Seekrank – jetzt aber mal richtig …

Mal ist man seekrank, mal nicht. Manche Leute immer, manche nie. Mir war schlecht!

Ein Erlebnis dazu hatte ich ja kürzlich erst gepostet. Aber da war noch ein Erlebnis, an dem ich euch doch gerne teil haben lassen möchte. Wir waren damals auf einem großen Schiff. Ein wirklich großes Schiff. Dieses Schiff hatte auch sehr gute Stabilisatoren, allerdings spürt man eine Windstärke 8 auch auf so einem Kahn. In der ersten Nacht passierten wir eine Stelle, an der sich zwei Meere aufeinander trafen. Zudem zog in dieser Nacht ein Sturm auf.

Ich erwachte so gegen 3 Uhr in der Frühe und spürte ein leichtes Schwanken in meiner Waagerechten.

„Das schuckelt aber schön“, dachte ich bei mir und schlief seelig weiter.

Gegen 6 Uhr erwachte ich dann entgültig und schlich zum Zähneputzen in die Naßzelle. Ich bemühte mich darum, das Schwanken auszubalancieren und verspürte das dringende Gefühl an die frische Luft zu wollen. Tom machte sich schnell startklar und kam mit an Deck. Die frische Luft tat gut und wenn der Wind pfiff ordentlich. Wir kämpften uns vor, bis an die Spitze des Schiffes. Selbst das Atmen wurde hier zur Kunst.

„Kaffee?“, schrie Tom mir zu. Ich nickte, denn, ich war mir gar nicht so sicher, ob es mir so richtig gut ging. Da war so ein flaues Gefühl rund um die Magengegend.

Auf der Rückseite des Schiffes war es zwar windig, aber gut geschützt und so konnten wir ein Croissant und einen Kaffee zu uns nehmen. Zwei weitere Gäste gesellten sich in dieser frühen Stunde zu uns. Es war noch recht leer, da am Abend zuvor die Willkommensparty statt fand. Der erste Abend an Bord wird in der Regel gehörig gefeiert. Glücklicherweise trank ich nur ein Glas Sekt und ein Glas Wein zum Essen und war völlig zufrieden damit. Oder wäre es mir mit mehr Alkohol im Blut jetzt besser gegangen? Nein, sicher nicht. Also war ich jetzt doppelt dankbar.

Während des Gespräches mit dem anderen Paar wurde ich immer leiser und ich spürte auch, wie mein Blut aus meinem Gesicht entwich. Ja, meine Gesichtsfarbe wurde langsam aber sicher fahler. Als ich zum Horizont sah, sah ich auch, wie das Schiff den Wellen in die Tiefe und wieder hinauf folgte. Der Horizont schwankte ganz gehörig. Mein Magen auch. Das Croissoint war nicht glücklich in mir. Oder mein Magen nicht mit dem Blätterteigdings. Oder dem Kaffee? Oder mit beidem?

„Entschuldigt ihr mich bitte kurz?“, konnte ich noch sagen, bevor ich in Windeseile in die unteren Decks verschwand, ohne eine Antwort abzuwarten.

Ich öffnete die Kabinentür, ließ sie ins Schloß fallen, atmete einmal tief durch und eilte in die Naßzelle.

Erschöpft landete ich auf meinem Bett. In der vergangenen Nacht fühlte ich mich doch so schön geschuckelt. Ob das wieder kommen würde?!

Schweißtropfen auf der Stirn. Atem ganz flach. Gott war mir schlecht! Ich kam maximal bis in die Naßzelle und kroch zurück auf das Bett. Wenn jetzt jemand die Kabine reinigen wollte, bitte. Putzt um mich herum, aber laßt mich alle in Ruhe. Und laßt bloß den Weg zum Klo frei!

Tom kam nach etwa 15 Minuten. Er hatte wohl die Ahnung, dass etwas nicht so ganz in Ordnung sei.

„Hey, was ist denn los?“

Ich sammelte Kraft für eine Antwort. Ich war weiß wie das Laken.

