Künstlerdorf Worpswede

Wer von euch war denn wohl schon mal in Worpswede?

Wo?

Worpswede (bei Bremen).

Ganz ehrlich? Ich wusste zuvor auch nicht wirklich, wo dieses Dorf liegt. Schon allein die Idee in ein Künstlerdorf zu fahren, gefiel mir allerdings gleich von Anfang an. Worpswede ist doch nicht nur als Künstlerdorf bekannt, es liegt zudem wunderschön eingebettet in eine herrliche Landschaft, unter anderem dem Teufelsmoor.

Der Geschichte nach wurde hier 1889, also aktuell vor 125 Jahren, eine Künstlerkolonie gegründet. Eine Gruppe von Künstlern hatte sich hier nieder gelassen, um hier ihrer Kunst, Bildhauerei und Malerei nachzugehen, darunter Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Paula Moderson-Becker. Die Geschichte will ich hier nicht in allen Einzelheiten aufrufen, aber es ist lohnenswert sich ihr zu widmen, wenn man interessiert ist.

In Worpswede kann der Gast nicht anders, als an jeder Ecke auf Kunst zu stoßen. Ausstellungen sind überall zu entdecken, selbst in den Hotels. Das Dorf allein ist schon ein Ausstellungsstück und wirklich ein Geheimtipp! Ein Wohlfühlort, das ist sicher. Hier lohnt es sich Zeit zu verbringen.

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Natürlich habe ich noch mehr mitgebracht, allerdings kommt mir Ostern dazwischen.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Tag und schöne Osterfeiertage für die, die wir uns in den Feiertagen nicht mehr lesen sollten.

Alles Liebe,

die Emily

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29 Gedanken zu „Künstlerdorf Worpswede

  1. Da ich 12 Kilometer entfernt von Worpswede geboren wurde, war ich in meiner Kindheit und Jugend natürlich häufig dort. Familienspaziergänge auf dem Weyerberg, Schlittschuh laufen auf der Hamme oder Radtouren durch die endlos erscheinende Teufelsmoorlandschaft……..danke, für die schöne Erinnerung.liebe Grüße Leonie

    • Die Gegend ist soooo schön, ich konnte mich nur ganz schwer los reißen. Ein bisschen Teufelsmoor hab ich auch noch. Schön, dass ich in deiner Gegend war und dich erinnern konnte.
      Viele liebe Grüße, Emily

  2. Ich kenne Worpswede als Norddeutsche natürlich auch, besonders mit Paula habe ich mich beschäftigt, seit es vor einigen Jahren eine Ausstellung in Bremen gab. Aber ich könnte eigentlich gut mal wieder hinfahren. Herzliche Ostergrüße von Rana

    • Ich wäre gern noch etwas länger geblieben. Ich konnte mir bei Weitem nicht alles ansehen. Dieser Ort beherbergt so viel Kunst und Geschichte, man kann sich kaum satt sehen.
      Hab frohe Osterfeiertage, Emily

    • Das Fasten nimmt langsam ein Ende. Freut mich, wenn dir meine Bilder gefallen haben, liebe Bärbel.
      Was steht auf eurem Oster-Programm?
      Viele liebe Grüße, deine Emily

      • Samstag Abend Osternacht in der Kirche, Sonntag Morgen singen mit dem Chor in der Kirche.
        Montag keine Kirche, da haben wir uns zum Essen angemeldet in Ledgen, Dorf Münsterland.

        • Wenn ich also jetzt auf meinen Wecker gucke, bist du schön beim Essen, nehme ich an. Ich hoffe, ihr hattet ein wundervolles Osterfest!
          Alles Liebe ♥ Emily

        • Oh nein, wir waren auswärts essen, das reicht für den Tag, habe gerade meinen täglichen Apfel gegessen,
          das reicht, lach.

  3. Vor gefühlten hundert Jahren haben meine damaligen Kolleginnen und ich eine Tagesfahrt in dieses wunderschöne, aber auch sehr interessante Dorf gemacht. Danke für die schönen Aufnahmen und die dadurch wiederkehrenden Erinnerungen.
    Ganz liebe Grüße von Bärbel

  4. Moin liebe Emily,

    vor vielen, vielen Jahren haben wir dort einmal zu Mittag gessen und danach einen Spaziergang gemacht,

    ich erinnere mich, dass es mir dort gut gefallen hat.

    Ich wünsche dir einen einen schönen Feiertag

    Kathrin

    • Weißt du noch, wo ihr zu Mittag eingekehrt seid?
      Ein wirklich schöner Ort. Touristisch sicherlich aufgehübscht, aber dennoch sehr sehr schön!

      Hab noch einen schönen Abend, liebe Kathrin.

      Die Emily

  5. Künstler und Kunstbetrachter haben eines gemeinsam: Sich Zeit nehmen.

    Der Künstler braucht die Zeit, um ein Projekt zu entwickeln. In der abendlichen Freizeit wird es schwer. Zu prägnant ist der vergangene Arbeitstag mit all seinen Gegebenheiten, wie Zeitdruck, Ärger und vielleicht sogar Frust. In einer von Existenzängsten losgelösten Lebensweise kann jeder Künstler seine Kunst entwickeln und darstellen.

    Der Betrachter muss sich die Zeit zum Betrachten nehmen, verschiedene Blickwinkel ausprobieren sich seine Gedanken über das Objekt machen. Das kann Spaß bereiten.

    Liebe Grüße, Charles

    • Bist du künstlerisch aktiv, bzw. kannst du dir Zeit für so etwas nehmen?
      Ich denke, der Moment muss dann auch der richtige sein. Man kann manche Zeiten nicht einfach der Kunst widmen. Man muss es dann auch fühlen können.

      Liebe Grüße, Emily

      • Ich bin nicht selbst künstlerisch aktiv. Das handwerkliche Geschick für die bildende Kunst ist wohl nicht vorhanden.
        Seit ich mir selbst eine Zeitung kaufe, ist das grundsätzlich eine überregional erscheinende, wobei ich zuerst im Feuilletonblatt nach Bucherscheinungen und Theaterkritiken schaue.
        Die Kunst der Maler und Bildhauer kann sehr gedankenintensiv für den Betrachter sein. Der Gedankenaustausch der Betrachter bringt die unterschiedlichsten Ergebnisse über die Motivation der Darstellung zutage.

        Liebe Grüße, Charles

        • Dazu kommt, dass ein Tag einfach nur 24 Stunden hat. Was will man da noch alles machen. Dann lieber eine geeignete Veranstaltung besuchen oder ein ausgewähltes Buch lesen und genießen, als alles mal eben schnell nebenbei.
          Hab einen guten Start in die neue Woche, lieber Charles

  6. Das ist ein Ort, der definitiv noch auf meiner Liste steht. Ich habe schon so viel Gutes davon gehört und Deine traumhaften Fotos machen auch große Lust, das endlich mal in Angriff zu nehmen.

    Frohe Ostern! Corinna

    • Sie haben auch eine wirklich interessante Geschichte. Es hat mir wirklich gut gefallen dort. Im Laufe der Woche bringe ich die restlichen Bilder.

      Liebe Grüße, Emily

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