Ein ziemlich großer Berg

Am Sonntag habe ich meine Laufrunde absolviert. Ich bin eine ziemlich große Runde gelaufen und kam an einen Berg, na ja… oder an einen ziemlich großen Hügel. Jedenfalls war mir schon ganz schwummerig, als ich nach oben sah.

Meine Beine wollten sich weigern, die Hirnhälften haben ihre imaginären Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und der Rest meines Körpers war damit beschäftigt zu funktionieren.

Hirn: „Das schaffen wir nie!“

Herz: „Wir versuchen es.“

Ich habe nicht nach oben gesehen, sondern bin Schritt für Schritt hinauf gelaufen.

Zwei Mountinbikefahrer haben mich überholt. So viel zu diesem Hügel!

Ich lief langsam, aber ich lief.

Als ich oben ankam wurde mir klar, dass ich das Ziel – am Ende – sogar leicht erreichen konnte. Aber welche Gedanken kamen mir zuvor in den Kopf?

„Wie soll ich das schaffen. Das schaffe ich nie. Das ist viel zu hoch. Bin ich fit genug?“ usw.

Hatte ich mir die Grenzen zuvor nicht selbst längst gesteckt? Und wo?

Doch nur in meinen eigenen Gedanken.

Was hält uns wohl noch alles von Dingen ab, wenn wir uns mit unseren eigenen Gedanken bereits im Vorfeld ein no go geben?

Schritt für Schritt kommen wir dem Ziel näher.

Mal schneller, mal langsamer.

Anzukommen ist ein mächtig geniales Gefühl. Wie auch immer der Weg dorthin ist.

Damit hatte ich übrigens auch einen Freifahrtschein, für alle Plätzchen, die ich am Nachmittag probieren durfte 😉

Habt einen schwungvollen Start in die neue Woche!

Alles Liebe,

die Emily

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18 Gedanken zu „Ein ziemlich großer Berg

  1. Hallo Emily,

    Du hast richtig festgestellt, dass es auch eine Frage der Einstellung ist. Wenn man von vorneherein sagt „Das schaffe ich nicht“ schafft man es tatsächlich nicht. Man sollte an Aufgaben mit positiven Denken herangehen. Wer es nicht versucht, hat schon verloren.

    Ich hoffe, die Plätzchen haben geschmeckt.

    Eine schöne Woche für Dich.

    Liebe Grüße
    Harald

    • Lieber Harald,

      ich glaube, es ist manchmal (!) wirklich besser, das Hirn auch einfach mal auszuschalten und es anzupacken.
      Positives Denken kann dabei mit Sicherheit nur von Vorteil sein.

      Die Plätzchen waren super!

      Liebe Grüße in die Restwoche,
      Emily

  2. Wir können viel schaffen, wenn wir es wirklich wollen. Das Problem ist, das wir manchmal nicht wirklich wollen.
    Hab einen schönen Abend.
    LG Gabi

    • Da ist etwas dran. Wenn wir etwas nicht wirklich wollen, geht das Ziel womöglich im Zweifel unter. Vielleicht aber auch nur eine Weile, bis wir wieder Kraft geschöpft haben und uns wieder an dem Berg versuchen.

      Hab einen schönen sonnigen Tag & liebe Grüße, Emily

  3. Diesen Eindruck, sich eine Herausforderung nicht oder irgendwann nicht mehr gewachsen zu fühlen, kenne ich nur zu gut. Zumindest sollte man es einige Zeit versuchen. Wenn man dann erkennt, dass das Ziel (wer auch immer es definiert hat) nicht erreicht werden kann oder es den dafür erforderlichen Einsatz nicht wert ist (rein subjektiv, versteht sich), dann sollte man sich überlegen, ob man den Plan wirklich weiter verfolgt.

    Aber bis dahin …

    Schön, dass Du es geschafft hast! Das war aber nicht ernsthaft anders zu erwarten, oder?! ;o)

    • Du sagst es, liebe Tina. Vielleicht muss man manchmal auch eine Schleife drehen und Umwege machen. Vielleicht kann man es auch Ziel sein lassen. Niemand, außer uns selbst, sollte diese Ziele definieren dürfen. Möglicherweise gibt es Ausnahmen… Aber auch ein Ziel aufzugeben, ist ein Ziel ;o)

      Der Berg war meiner. Den konnte ich nicht sausen lassen;o)

  4. Warst du in Süd?
    Da gibt es ja echt einen hohen Berg.
    Da habe ich meist die Treppen genommen. Da wird der Atem dann irgendwann lauter, lach.
    Klasse, dass du es geschafft hast.
    Ja, es ist wahr. Manchmal meint man, nicht weiter zu können.

  5. >>Was hält uns wohl noch alles von Dingen ab, wenn wir uns mit unseren eigenen Gedanken bereits im Vorfeld ein no go geben?<<

    Liebe Emily, diesen Satz von Dir kann ich bedenkenlos unterschreiben! Vor meiner letzten Rollertour … am 3.12. … kamen mir die Gedanken: du bist 75, du kannst nicht mehr mit dem Tretroller durch die Gegend rollern, die Knochen tun viel zu doll weh!!! Ich bin trotzdem gerollert … es fühlte sich danach alles super an … mein Kopf war wieder frei!
    Zum Mittwoch ♥liche Grüße aus HH … Rose

    • Dann hast du alles richtig gemacht, meine Liebe.
      Tu alles, was du magst und was dir Spaß machst! So soll es sein.

      Ich wünsche dir ein fröhliches Rollern 🙂

      Alles Liebe, Emily

  6. Wem sagst Du das, liebe Emily. Unsere Grenzen legen wir oft genug mit unseren eigenen Gedanken fest… manchmal ist es eben nicht so einfach, sich „mehr“ zuzutrauen… umso genialer das Gefühl, wenn es getan haben und auch geschafft haben!!! Liebe Vorweihnachtsgrüsse zu Dir, Andrea

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