„Mir ist sooooo schlecht……“

„Brauchst du eine Tablette?“

„Ich brauch‘ nen Arzt…..“

Man muss dazu sagen, Ärzte und ich sind keine Freunde. Ich habe eine Nadelphobie. Nadeln und ich sind auch keine Freunde. Ich mag es nicht, wenn jemand mich piekst. Das kann nur im äußersten Notfall passieren. Der Notfall war heute gekommen!

„Der ist aber erst um 8 Uhr da“, sorgte sich Tom.

„Das ist mir sch… egal…ich brauche……mach‘ den Weg frei…“

Kurz vor 8 Uhr saß Tom schon vor dem Arztzimmer. Eine Urlauberin lag dort bereits am Tropf und ich durfte ebenfalls sofort kommen.

Spitze, wie denn? Meine Beine waren aus Butter und der Weg ohne Spucktüte echt weit. Außerdem war ich dafür zu eitel. Ich nahm also alles zusammen, was noch in mir war (und das war nicht mehr viel) und stützte mich auf Tom bis zum Arztzimmer.

Die Sprechstundenhilfe: „Ihnen ist nicht gut?“

Wonach sehe ich aus bitteschön? Als käme ich gerade aus dem Spa?

Ich: „Bitte, bitte keine Fragen jetzt! Sonst garantiere ich für nichts! Ich bin seekrank. Mir ist schlecht. Ich brauche Hilfe. Wo ist ihr Klo?“

Sprechstundenhilfe: „Die Ärztin kommt sofort.“

Ich: „Tom, was heißt sofort?“

Meine Knie wurden weich. Tom und die Ärztin fingen mich auf.

Die Ärztin verpaßte mir eine Spritze und das war mir sowas von egal!

Tom brachte mich zurück in die Kabine.

Mein Atem wurde ruhiger, meine Übelkeit verflog, ich bekam Appetit und irgendwie sah ich … bunte Farben?!

„Ich mag was essen jetzt“, lächelte ich breit.

„Du willst JETZT etwas essen?“, fragte Tom ungläubig.

„Am Liebsten ein……hm…….Rührei. Mit Speck.“

„Du ißt morgens kein Rührei mit Speck. Bist du dir sicher?“

„Oder ein …….weiß nicht. Ich habe viel Hunger!“

Ich machte mich frisch und schwebte über den Gang zum Frühstückssaal. Es war ziemlich leer an diesem Morgen. Scheinbar war ich nicht die Einzige, die seekrank war.

„Wie geht es dir?“, fragte Tom nach meinem 2. Brötchen.

„Spitzsssse!“, grinste ich genüsslich zurück.

Ich habe keine Ahnung, was mir die Ärztin damals gespritzt hat. Aber ganz ehrlich, ich hatte fast den ganzen Tag Spaß damit! Schlecht ist mir die ganze Reise nicht mehr gewesen. Also zur Not hätte ich mich ja noch einmal pieken lassen. Nicht, dass ich noch einmal auf ein Unwetter hoffte, aber nu ja, so ganz schlimm wäre es auch nicht gewesen.

Schöne Grüsse an alle, die demnächst mal aufs Schiff wollen 😉

Emily

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47 Gedanken zu „Seekrank – jetzt aber mal richtig …

    • Nein nein liebe Heike! Hin! Einfach machen. Ich habe keine Ahnung was die spritzen, aber es war so schon … bunt 😉

      Los, hol‘ den Katalog wieder raus!

