Gemeine Nadeln!

Prof: „Sie bekommen jetzt erst mal eine Tetanus Auffrischung.“

Ich: „Aber die brauch‘ ich noch gar nicht. Ich habe ja noch Schutz bis ENDE Februar. DANN erst sind die 10 Jahre rum…“

Bitte Onkel Doktor, nicht auch noch eine Spritze…

Spritzen sind so gar nicht mein Fall. Ich möchte automatisch immer zurück zucken, wenn jemand sich mir mit so einem spitzen Teil nähert.

Prof: „Nein, das reicht mir nicht. Sie bekommen in jedem Fall noch eine Tetanus Impfung.“

Sprach er und verließ einfach so den Behandlungsraum und wechselte die Stellung mit einem Pfleger, der schon das Teil in seinen Händen hält und unaufhaltsam auf mich zukommt. Meine Augen werden immer größer.

Pfleger: „Die merken Sie gar nicht. Die Nadel ist soooo dünn…“

raschel….knister…

Pah! Die Nadel kann NOCH so dünn sein, WOHL merke ich die… der kann mir doch keinen …

PIEKS

autsch…vom Pferd erzählen. Aber ich bin tapfer!

Ich: „Haben Sie aber gut gemacht. Ehrlich. Ich habe kaum etwas gemerkt.“

Er lächelt: „Das merken Sie auch erst morgen. Das ist dann so, als hätte Ihnen jemand auf den Arm geboxt.“

Ich: „Heee, morgen komme ich wieder!“

Er: „Dann habe ich aber frei!“

😉

Bleibt schön gesund!

Emily

Anm.: Selbstverständlich sind die Nadeln nicht gemein. Wir können uns glücklich schätzen, daß wir auf diesem Weg eine medikamentöse Behandlung sicher stellen können.

Anm.II: Manchmal muß man mal ein bisschen jammern 😉

36 Gedanken zu „Gemeine Nadeln!

  1. machst du auch keine Grippeimpfungen oder Blutabnahmen? ich habe mich inzwischen daran gewoehnt. Hilft ja nix, da sagt man dann doch: Augen zu und durch
    gute Besserung auf alle Faelle

      • ich habe eine Zeitlang jede 3 MOnate grosse Blutprobe gehabt, mache jedes Jahr meine Grippeimpfung udn alle 4 Jahre die fuer oder gegen Lungenentzundung. War auch in einem speziellen Programm fuer eine neue Medizin, da war dann alle 2 Wochen Blutabnahme, da gewoehnt man sich dann dran

  2. Gut dabei ist, dass eine Impfung ja immer schnell vorbei ist. Einmal kurz Luft anhalten, Augen zu, auf den Pieks warten und dann ist ja zum Glück schon alles überstanden. Gut, dass wir die Möglichkeit haben, uns per Impfung vor schrecklichen Krankheiten schützen zu können.
    LG von Rosie

  3. Oh bei Spritzen kippe ich immer aus den Latschen 😀 tatsächlich, aber mittlerweile klappt das besser, die Nadeln sind so dünn, wirklich nur minimal piekst es.
    Gute Besserung weiterhin.

    Den Käse lege ich in Rapsöl ein, das mit ganz viel gewürfelten Zwiebeln und gemischten Kräutern (eingefroren) vermengt wird. Darin bleibt er eine Woche liegen. Dann zum Essen Käse herausnehmen, Öl abtropfen lassen und die Zwiebeln / Kräuter dazu essen. Lecker auf Brot.
    GLG Marianne 🙂

    • Wenn doch alles nicht so dramatisch ist, wieso bekommt man dann diese Furcht nicht aus dem Kopf? Unglaublich!

      Ich werde das mit dem Käse testen! Ich habe ja jetzt viiiiiiiel Zeit 😉

      Hab noch einen angenehmen Abend liebe Marianne!
      Emily

  4. Also, mir machen Spritzen nix aus. Ich bin ca. 25 Jahre lang zwei- bis dreimal im Jahr zum Blutspenden gegangen. 😉 Ich kann auch ohne mit der Wimper zugucken, wenn eine Wunde versorgt oder genäht wird. 😉
    Weiterhin gute Besserung!

  5. Paaaaaha! Spritzen? Nienicht freiwillig! Liebe Emily, da hast Du in mir eine sehr engagierte Verfechterin des gleichen Glaubens! Wenn ich eine Spritze bekommen muss, gibt es zwei Möglichkeiten:

    a) Ich mache auf absolut coole Sau und klappe dann garantiert ab

    b) Ich sage dem „Spritzer“ gleich, dass er (m/w) keine Schuld an dem trägt, was gleich passiert – dann passiert aber nix. Außer, dass ich mich für den Rest des Tages am liebsten verkriechen will

    Die Mitteilung „Spritze“ weckt in mir alle verfügbaren Flucht-Instinkte! Ich fange Diskussionen an, die mir in jeder anderen Situation viel zu peinlich wären. Wissend, dass ich sowieso nicht drumrum komme. Aber versuchen kann man es ja mal, nöch?! Und wenn „winselnd auf den Boden schmeißen“ oder „laut schreiend weglaufen“ nicht noch peinlicher wäre … glaube mir, dann würde ich davor auch nicht zurückschrecken! ;o)

    • Liebe Skriptum, ich habe mich gerade bekrümmelt vor lachen! Ich dachte daran, wie ich gestern noch versuchte, dem Prof auszureden, daß er mir den Tetanusschutz verlängert. Ein Wurm war nichts dagegen!

      Wie kreativ wir in manchen Situationen doch sein können nicht? Nach einer Blutabnahme mußten mich die Sprechstundengehilfinnen mal mit ihrem halben Adventskalender füttern, damit ich wieder in die Spur kam. Manch einer meinte, es wäre Absicht gewesen, damit ich an die Schoki kam.

