Weicheier

Habt ihr euch schon einmal über das Thema: Weichei Gedanken gemacht?

In meinen Augen, gibt es zwei unterschiedliche Typen an Weicheiern (lat. malacus ovum). Vielleicht gibt es durchaus weitere Arten, nur habe ich sie bisher nicht kennen lernen dürfen. Vielleicht sind sogar einige Arten ausgestorben. Man weiß es nicht. Ist aber auch nicht so dramatisch.

Die eine Sorte ist die, bei denen das typische Weichei einen weichen Dotterkern hat und das Eiweiß fest ist. Dieses Ei mag ich übrigens sehr gern. Es ist nicht so hart, wie ein Ei, dass 10 Minuten lang durchgekocht wurde. Eines, mit denen ich vermutlich problemlos Golf spielen könnte. Nein, dieses Weichei steht im Leben und hat dennoch einen weichen und flüssigen Kern an der richtigen Stelle. Das Ei kann gut damit leben, dass es genau diesen Zustand hat. Auf dem richtigen Brötchen werden sie zu einem Genuss!

Und dann gibt es noch die Sorte Weichei, dessen Eigelb UND das Eiweiß noch flüssig ist. Da diese Variante schließlich noch die schützende Kalkschicht besitzt, die sie umgibt, hält sich dieses Weichei für ein richtig ausgereiftes Exemplar. Doch wird es einmal angetischt, stellt sich das als gewaltiger Irrtum heraus. Dieses Ei braucht Wärme, damit wenigstens das Eiweiß hart wird. Dauernd wird es hin und her gerollt. Was soll es tun? Im Inneren ist es halt schlitschig. Dieses Weichei ist oftmals innerlich verdreht, denn es will ja eigentlich ein richtiges Ei sein. Es kann nur einfach nicht tun, was es will. Denn es fehlt ihm schlichtweg  die Kraft dazu. Zugeben will es das natürlich nicht. Es ist schließlich ein Weichei. Vielleicht ist es dann auch noch beleidigt, wenn du ihm einen Topf mit kochendem Wasser hin hältst. „Nö. Da gehe ich jetzt nicht rein.“ Das Weichei erkennt die verpasste Chance nicht. Es fehlt ihm zudem der Mut zu dem zu werden, was es eigentlich sein könnte. Angenommen, du hältst ihm erneut einen Topf mit kochendem Wasser hin und das Weichei antwortet: „Nö. Ist mir gerade unpassend. Vielleicht versuche ich es in der kommenden Woche noch mal. Oder so.“ Dann kann ich nur antworten, Schlitsch-Eier werden schneller schlecht als man denkt! Sie beginnen zu stinken und dann will sie keiner mehr haben. Schon gar nicht auf einem Brötchen!

Wer weiß, vielleicht seht ihr das Frühstücks-Ei am Wochenende mal mit ganz anderen Augen?

Gibt es weitere Eier-Variationen, über die es sich zu berichten lohnt?

Kommt gut ins Wochenende &

alles Liebe,

die Emily 😉

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26 Gedanken zu „Weicheier

  1. hahaaaaaaaaaa!!!
    Im Sommer im Hotel, mein Mann bestellte Eier: weich!
    Ich wollte was dagegen sagen, aber war schon zu spät. Dann kamen diese blöden Eier, wenn du sie köpfst, läuft schon der ganz Glibber runter.
    Am nächsten Tag dann doch „Mittel“, und es war hervorragend, GEnau richtig.
    Komm zu uns am Sonntag!
    eine richtig schöne Messe singen wir: Spatzenmesse, der Spatz heißt Kurt.

  2. Keine Weicheier, eher die Tendenz zu fast harten, denn die esse ich gerne auf einem Baguettebrötchen mit Salatcreme und Tomate und etwas Salatblatt…ein Genuß 😀
    Hab ein nettes Wochenende und Speisen die deinem Magen behagen.

    Mathilda ♥

  3. eine gelungene analogie. ich überlege gerade, wo ich mich selbst einsortieren würde…. ich denke … das solllen gefälligst die eierfressenden eiergeier entscheiden!

      • aus der selbsteinschätzung kann ich dir verraten, dass ich bei manchen sachen weich werde, bei anderen hart bleibe, und hin und wieder platt bin wie ein spiegelei.

        • Also genau richtig? Ich habe es ja gar nicht anders erwartet 😉

          Kennst du auch die verquirlte Variante? So geht es mir manchmal ^^

        • Allerdings, manchmal bin ich Rührei, und kann nichts and’res sein. – Manchmal ist der Eierstatus nunmal kompliziert, aber man soll sich davon nicht abschrecken lassen (höhö), das gequirlte Leben muss ja weiter gehn bis es nicht mehr weiter geht.

        • Köstlich, was man mit Eiern alles so anstellen kann und welche Analogien sich finden lassen. Sehr schön auf den Punkt gebracht, lieber Herr Wirr 😉

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