      Einen schönen Abend dir,
      Emmi

  1. das kenne ich… diese Übelkeit, dieses „nur noch Sterben wollen“…
    mir ist immer am ersten Tag auf dem Schiff schlecht, dann bin ich fit wie ein Turnschuh.
    Was in dieser Spritze war würde mich ja mal brennend interessieren.
    Lg sweetkoffie

    • Genau so fühlte es sich an! „Laßt mich einfach hier zurück…“

      Ich habe keine Ahnung was in der Spritze war, aber es hat mich die Nadel an sich vergessen lassen 😉

      Ich komme übrigens nicht auf deine Seite…

      Liebe Grüße, Emily

  2. mir ist auf schiffen noch nie schlecht geworden, weder auf kleinen noch auf großen. immer wenn der sturm kam, habe ich innerlich regelrecht gejuchzt. ich genieße das, schlafe bestens. auf dem rückweg von hiddensee hatten wir windstärke 9. man, war das schön. ich saß eingemummelt auf dem oberdeck, so lange es nicht regnete und habe auf die wellenkraft geschaut.

    aber du schilderst es wieder auf eine weise, die mir ein erstes lachen nach 2 miesen tagen entlockt. danke dafür! deine beschreibung der spritzenwirkung liest sich übrigens ein bißchen, als hättest du gekifft ;-).

    einen guten tag für dich ohne seegang!

    • Warst du bei der Windstärke allein an Deck? Verrätst du mir dein Geheimnis? 😉

      Ich freue mich sehr darüber, dir ein Lachen entlockt zu haben. Ein schönes Geschenk. Danke! Und … öhm, ja… ich habe noch nie „etwas“ geraucht, aber so könnte es sich anfühlen 😉

      Aber ansonsten liebe ich den Sturm, wenn es so richtig pfeifft! Dann ist es ein bisschen wie abheben!

      Einen schönen Abend dir 🙂

  3. „Spitzsssse!“, wie du das wieder erzählst. Für mich sehr gut nachvollziehbar das Ganze. Was da in der Spritze war würde mich auch brennend interessieren. Liebe Grüße H.

    • Ich merke schon, das interessiert viele :mrgreen:

      Aber ich verspreche dir, genau so war’s!! Ich war grüner, als die Farbe in meinem Blog. Ehrlich!

      Viele liebe Grüße für dich, Emily

  4. au wei, liebe Emily, da hast Du ja recht leiden müssen, um endlich mal „high“ zu sein:-) Mir war noch nie sooo schlecht, aber bei der Überfahrt von England mal, da hat es mir auch schon gereicht ohne k…t…zen… Ich vermeide seitdem solche Schiffsfahrten… Sicher ist sicher…:-) Liebe Seemanns-Grüsse Andrea

    • Liebe Andrea, glaube mir, ich habe echt gelitten. War mir schlecht! Es ist ja immer erst einmal ein komisches Gefühl, wenn man auf einem Schiff ist und den festen Boden unter den Füßen verliert. Aber so übel war mir noch nie!

      Herzliche Seemanns-Grüße zurück, Emily

  5. Na, ich weiß ja nicht ob das so ganz legal war was die Ärztin dir da gespritzt hat… Das hört sich bei deinen Nebenwirkungen schon ziemlich grenzwertig an 😉
    Aber Hauptsache man hat Spaß in seinem Urlaub. Dafür ist der doch schließlich da!!
    Lieben Gruß,
    Julia

    • Hat aber geholfen! Es war alles gut… und so leicht 🙂

      Ich habe am Mittag sogar am Barbecue teilgenommen und es waren nicht viele Gäste an Deck!

      Liebe Grüße, Emily

  6. Wir haben mal eine Überfahrt nach England mitgemacht.
    Wir beide haben schön gegessen. Ich weiss nur noch, dass auch Erbsen mit dabei waren.
    Schon während des Essens begann es zu schaukeln. Ich schaukelte bewusst mit und wir hatten unseren Spaß dabei.
    Dann wollte ich mir die Hände waschen, so nach dem Essen, doch die Toiletten und Waschbecken waren alle besetzt von Frauen mit grauen Gesichtern, sowas von grau habe ich noch nie gesehen.
    Wir also aufs offene Deck. Und da bekam ich so kleine weisse Punkte auf die Handrücken.
    Denk, denk, denk… Bauchatmung! Ja, die mach ich jetzt. Die hab ich in der Schwangerschaft gelernt. Und genau die half mir.
    Denn dabei konzentriere ich mich voll aufs Atmen.
    So habe ich die Überfahrt bei Stärke 8 doch gut überstanden.

