Kräuterwanderung

Auf meinem Wanderweg bin ich heute mal ein Stückchen abgebogen und einer Kräuterwandergruppe gefolgt. Mit anderen Worten, die VHS hat die Tour ausgeschrieben und ich habe sie gebucht.

Da ich ja leidenschaftlich gerne koche und esse, war ich natürlich spontan interessiert. Bei dieser Wanderung ging es um wilde Kräuter die am Weges- und Waldesrand wachsen und gedeien.

So oft gehe ich an Gestrüpp vorbei und frage mich, um was für ein Grünzeug es sich dabei wohl handeln könnte. Mein Großvater spazierte oft früher ins Feld und brachte frische Meerrettichwurzeln mit. Das alte Wissen geht so oft leider völlig verloren, also war die Wanderung eine blanke Eintrittskarte für mich.

Wir waren bestimmt 20 Personen, alle waren wohl ebenso interessiert wie ich. Wir lauschten dem Kräuterwanderführer und hatten reichlich Gelegenheit dazu einiges zu probieren, was uns so in die Quere kam. Einfach abpflücken und kosten.

Natürlich immer in Hundepippientfernung!

Jedenfalls lernte ich viele Kräuter und Sträucher kennen, dessen Blätter und Früchte man in der hiesigen Küche verwenden kann. Außerdem habe ich viel über deren Heilkräfte erfahren können. Alles, was wir gesehen haben ist ungiftig, kann getrocknet und zu Salben und Tinkturen verarbeitet werden.

Einiges hilft gegen Magenschmerzen, Hautkrankheiten, Infekten, Mückenstichen usw. Die Natur hat viel zu bieten, das sage ich ja immer wieder.

Apropos Mückenstiche!

Es war warm heute. Mächtig warm. Dennoch habe ich mich mit einer langen Jeans, Socken und festem Schuhwerk bewaffnet. Schließlich war Wandern angesagt.

Obwohl diese kleinen, fiesen Mückenblutsauger gerade erst geschlüpft sein können, haben sie mich doch tatsächlich durch die Jeans und das kleine Fitzelchen an frei sitzender Socke erwischt!?

Sie haben mich nicht nur einfach gestochen und angesaugt, diese kleinen Monster haben mich stellenweise auch nur angelutscht!

Diese Boshaftigkeit und Verfressenheit werde ich übelst rächen, wenn ich eine erwische!

Zurück zur schönen Pflanzenwelt:

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Ich hoffe, ich habe die Bezeichnungen richtig behalten. Also bitte bloß nicht mit dem Bild in den Wald rennen und ernten 😉

Emily, die Kräuterfee

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20 Gedanken zu „Kräuterwanderung

    • Da denke ich beispielsweise auch an den Bärlauch auf dem alten Friedhof in München. Allerdings wäre ich ohne Anleitung nie in den Wald gegangen um Kräuter zu pflücken. Ich denke, ich werde es mal testen!

      Herzliche Abendgrüße!

  1. Da würde ich mich ohne sachkundige Leitung auch nicht heranwagen, wie bei Pilzen 😯
    Holunder kenne ich, aber die anderen – da muss ich sagen, die würde ich nicht allein erkennen.

    LG Anna-Lena

    • Das geht mir auch so und bei Pilzen bin ich doch sehr zurückhaltend. Daran traue ich mich schon gar nicht. Aber ein paar Kräuter würde ich jetzt schon pflücken können…

      Liebe Grüße, Emily

  2. Eine tolle Sache, was bitte kann ein Gundermann?
    Wir waren heute auch spazieren, mein Mann bei dem Sonnenschein ohne Mütze! Da müssen wir unbedingt demnächst dran denken….
    Er wurde wohl auch gebissen… also ein Leidensgenosse für dich…

    • Der Gundermann kann sogar ganz viel. Er wird gegen Bronchitis, zur Entgiftung und gegen Blasenbeschwerden benutzt. Wie und in welcher Form kannst du sicher mal recherchieren.
      Blöde Mücken, blöde…

  3. Da sind ja Kräuter bei, von denen habe ich noch nie gehört.
    Ich würde die nicht sammeln, das ist genau wie Pilze, ne ne das lasse ich lieber.

    Dir frohes Kochen!
    Lieben Gruss
    kkk

    • Marienblümchen standen auch auf dem Programm. Die kannst du pflücken und unter den Salat mischen. Die schmecken sogar 🙂

      Viele liebe Grüße, Emily

    • Vieles erfährt man erst dann, wenn man beginnt sich dafür zu interessieren. Die Natur hilft sicher viel eher, wenn man sich damit auskennt. Es gibt noch so viel zu lernen!

      Liebe Grüße, Emily

  4. Oh, das ist klasse.
    Ich hab letztes Jahr auch einen Kräuterkurs belegt. Der fand aber fast ausschließlich drinnen statt. Destillieren und so. Ist schon faszinierend.

    Das Foto vom Holunder sieht übrigens sehr schön aus!
    Ach und für die Mückenstiche: Zwiebeln, Aloe, Bärlauch, Gänseblümchen, Pfefferminze oder Spitz-Wegerich 🙂

    • Da bist du mir schon ein ganzes Stück voraus. Das Destilieren muss ja sehr interessant sein, das glaube ich dir gerne! Die Mückenstiche klingen langsam aber sicher ab. Was für eine Wohltat 😉
      Aber danke für den Tipp, den kann ich sicher noch einmal brauchen!

  5. Ich finde das echt Prima! Ich hoffe dass auch bei uns in der Nähe solche Kräuterwanderungen abgehalten werden. Wie du schon erwähntest, das alte Wissen wird langsam vergessen.

    Gruß
    Fabienne

    • Liebe Fabienne, es wäre so schade, wenn alles „Alte“ in Vergessenheit geraten würde. Vielleicht suche ich es gerade aus diesem Grund. Und natürlich aus Neugierde 😉

      Viele Grüße, Emily

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