Afrikanisch essen in Essen

Tja Leute, das war mal ein sehr positives Erlebnis. Ganz klare Sache!

Heike hat dieses urige Kleinod entdeckt und da das Aussergewöhnliche auf unserem topf.gucker-Programm steht, war es an der Zeit hier einen Tisch zu reservieren.

Nichts war hier, in Papa Lufu’s Delicious, auch nur ansatzweise gewöhnlich!

Als wir das kleine Lokal betraten, duftete es herrlich nach Gewürzen, Knoblauch und gebratenem Gemüse. Wir wurden herzlich willkommen geheißen und zu einem der beiden Tische gebracht. Glücklicherweise hatte Heike einen Tisch für uns reserviert. Weitere Sitzmöglichkeiten gab es an der Theke mit Blick auf den Ofen.

Reggea dudelte aus der Musikanlage und Papa Lufu begrüßte uns stilecht lässig. Seine langen Rasterzöpfe hat er sich wie einen Turban um den Kopf gebunden und wenn er nicht an einer seiner Pfannen stand, tanzte er zurück in die Küche.

Sein Mit-Koch klärte uns mit aller Geduld über die Köstlichkeiten der afrikanischen Küche auf und brachte uns nach und nach ein paar Kostproben:

  • kurz gebackenes Brot (mit etwas Knofi bestrichen) und einer Avocadocreme und
  • frittierte Kochbananenstücke mit Salat und Tomaten.

Kochbanane stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Bisher habe ich sie im Asialaden zwar umkreist, aber ich habe sie noch nie zubereitet, geschweige denn gegessen. Sie schmeckt im Grunde genommen wie eine Kartoffel, nur etwas feiner im Geschmack.

Entschieden habe ich mich schlussendlich für das Gericht Kongo: Gemüse (Thaiauberinen, Kochbanane, Spinat, Möhren, Chinakohl alles zusammen geschmurgelt und mit einer Art Erdnusssoße abgelöscht).

Das Gericht war mit Okraschoten verziert. Das Foto habe ich gemacht, nachdem ich die allerdings schon herunter gepickt hatte. So gesund wie sie auch sein sollen, die kleinen Biester sind einfach irgendwie schlitschig.

Alles in allem aber ein voller Seelenschmeichler und durchweg köstlich.

Es gab weitere Kombinationen mit Yam oder Maniok und weiteren raffinierten Soßen. Wir bestellten unterschiedliche Gerichte, um voneinander probieren zu können.

Erwähnenswert finde ich noch, dass Papa Lufu keinen Alkohol ausschenkt. Die Gerichte, sowie alle Getränke (auch alkoholfreie Biere) stammen aus biologischem Anbau.

Ein kleines Lokal, auf den ersten Blick unscheinbar, dafür herzlich und alles bisher gekostete einfach lecker!

Eine Top-Empfehlung, ganz ehrlich!

Köstliche Grüße,

die Emily

Advertisements

26 Gedanken zu „Afrikanisch essen in Essen

    • Hallo Große:o)

      Das war wirklich eine leckere Seelenschmeichlerversion. UND ! ich konnte es essen. Das Foto schmeckt einfach nicht. Glaube mir *g
      Ich war gestern schon bei dir. Leider hat wp mich nicht kommentieren lassen, aber ich komme gleich noch mal rum…

  1. Hmmm, was ihr immer findet. Super.
    Das war ja ein sinnliches Erlebnis.
    Übrigens, Maximilianstr.schein interessant zu sein.
    Doch wir sind wieder rausgegangen, und doch zur Nordsee…. 😉

    • Aber es gibt auch so wahnsinnig viel! Es macht zudem wirklich Spaß die unterschiedlichen Küchen zu testen und zu probieren. Ganz ehrlich.
      Und ihr wart dort? Hat euch aber nicht überzeugt?

      • Neee, alles fast leere Schüsseln, und offensichtlich vegetarisch.
        Wie gesagt, da war uns die Nordsee doch lieber. Ein schönes Teil Fisch, dazu nur Gemüse, traumhaft.

