Ereignisse

Die Ereignisse in Japan beschäftigen mich sehr. Es ist nahezu unmöglich, einfach zum Alltag überzugehen.

Alles Liebe,

Emily

29 Gedanken zu „Ereignisse

  1. Ich denke Japan beschäftigt uns alle irgendwie, Normalität sollte jetzt nicht der Fall sein. Man muss in der Politik genau auf unsere AKW´s schauen und das Handeln überdenken.

    • Du hast völlig Recht und ich befürworte das schon seit Jahren. Dieses schreckliche Unglück und die Folgen sind unabsehbar. Danke, für deinen Kommentar. Es tut gut sich auszutauschen.

    • Ich denke, man muß sich damit auch einfach beschäftigen und darf den Blick nicht abwenden. Das geht uns alle an.

      Liebste Grüße und auch dir einen guten Wochenstart!

      Emily

    • Ich kann mein Gefühl gar nicht richtig ausdrücken. Es ist eine Mischung aus Hilflosigkeit, Taubheit, Besorgnis, Ärger und was weiß ich noch. Schwer zu sagen.

  2. Ganz schrecklich, was dort passiert ist 😦
    ich denke, nahezu jeder ist mit seinen Gedanken ganz viel bei den armen Menschen in Japan…..

    Liebe Grüße
    Katinka

  3. Und doch verlangt der Alltag sein Recht, was wir ihm geben müssen.

    Es ist schlimm, was passiert und wohl auch noch passieren wird. Die Angst lebt in uns und das mächtig.

    Hoffen wir, dass die Menschheit bald aus einem bösen Traum aufwacht und an der Zukunft arbeitet – ohne AKW`s.

    Lieber Gruß von Mandy

    • Ja, wir dürfen sicher nicht aufgeben und das Leben geht weiter. Ich glaube, es ist gut, sich darüber austauschen zu können. In mir ist gerade so ein Durcheinander, das ich kaum beschreiben kann.

      Arbeiten wir an einer guten Zukunft.

      Ich hoffe, es geht dir etwas besser und liebe Grüße an dich, Emily

  4. Eben rief meine Freundin Katsuko an, ihre Familie lebt nahe Tokio, sie war völlig fertig, weil sie keine Telefonverbindugn kriegt, hängt sicher mit den temporären Stromsperren zusammen,
    sie wird schier verrückt, weil sie nicht weiß wie es denen dort geht.

    Leider haben wir es nicht mit einem bösen Traum zu tun, sondern mit der herben Wirklichkeit.

    Gestern habe ich ein Interview mit der Sängerin Michelle gesehen, sie hatte einen guten Satz:
    Die Erde schüttelt sich!

    Ja, so kommt es mir auch vor……

    • Die Erde schüttelt sich seit Anbeginn… Aber das zusätzliche Grauen, die zusätzlichen Schrecknisse, die Angst vor einer nuklearen Bedrohung, deren Auswirkungen man zunächst ja mit keinen unserer Sinne wahr nehmen kann, das alles ist von Menschen gemacht. Wir ernten nun, was wir gesät haben – das ist das Erschreckendste daran…

    • Damit seid ihr zudem auch persönlich betroffen. Die Besorgnis verstehe ich gut. Es gibt Menschen, die haben folgendes falsch verstanden: „Macht Euch die Erde untertan“ (Genesis 1,28) Alles wird zu Geld gemacht. Es ist niemals genug, es muß immer noch mehr sein.
      Ach nee, schrecklich das alles.

      • Der weiße Mann, der vorübergehend im Besitz der Macht ist, glaubt, er sei schon Gott, dem die Erde gehört. Doch wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?
        Chief Seattle, (1786 – 1866), eigentlich See-at-la, Häuptling der Suquamish- und Duwamish-Indianer, die an der nordwestlichen Pazifikküste der USA lebten

  5. Mich quälen schreckliche Zukunfstgedanken!

    Vor drei Tagen kam ein neuer Erdenbürger in unserer Familie auf die Welt.
    Was wir ihn in seinem Leben erwarten???

    Wo soll das alles nur noch hinführen??

    Ulli

    • Es geht weiter, liebe Ulli. Aber es ist Zeit, endlich daran zu arbeiten und die Augen zu öffnen. Doch wie erreicht man die, denen das gleichgültig ist?

      Erfreue dich an dem neuen Erdenbürger. Laß dich von dem Lachen anstecken!

      Alles Liebe und Kopf hoch, Emily

  6. …und wie klein werden da die eigenen Sorgen, obwohl diese uns doch oft schier verzweifeln lassen… Ein bisschen schäme ich mich dafür.

    • Nee Heidi, das wäre auch nicht richtig. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und sicherlich gibt es immer Schlimmeres. Vielleicht sollten wir nicht ganz so viel in unsere Waagschale legen. Aber wir können etwas für unsere Zukunft tun. Bedenke nur, wie viele junge Menschen versuchen, friedlich auf die Castor Transporte aufmerksam zu machen.

      Biblis wird jetzt erst einmal für 8 Monate abgeschalttet.

  7. das geht uns hier genau so, zumal in zeiten von internet die welt zu einem dorf geworden ist und man den ein oder die andere dort kennt und jeden tag schaut ob es ihnen noch gut geht

    • Ja, die Nachrichten sind erschütternd, wobei wir uns immer nur einen kleinen Einblick in die Not verschaffen können. Ständig überholen sich die News. Schrecklich.

  8. Wie sie die Küsten mit Atomkraftwerken gepflastert haben, das KANN doch nicht gutgehen.

    Es tut mir für die Menschen leid, die alles, wirklich alles verloren haben.
    Und was ihnen nun noch droht, nuklear, das ist noch gar nicht voll anzusehen, aber verdammt gefährlich und grausam.
    Ich mag gar nicht weiterdenken….

    • Und dabei gilt Japan noch als sehr organisiert. Es gibt noch unsichere AKWs! Da brauchen wir gar nicht so in die Ferne schweifen.

      Nein, die Auswirkungen sind noch nicht abzusehen.

  9. Ich kann auch an nichts anderes mehr denken und mag auch momentan gar nicht bloggen, weil mir alles so banal vorkommt. Trotzdem geht unser Leben weiter, irgendwie. Für viele Menschen in Japan ist alles ungewiss.

    LG Anna-Lena

    • Die Folgen sind unabsehbar. Ach, man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Dieses Ereignis geht über das Vorstellbare einfach hinaus.
      Es ist gut sich austauschen zu können.

      Liebe Grüße an dich, Emily

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