in den Lesebann ziehen würde, wenngleich ich auch weiß, dass meine Augen mehr als oft regnen würden beim Lesen. Ein absolut sensibles Thema, wenn es dann auch sensibel erzählt wird, ein sehr wertvolles Lesegut ist, welches sich in jedem Bücherregal gut macht, nachdem es dann gelesen wurde 😉 Mein Interesse an diesem Buch hast du auf alle Fälle geweckt liebe Emily 😉

    Liebe frühmorgendliche Grüße
    Heike

  8. Vielen Dank für die Buchempfehlung – werde dieses Werk im Hinterkopf behalten, denn erstmal muss ich meinem derzeitigen Buchberg Herr bzw. Frau werden 😉

  9. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt das Buch zu lesen. Ich besuche ja auch Beates Blog, ich mag ihre Art sehr. Ich sehe dich da manchmal. 😉
    Ich glaube, dass das Buch ganz toll und sehr berührend geschrieben ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das im Moment antun möchte, da meine Mama an Krebs gestorben ist. Ich mag diese schlimme Zeit nicht noch einmal erleben, nicht mal in der Erinnerung. Es ist zwar nun schon ein paar Jahre her, aber zurzeit bin ich dafür nicht stabil genug, denke ich.

    Herzliche ❤ Grüße,
    Martina

    • Das mit deiner Mama tut mir leid, liebe Martina. Es ist und bleibt eine schreckliche Krankheit.
      Nein, ich denke, dass man ein Buch lesen soll, wenn einem danach thematisch ist. Es macht keinen Sinn sich überwinden zu müssen.

      Ganz liebe Sonntagsgrüße, Emily ❤ ❤ ❤

  10. wow, ich bin jetzt erst einmal richtig platt, was hier los ist. als erstes tausend dank emily, ich bin echt hin und weg. ich weiss, dass der phönix auch sehr provokant ist, gerade weil wir mit dem krebs so umgegangen sind. es ist schon schwer überhaupt das thema anzupacken. zumal ich nach diesem krebs ja noch weitere erlebt habe und auch im moment mit dem „beulchen“ in einer sehr schweren zeit stecke. ich habe diesbezüglich auch schlechtere erfahrungen geamcht, aber es soll doch mut machen :-). für alle, die hier kommentiert haben, ich freue mich sehr über all das hier und finde das extrem spannend. ich habe auch ganz bewusst geschrieben, wie mir der schnabel gewachsen ist, das leben kennt ja auch keine etikette ;-). ganz liebe grüsse in die runde und einen stressfreien wochenstart.

  11. Ich hab so ein ähnliches Buch gelesen
    Es heißt „bevor ich sterbe“ und ist ein echter Knaller
    Die Hauptperson hat übrigens auch Krebs und kämpft noch aber sie weiß dass sie sterben wird und dann macht sie sich eine Liste mit Sachen die sie noch machen will.
    Ist zwar traurig aber super gut gemacht

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