      Habe ich es dann einmal geschafft, bin ich ebenfalls völlig fertig für den Rest des Tages!

      Gib mir 5! 😉

  6. Das kenne ich nur zu gut, liebe Emily! Anfangs war auch ich immer ganz empfindlich, wenn ich eine Impfung bekommen sollte. Mittlerweile ist es für mich aber noch schlimmer, wenn ich das meinen Kleinen antun muss. Anfangs schauen sie noch ganz unbefangen, aber wenn die Nadel kommt, wissen sie schon bescheid und dann wird geschrien, was das Zeug hält. Einfach nur furchtbar. Aber was sein muss, muss sein und du hast ja recht, im Grunde bin ich auch sehr dankbar für diesen Fortschritt der Medizin. 🙂
    Ganz liebe Grüße und einen schönen Dienstag wünsche ich dir!

    • Genau zu der Zeit, nämlich als ich Kind war, hat das bei mir auch angefangen. Zuerst war ich tapfer, dann hat ein Junge vor mir geschrieen wie am Spieß und dann konnten sie mich einfangen…

      Ich wünsche dir von Herzen einen schönen Abend und liebe Grüße!!!

  7. Liebe Emily, autsch, Nadeln sind doch gemein, jammern darf man darüber (ich hab im Januar 3 grosse Zahnarzttermine, ich jammere jetzt schon), schön, dass Du den Pfleger mit Deinem Humor anstecken konntest und das ja doch noch ganz nett war… Ich wünsche Dir gute Besserung und dass Du Dein Silvester geniessen kannst – da gibts ja zum Glück KALTE Getränke… Alles Liebe für Dich und Deinen Oberschenkel, Andrea

    • Liebe Andrea, du darfst auch jammern! Dazu hast du das absolute Recht. Zahnärzte machen nämlich keine Freude. Aber auch sie helfen, sind wir mal ehrlich!

      (Lieber Peter, du schenkst auch als Zahnarzt Freude. Aber nur so lange ich nicht vor dir sitze 😉 )

      Silvester werde ich auf meinem Sofa verbringen. Da kann mir denn auch nix passieren 😉

      Ich danke dir sehr und alles Liebe, Emily

  8. Spritzen sind auch für den nicht toll, der sie geben muss. Vor ganz vielen Monden hatte ich mir mal eingebildet das Abi nicht zu schaffen und vorsichtshelber nebenbei noch eine Krankenpfleger ausbildung gemacht. Wir musten dann irgendwann, unter Aufsicht eines Arztes, einem Patienten eine Spritze verpassen. Ich hatte mich immer erfolgreich auf dem Klo verschanzt, konnte ja nix dafür, wenn ich garade just in dem Moment… Das klappte immer prima. Als ich aber einmal ganz vorsichtig die Türe öffnete, standen die anderen und der Weißkittel Spalier. Tja, und da musste ich wirklich.

    Liebe Grüße und werde schnell wieder heile, liebe Emily.

    • Und wie erging es dir dann? Und dem Patienten? War das auch so ein Schisser wie ich?

      Da haben dich die Burschen aber am Ende doch noch gekriegt *g*

      Danke dir, ein Weilchen wird es wohl noch dauern. Übermorgen weiß ich hoffentlich mehr.

      Herzliche Abendgrüße liebe Gudrun, Emily

  9. Liebe Emily,

    das ist ein weiter Weg bis man nicht mehr umfällt.
    Das kenn‘ ich aus eigener Erfahrung.

    Was war das immer ein Problem beim Blut zapfen.
    In meiner Wehrdienstzeit wurde die ganze Kompanie
    mehrmals abgezapft. Und jedesmal dasselbe: Ich
    versuche an was anderes zu denken, gucke in eine
    andere Richtung – und was passiert?

    Mir wird hundeelend. Ooch, war das immer eine Quälerei.

    Aber, mit der Zeit wurde es immer besser.
    Probleme gibt’s nuir bei Familienfeiern, wenn die
    alten Leute ziemlich plastisch von ihren Krankheiten
    erzählen.

    Herzliche Grüße
    gille

    • Weißt du, ich will ja. Mir ist das ja auch immer zu blöd umzukippen. Bei der Sendung mit dem Elefanten und der Maus hat es auch schon einmal eine gute Hilfestellung gegeben. Tapfer (und schlauer) saß ich also bei meinem nächsten Blutabnahmetermin.
      Vielleicht hätten die mich nicht so lange warten lassen sollen?
      Die Tüte knisterte, die Stelle wurde desinfiziert und ich fragte: „Kann ich mich besser hinlegen?“ Da war schon wieder alles zu spät!

      Aber mir geht es zudem wie dir, ich kann auch so gar nicht zuhören, wenn andere in allen Einzelheiten berichten, wie sie ihre letzte Augen-OP überstanden haben…

      Liebe Grüße,

      Emily

  10. Ich guck immer weg, damit ich nicht sehe, womit und wo sie hinpieksen.
    Aber es ist ein unschätzbares Gut, dass wir sowas ohne weiteres bekommen können.

    Was macht dein verbrannter Oberschenkel?

  11. Es soll ja wirklich Menschen geben, die Spritzen setzen können, ohne dass man etwas merkt, einmal habe ich eine solche Person kennengelernt…EINMAL!!! Naja, aber wie du schon sagtest, wir können froh sein, dass wir eine gute medizinische Versorgung haben…

    • Auf jeden Fall!
      Ich hatte – glücklicherweise auch nur EINMAL – eine Frau Dr., die ewig an mir rumgestochert hat, um Blut zu zapfen. Das werde ich nie vergessen!
      Die ging gar nicht!

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