        • Ja, es ist alles vegetarisch oder vegan. Eure Zähne brauchten etwas mit mehr Fülle was?! 😉 Schön, wenn es euch geschmeckt hat!

        • Also, vegan ist schon gar nichts für uns. Da waren wir in Oxford bei einer Familie zu Mittag eingeladen. – Vegan. Es hat wohl geschmeckt, aber wir waren danach echt hungrig….
          Die Erfahrung hat sich unde eingeprägt.

        • Dabei muss ich sagen, als wir im Seasons waren, war ich mehr als satt geworden. Und da waren nicht nur Hungerhaken am Tisch 😆
          Wichtig ist, dass ihr genießt, was euch schmeckt!

  2. Weißt du, liebe Emily, das ist es: „… vor allem herzlich“. Ich glaube, eine herzliche und ungezwungene Umgebung läßt erst so richtig genießen. Eigentlich kostet Freundlichkeit nichts. Ich frage mich aber manchmal, wieso es die in manchen Restaurants nicht gibt.

    Liebe Montagabendgrüße von der Gudrun

    • Stimmt. Auf die Herzlichkeit kommt es an. Wir haben das auch in Tunesien erlebt. Die Menschen sind dort so herzlich und offen. Geh mal in ein deutsches Restaurant. Da ist zwar vieles sauberer und attraktiver von den Räumlichkeiten her, aber oftmals weht dort nur ein eisiger Wind.

      • Ja, leider ist es manchmal so und es ist viel zu schade. Wenn man griesgrämig durch die Gegend läuft, macht man es sich doch selbst nur schwer oder? Gute Laune schadet ja niemandem. Weder Gast noch Service.

    • In einer herzlichen Umgebung fühlt man sich doch gleich „wie zuhause“ und man kommt gern wieder. Bei mir ist es so. Kein chichi der Welt kann das wett machen.

      Lächelnde Abendgrüße für dich, liebe Gudrun.

    • Okras sind einfach nicht meins. Ich habe sie in Asien schon einige Male getestet. Aber sie sind mir zu flutschig. Nein, ich brauche sie auch nicht wirklich 😉

  3. Soo schön detailiert beschrieben, dass mein Magen in den höchsten Tönen knurrt. 😉 Lecker, lecker- leider gibt es bei mir nur Canneloni.
    Liebe Grüße winkt dir Isolde zu.

    • Canneloni können ganz ausgezeichnet sein! Und ich hatte schon viel zu lange keine mehr… eine gute Idee von dir 🙂 Freut mich aber, wenn ich dir etwas Appetit für die afrikanische Küche machen konnte!

      Einen lieben Abendgruß von mir an dich!

  4. Lecker sieht für mich anders aus. Irgendwie hat das Ganze was Breimäßiges und genau davon habe ich mehr als genug. Auch die Zutaten kenne ich so gar nicht. Bin halt ein Landei ;-). Allerdings kann ich mich freuen, wenn du ein paar schöne genüssliche Stunden hattest. Das ist das, was am Ende zählt.

    • Das verstehe ich gut. Ich kann es derweil gut brauchen 🙂 Mit Kochbananen habe ich auch noch nicht gearbeitet. Allerdings bin ich schon ein paar Mal drum herum und war versucht sie mitzunehmen. Ich muss ja immer alles testen. Na ja, fast alles 😉

  5. So, so… afrikanisch. Ich gestehe, habe ich noch nicht ausprobiert. Zwar esse ich sehr gerne Fleisch, aber wie auch in der italienischen Küche gibt es unzählige und besonders schmackhafte Pastagerichte, denen so manches Gemüse anhaftet.
    Danke für den Tipp. Bei Gelegenheit werde ich dieses Restaurant mit ein paar Freunden (unten denen auch zwei Vegetarier sind) ausprobieren.
    Liebe Grüße an dich, Angelo ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: