Dörenther Klippen

Klippen? Genau! Klippen!

Auf den ersten Blick erscheint das Münsterland recht eben. Aber wir haben ja gelernt, dass wir hier auch in die „Berge“ steigen können. Ernsthaft, das gemütliche Wandern ging an einigen Stellen in ein ordentliches Klettern über!

Gerne hätte ich ein paar Aufnahmen mehr gemacht, aber die folgenden Bilder zeigen auch, dass es manchmal einfach nicht möglich war.

Wenn ich alles richtig behalten habe, dann bestehen die Klippen aus einem 4 km langen Band aus ca. 20 m hohem Sandsteinfelsen. Vor 135 Millionen Jahren plätscherte hier noch das Wasser. Heute ist das Gestein mit einer Wellenformation zu bestaunen.

Die gesamte Landschaft wirkt mit ihren Buchenwäldern, Farnwegen und Blumenwiesen wie der Teil eines verwunschenen Waldes.

Eigentlich gibt es noch eine besonders berühmte Felsformation zu sehen:

Das hockende Weib.

Diese ist im Augenblick leider abgesperrt, da ein Riß im Gestein bemerkt worden ist.

Ein Freund von mir ist dort früher einmal herum geklettert… ob es eventuell daran gelegen haben könnte??

Besser, ich kehre zurück zur Geschichte!

Es heißt, dass das Meer in alten Zeiten gefährlich anstieg. Es reichte bis an die Berge. Am Fuß der Dörenther Klippen lebte eine arme Familie. Das Wasser kam nun näher und näher und so nahm die Mutter ihre Kinder an die Hand und auf ihre Arme und trug sie auf die Klippen. Ängstlich sah sie, dass das Wasser immer höher stieg. Das Wasser erreichte schon ihre Füße und so kletterten die Kinder auf ihre Schultern.

Sie begann zu beten und erstarrte zu Stein, der ihre Kinder trug und so vor dem Ertrinken rettete.

Ich sage ja, eine Gegend voller Sagen und mystischer Geschichten!

Alles Liebe,

die Emily

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32 Gedanken zu „Dörenther Klippen

    • Unser Pfad war glücklicherweise einfacher zu bewandern. Aber der Felsen ist wohl unter Kletterfreunden bekannt. Und da sage mal einer, dass das Münsterland flach wie eine Flunder sei!

      Lieb Gruß, die Emily

    • Nee neee *kopfschüttel* Ich hatte ja eine Wander- und keine Klettertour gebucht. Klettern war ich bisher wohl schon einmal in einer Halle, aber nicht in freier Natur. Ist aber auch nicht so mein Fall 😉

    • Nein Harald, ich bin nicht geklettert. Wir waren „nur“ wandern und das war schon nicht ohne. Klettern ist so einer Höhe ist nicht meins.

      Liebe Grüße, Emily

  1. Uiiii…ja dazu gehört schon Mut und Können! Ich bin überhaupt nicht sicher, ob ich da überhaupt hochkraxeln würde, selbst wenn ich angeseilt wäre. Wahrscheinlich bliebe ich in der Mitte stecken und käme nicht vor und zurück….
    LG von Rosie

    • Wenn ich in der Halle klettere, bzw. geklettert bin, habe ich mich auch immer heran getastet. Ein Stück hoch, dann erst mal wieder runter. Beim nächsten Mal ging es dann schon etwas höher usw. Aber es schon etwas anderes, ob man draußen in der Wand hängt, oder in einer Halle!

      Alles Liebe, Emily

  2. 20 m Höhe, Respekt!
    Ich würde heute nicht mal mehr die Wanderwege gehen.

    Soweit mir bekannt ist, soll „Das hockende Weib“ verkauft werden…

    Schöne Erinnerung! Vielen Dank ♥

    Liebe Grüsse
    kkk

    • Die haben ebenfalls meinen Respekt, liebe KKK!
      Das Wandern ist schon ausreichend als Herausforderung. Ganz ehrlich.
      Ich habe auch gelesen, dass darüber nachgedacht wird. Aber wer kauft einen Felsen??

      Liebe Grüße, Emily

  3. Auch in jungen Jahren wäre ich n i e m a l s da geklettert … litt damals schon unter Höhenangst … aber abgesehen davon, die Kondition hätte es auch nicht zugelassen.
    Deine Berichte lese ich mit großem Vergnügen …. ♥danke sagt …. Rose

    • Liebe Rose, das ist für mich auch nichts. Man muss auch nicht überall dabei sein. Meine ich.
      Hier waren schon einige Kletterer aktiv, das muss ich schon sagen. Sogar Kinder!

      Herzlich gerne und liebe Grüße zu dir, Emily

    • Nein, leider habe ich zu ihr kein Bild. Wir kamen aufgrund der Absperrung nicht gut an sie heran, zumal sie von Bäumen umringt war.
      Ich mag solche Legenden auch. Daher lese ich deine ja so gerne ,-)

      Liebe Grüße, Emily

    • Mir wurde auch beim Schauen schwindelig. Nee nee, da bin ich nicht hoch. Das Kraxeln bei der Wanderung hat mir schon gereicht!

      Viele liebe Grüße, Emily

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