Musik aus zwei Ländern

Nachdem ich meine Kochschürze abgelegt hatte, schlüpfte ich in ein nettes Konzertbeinkleid und ging in reizender Begleitung in ein Kammerkonzert. Zwei Komponisten, aus zwei Ländern. Wir sahen Frank-Michael Guthmann am Violoncello und Pauliina Tukiainen am Klavier und damit eine Deutsch-Finnische Komposition.

Ich mag klassische Musik. Nicht alles und nicht immer, aber zur richtigen Gelegenheit klingt sie umwerfend.

Das Konzert fand am Abend statt und wir wählten eine Platz im hinteren Teil des Saals. Der Tag war anstrengend und ich hoffte eindringlich, dass ich wach bleiben würde.

Die Künstler betraten die Bühne, das Licht wurde gedimmt und ich versank im Sessel, bevor ich von der Musik gefangen genommen wurde. Der Tag mit all seinen Nervigkeiten fiel einfach ab von mir. Musik hat einfach eine Wirkung auf uns, das sage ich ja immer wieder.

Der Cellist verzog das Gesicht und ging ganz in seiner Mimik auf. Ein bisschen lustig sah das schon aus. Seine Vorstellung hatte einen Touch von Comedy, aber Guthmann erlag einfach dem Zauber seiner Klänge. Was habe ich das wieder schön beschrieben!

Wir reisten vorbei an Bartholdy, Schumann, Brahms… Jede Minute hat sich gelohnt.

Ich habe ein Stück von Schumann gefunden, das nur zwei andere Künstler spielen.

(Robert Schumann 1810-1856; Fantasiestücke op. 73 für Klavier und Cello. Zart und mit Ausdruck. Lebhaft, leicht. Rasch und mit Feuer)

Genießt den Abend.

Alles Liebe,

Emily

19 Gedanken zu „Musik aus zwei Ländern

  1. Ach Emily, das ist Musik, da kann ich die erste halbe Stunde voll mitgehen und dann…ist schon oft passiert….einschlafen 😀
    Aber daran kann man mal sehen, wie beruhigend solche Musik ist.

    Liebe Grüße zu dir von Mathilda ♥

    • Die Stücke waren alle wunderschön. Okay, da war ein Solo dabei, das hätte man sich sparen können. Aber sonst… Ich muss mich damit noch einmal ein bisschen mehr beschäftigen und meinen heimischen Musikbestand ausbauen.

  2. Die sog. klassische Musik ist oft eine wunderbare Abwechslung in meinem Musikalltag. Beim Gitarrenspiel, vor allem in der Lernphase, waren die Stücke für den Schüler sehr fordernd. Bei der morgendlichen Fahrt zur Arbeit schalte ich des Öfteren auf die Klassik Sender.
    C.H.

    • Das ist mal eine gute Idee. Morgens bin ich so oft schon mitten in den Nachrichten und damit im Alltag. Aber damit komme ich im Büro schnell genug in Berührung. Ich werde das gleich morgen mal austesten!

      Klassische Grüße, Emily

      • Am liebsten höre ich Bach in allen Variationen und Interpretationen. (Bach ist größter Musiker aller Zeiten)

        – Die jazzigen Versionen von Jacques Loussier sind wunderschön. Höre seit Jahren immerwieder eine Doppel-CD von ihm.

        Hier Kostprobe, aber Obacht, arme Soundqualität, man bekommt aber einen Eindruck:

        und

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