Herbstliches mit Kürbis: Kürbissuppe

Sie schmeckt gut, wärmt den Bauch wie die Seele und ist auch noch kalorienarm. Was will der Magen mehr?

Eine Variante habe ich in den letzten Tagen gekocht, nachdem meine Freundin zu einem kulinarischen Highlight geladen hatte. Leider habe ich ihr Rezept nicht, aber ich habe dann mal meines mitgebracht:

Zutatenliste (für 2 Hungrige):

  • 1 kleinen Hokkaidokürbis (oder jeden anderen)
  • 1 große Kartoffel
  • 1 Schalotte
  • 1 kleiner Apfel (etwas Säure passt ganz gut zum Kürbis)
  • Gemüsebrühe, ca. 0,75 Liter (selbst gekocht oder Brühwürfel)
  • 1 Tasse Kokosmilch
  • kleines Stück Ingwer (Ingwer passt zum Kürbis wie Schokosoße zum Dessert – ihr versteht was ich meine!)
  • ein paar Salbeiblätter zur Deko
  • Olivenöl, Salz & evtl. etwas Muskat

Zuerst den Kürbis – vorsichtig ! – teilen, dann das Innenleben entfernen und den Kürbis in Stücke schneiden. Die Kartoffel, den Apfel und die Schalotte schälen und ebenfalls in Würfel schnippeln. Ein kleines Stück (2 cm) Ingwer enthäuten und in feine Scheiben schneiden oder würfeln. Alle Zutaten beiseite legen.

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Etwa 2 TL Olivenöl in eine hohe beschichtete Pfanne geben und die Salbeiblätter vorsichtig darin anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Sie werden dann so richtig schön knusprig! Herausnehmen und abtropfen lassen.

Dann die Schalotten- und Ingwerwürfel in das Salbeiöl geben und anschwitzen, bis die Zwiebel glasig wird. Nun die Kartoffel-, Apfel- und die Kürbisstücke hinzu geben und jetzt etwas Hitze aufdrehen. Wenn das Gemüse etwas Farbe angenommen hat, die Brühe angießen. Deckel drauf! Das Gemüse darf jetzt in 15 – 20 Minuten weich gekocht werden. Wenn es soweit ist, kann das Gemüse fein püriert und mit der Kokosmilch verfeinert werden. Jetzt sollte die Suppe schön sämig und schon total lecker sein!

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Wem noch etwas fehlt, der kann sie mit etwas Salz und Muskat abschmecken. Am Ende die Salbeiblättchen über dem Suppenteller zerbröseln. Sie passen wirklich sehr gut dazu und die Mühe lohnt sich!

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Es gibt viele Varianten und ich kenne kaum eine, die nicht schmeckt. Alternativ hätte ich noch diese hier zu bieten: Im letzten Jahr hatte ich eine Kürbissuppe mit Pfirsich getestet. Auch nicht zu verachten! Wer noch einmal nachlesen will, findet das Rezept hier.

Guten Appetit & liebe Grüße,

Emily

PS. Liebe Steffi, deine Suppe hat noch besser geschmeckt! Ich brauche einen Zutatenabgleich 😉

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24 Gedanken zu „Herbstliches mit Kürbis: Kürbissuppe

  1. Nur *eine* Schalotte? Wie süß!
    (Ich bestehe übrigens schon zu 85% aus Kürbis, weil ich seit Tagen nix anderes mehr esse! ,-)
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

    • Aber ne gaaaaaaaaaaaaaaaanz große!!! 😉 Geht mir übrigens wie dir, Kürbis wohin ich sehe. Wir haben zwei Stück geerntet, davon hatte einer allein 7 KG. Man muss sich auch mal eine Auszeit gönnen 😎

    • Die Kürbissaison hat gerade erst begonnen, du hast noch viel Zeit dich mal ran zu wagen. Auch in den Restaurants werden zur Zeit überall Kürbissuppen angeboten. Man kann sich diesem Gemüse aktuell kaum entziehen!

      Viele liebe Grüße, Emily

  2. Der Geschmack liegt mir auf der Zunge.
    Eines meiner Mittagsdestinationen serviert im Herbst die Kürbissuppe des Öfteren als Vorspeise. Ich freue mich jedes Mal darauf.
    Das Rezept hast du gut gewählt.
    Liebe Grüße C.H.

    • Und gesund ist der vielleicht… allerdings brauche ich langsam eine Kürbispause. Man soll ja auch nicht übertreiben;o)
      Hab noch einen schönen Abend und viele liebe Grüße, Emily

  3. kürbis gibt es hier momentan auch in allen variationen, mit vorliebe aber klein gewürfelt und mit kartoffel und bohnen in der pfanne angeröstet

  4. Na fein! Jetzt habe ich mein Rezept. Einen einzigen kleinen Kürbis konnte ich ernten in meinem Gastgarten. Alle anderen wurden im Ansatz schon weggefressen. Und die ganze Zeit habe ich überlegt, was ich mit dem kleinen Kerl anstelle. Versemmeln wollte ich nichts. Jetzt weiß ich es. Danke. 😀

    • Der Kürbis ist ein dankbares Gemüse, mit dem man wirklich viel anstellen kann. Wir haben zwei große Exemplare geerntet, da brauchen wir wirklich etwas mehr Auswahl 😉

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