Laubpüster – sie sind wieder da!

Nein, ich werde nicht müde über sie zu schreiben, scheinbar muss ich es in jedem Jahr wieder tun. Die Jahreszeit und damit die Saison des gemeinen Laubpüsters naht. Es ist nämlich so, sobald ein einziges Blatt vom Baum fällt, holen sie ihr „Gerät“ hervor, um diesem abgestorbenem Stück Natur zu zeigen, wo der Weg lang geht.

Ob das Blatt nach links, rechts oder geradeaus fliegt, ist ihm völlig schnuppe! Hauptsache es fliegt überhaupt irgendwohin. Der Weg ist ja das Ziel, heißt es bekanntlich so schön. Nun ja, über die Art & Länge dieser Püstegeräte habe ich mich schon ausreichend ausgelassen, ebenso über den fürchterlichen Lärm, den diese Dinger machen (und das auch noch zu Uhrzeiten, die üblicherweise mehr als unchristlich sind!).

Gestern früh war ich mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit, als in der Nähe meiner Radstrecke ein solches Blatt vom Baum gefallen sein musste. Aus dem Nichts heraus tauchte er plötzlich auf, der Laubpüster! Ein total vermummter Typ, bewaffnet mit deinem Riesen(laubpüster)ding, jagte dieses kleine Blatt in alle Himmelsrichtungen. Leider flog nicht nur das Blatt durch die Lüfte, nein, der Typ püstete auch noch Staub und anderes Gezeuchs von dem Bürgersteig auf. Und wer bekam dann wohl dieses andere Gezeuchs in die Augen? Na? Richtig! Ich!

Da ich gerade einen Abhang hinab radelte, konnte ich nur das betroffene Auge zukneifen und den Püstemann mit dem anderen Auge böse angucken. Sein „Oh, schuldigung“, hätte ich am liebsten mit den Worten beantwortet, dass er sich sein doofes Püsterohr um den Hals wickeln soll! Hab ich natürlich nicht gemacht. Ich habe nur geschnauft und bin einäugig weiter geradelt.

Am Ende des Tages kann ich euch sagen: Es ist wieder soweit Leute, nehmt euch in acht… die Püstersaison hat begonnen…

Habt ein bezauberndes Wochenende und

alles Liebe,

die Emily – die wieder mit zwei Augen gucken kann 😉

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16 Gedanken zu „Laubpüster – sie sind wieder da!

    • Jepp! Hand drauf! Sind die Teile schrecklich oder sind sie schrecklich? Es dauert nicht lange und du hörst den Krach an jeder Ecke!

      Liebe Grüße, Emily

  1. Hallo Emily,

    so ist es in unserer technisierten Welt. Alles muss mit Maschinen erledigt werden. Mal von Hand fegen wäre angesagt. Da tut man auch noch gleich was für die Gesundheit.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Harald

    • Ich frage mich auch, ob es mit dem Feger nicht viel effektiver ist!? Aber da bin ich einfahc auch keine Laubpüster-Fachfrau ;-), dennoch sehe ich es wie du!

      Hab einen schönen Start in die neue Woche & liebe Grüße, Emily

  2. Noch püstet hier keiner – noch… 😉 Aber ich fürchte, es wird nicht mehr lange dauern, bis auch hier in München wieder gepüstet wird auf Deubel komm ‚raus…
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    • Ich befürchte, so ein Kleinstlebewesen wurde durch die Luft, unmittelbar in mein Auge gepüstet! Bestimmt war es so 😉
      Post ist seit Freitag unterwegs, liebe Anna-Lena!

      Viele liebe Grüße, Emily

  3. ich bedauer auch das besen irgendwie nimer benutzt werden nur noch diese lauten stinkenden püster, wobei ich klar sagen muss wenn es darum geht laub unter parkenden autos vorzulocken dann sind die püster im vorteil, aber ansonsten werden sie für meinen geschmack zu viel benutzt

    • Da würden die Dinger ja auch Sinn machen! Auch da, wo es Berge von Blattwerk gibt. Allerdings habe ich eher das Gefühl, die Leute püsten die Blätter einfach nur quer durch die Luft. Ohne Sinn und Ziel. Aber vielleicht kann mir das ja auch einmal jemand erklären 😉

  4. Bei uns hat man im Herbst immer eine Harke genommen und das zusammengeharkte Laub dann in einer oder mehreren Kiepen zum Laubhaufen getragen; immer in Vorfreude auf die Igel, die dort zukünftig einkehren würden. Laubpüster – püh, wie unromantisch!

    • Und ich behaupte, liebe Corinna, dass ein Rechen oder ein Besen um ein Vielfaches effektiver ist. Ökonomisch & ökologisch 1000 mal wertvoller, jawoll! Die Dinger stinken, sie machen Krach und wecken viele viele Menschen!

  5. Erstaunlicherweise wird das Laub fortgepustet und nicht gesammelt. Fegen kann anstrengend sein und „eintüten“ muss man ja das Laub ebenfalls noch. Der Fortpuster kann seine Nachbarn ärgern. Wirklich zufriedenstellend ist diese Art und Weise des Laubsammelns nicht.
    Liebe Grüße C.H.

    • Das beobachte ich ja auch. Aber irgendwer muss das Laub doch dann doch aufsammeln, oder püsten die das bis zum Waldrand? Wenn ich demnächst so einen Püster sehe, frage ich ihn einfach mal 😉

      Liebe Grüße, Emily

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