Olympischer Tag

Nach 3 1/2 Stunden Schlaf in der Nacht, schalteten sich meine Synapsen schon wieder scharf. Dagegen bin ich einfach machtlos. Die Nachbarskinder waren schon früh wach und meine Hirnzellen somit ebenfalls. Während mein Körper noch bewegungslos in die Decke eingekuschelt war, begann es also schon in mir zu arbeiten.

Zelle 1: „Juhuuuuuu!!! Ich bin dann mal auf Sendung ihr Lieben. Wie sieht es mit euch aus? Na?“

Stille.

„Halllooooohooooo!“

Zelle 2: „Jepp. Bin da. Was stellen wir jetzt an?“

Zelle 1: „Wir wecken noch ein paar von uns.“

Zelle 3: „Was macht ihr denn für einen Krach? Wir haben uns doch gerade erst hingelegt!“

Zelle 4: „Und in mir rauscht es noch ordentlich…“

(Dazu muß ich sagen, daß die Topf.gucker-Gemeinde nach einem guten und leckeren, gemeinsamen Essen ins musikalische Nachtleben eingetaucht sind. Es war toll, laut, heiß und spät)

Zelle 1: „Jaaaaa. Aber es ist doch schon hell draußen!“

Derweil zuckt mein Augenlid. Mein Auge nimmt die Ziffern des Weckers wahr. Schnell schließt sich das Auge wieder.

Zelle 2: „Hört ihr die Vögel draußen zwitschern?“

Zelle 1: „Jepp.“

Zelle 4 hört nur Rauschen.

Zelle 2 surrt verträumt: „Die Sonne scheint bestimmt!“

Zelle 3 interveniert: „Kommt schon. In 2 Stunden ist es auch noch hell und die Sonne scheint dann bestimmt auch noch …“

Zelle 1: „Nee. Tut sie bestimmt nicht. Wir könnten prima eine Runde laufen gehen. JETZT ist bestimmt noch Sonne da. Nachher nicht.“

Zelle haut in die selbe Kerbe: „Nee. Bestimmt nicht.“

Was soll ich sagen? Das Ganze Geschnatter ging mir irgendwann auf die Nerven, also stand ich auf und sah aus dem Fenster.

Es regnete.

Komisch?! Warum verstummte das Zellengeplapper mit einem Mal?

Ich: „Ich gehe doch da jetzt nicht raus um zu laufen Leute!“

Ich setzte Kaffee auf und hatte 30 Minuten später die Laufschuhe an.

Machen wir uns nichts vor, das Lauftraining funktioniert nicht von alleine.

So lief ich also eine Stunde durch die schöne, frühlingshafte und feuchte Botanik!

Gegen mittag wurde dann gefrühstückt und dann packte ich auch schon wieder mein Golfbag zusammen.

Als ich am Platz auf Michael wartete, war ich mir nicht sicher, ob ich es war oder mein Schatten, der dort stand.

Meine Augenlider waren ganz schwer und hier draußen war so schrecklich hell.

Lange Rede kurzer Sinn. Als Micha eintraf und sich noch ein Golfer zu uns gesellte, stiefelten wir 2 1/2 Stunden über den Platz.

Wir haben der Höflichkeit halber nicht gezählt, aber gewonnen habe ich heute sicher nicht.

Also, frische Luft hatte ich heute reichlich, Training und eine extra Portion Magnesium auch.

Und jetzt will ich auf’n Arm 😉

Habt einen schönen neuen Wochenstart und

alles Liebe,

die Emily

16 Gedanken zu „Olympischer Tag

  1. Zelle 1 an Emily:
    hinlegen und pflege dich, du hast es bitter nötig.

    Minibar an Emily, klar nehm ich dich auf den Arm, du Leichtgewicht, das ist echt kein Problem, leise lach.

  2. herrliche Schilderung – leider bin ich auch so angeknipst, wenn ich wach bin. Schlummern oder so was geht nicht. Dann was kostet die Welt…… das Umfeld ist nicht immer glücklich damit.

    • Ich danke dir, für deinen Kommentar. Und es ist interessant zu erfahren, dass es einigen so ergeht wie mir. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht einfach ist, wenn andere noch ihre Ruhe haben wollen. Tja jaaa…

  3. Dieses Synapsengequatsche nervt. Sie labern mich immer vor dem Einschlafen und kurz nach dem Aufstehen zu….aber über Tag (wenn man sie braucht)…Funkstille.

  4. Schönen Montag denn auch. Ich könnte – wenn ich wollte – mich wieder hinlegen, aber die knallige Sonne hat mir zugeflüstert, steh auf und beweg deinen Hintern. Juchuuu, ich bleibe heute zu Hause und Budenschwung ist angesagt. Yeah, ich putze auf Teufel komm raus. Nice Day 2you! ^^

    • Hi Angelo! Du hast heute also den Staubwedel geschwungen? Nutellareste weggewischt? Dafür blitzt und blinkt es jetzt bei dir. Spitze! Hoffentlich fällt meinen Zellen das nicht an ihrem nächsten freien Tag ein 😉

      Einen schicken Abend dir!

  5. Ach herrje! Das ist nervig! Ging mir heute Nacht genauso. Erst nicht einschlafen können und dann trotz Müdigkeit aufstehen, weil das Gehirn früher einschaltet als der Körper… Und wenn ich mich nachher zum Lernen an den Tisch setze, machen die Zellen wieder zu. Na toll…

    • Oh wei. Hast du das Problem also auch? Wir brauchen eine Lösung – das steht mal fest! Wenn man sie nötig hat, schlafen sie und wenn wir schlafen wollen, feiern sie Party. Geht doch nicht sowas!

    • Wenn mir Schlaf fehlt, bin ich nicht lustig. Also eigentlich. Innerlich quasi. In dem Fall ist Schlaf schon wichtig und besser für die Umwelt 😉

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