    Saaaag mal. was hat der dir denn da gespritzt???

    Danke für die herrliche Erzählung ♥

    • Heißt das, du hast alles gut überstanden? Als du das mit den Erbsen berichtet hast dachte ich schon, au wei…
      Dann hast du aber alles richtig gemacht.

      Was die nette Frau gespritzt hat? Keine Ahnung, aber es war guuuut 😎

      Danke dir ♥

  7. Unsere Familie ist in der Beziehung „zerstritten“ – mein Sohn wird nie, ich sofort seekrank, und deswegen würde mich nichts auf so ein Schiff bekommen – Übelkeit auch noch bezahlen, so weit käme es noch!
    Git, dass es lange her ist!

    • Ich mag diese Schifftouren eigentlich sehr. Du wirst morgens wach und bist an einem anderen Ort. Man hat die Möglichkeit, Gegenden kennen zu lernen, die man vielleicht so nicht ansteuern würde. Ich bin ja so eine Reisemaus und muss alles ausprobieren 😉 Gerade die großen Schiffe haben im Grunde tatsächlich gute Stabilisatoren, so dass man kaum etwas spürt. Du denkst, du bist in einem schwimmenden Hotel.
      Aber okay, Seegang ist halt Seegang 😉

  8. Geht mir leider auch so…übel nochmals übel 😉

    Würde sehr gern mit dem Schiff nach Norwegen, aber ich trau mich nicht!
    Deine Spritze im Gepäck, ja…, da gehe ich sofort an Deck 😉

    Deine Geschichte hast Du super geschrieben!

    Liebe Grüße
    Ulli

    • Danke dir liebe Ulli!

      Ich habe mich auch schon ein oder zwei mal gequält, weil mir übel war. Aber das ging vorbei und dann war auch gut. Aber dieses eine Mal dachte ich, ich würde es nicht überleben. Was war mir schlecht !!!
      Aber ich würde es jederzeit wieder aufs Schiff gehen.

      Liebe Grüße, Emily

  9. Das hast du wieder herrlich erzählt, auch wenn du mir schon etwas leid getan hast wegen der Übelkeit. Naja, und deine LSD-ähnlichen Erfahrungen ….

    Liebe Grüße an dich, liebe Emily

    • Da hätte auch kein Spuckbeutel der Welt geholfen! Da musst du dich auch übergeben, selbst wenn du nichts im Magen hast.
      Aber ich bin der Medizin dankbar, für diese tollen Medikamente 😉

      Alles Liebe, Emily

  10. liebe emily

    hach und ich wollte doch sooooo gern ne kreuzfahrt mal machen mit meiner mutter aber der wird schon im schlauchboot übel.
    im november letzten jahres war ich ja in thailand bei meiner tante, die im winter immer dahin flüchtet.da fuuhren wir ijmmer mit solchen autos, wo man seitlich saß. dié insel awuf der wir waren war sehr kurvig und mir wurde da auch sehr schlecht und ein mitreisender hielt es auch kaum aus und sprang in die büsche.
    am nächsten tag wollten wir ne schiffsreise machen, doch weiil fast die hälfte von uns jetzt schon seekrank war und der taifun aus taiwan auch uns etwas streifte ließen wir es
    komisch, dass mir erst jetzt mit zunehmenden alter so empfindlich wird mit dem magen
    nennst du mir den namen der droge??:))
    freut mich, dass es dir nachher gut ging

    alles liebe von babsi

    • Serpentinen sind auch noch mal etwas anders. Da könnte ich jedes Mal grün im Gesicht werden. Da reicht mir schon Mallorca! Aber wenn euch zudem noch ein derartiger Seegang erwartet hat, hätte ich es auch nicht riskiert.

      Ich merke ja schon, viele sind daran interessiert, was es „Gutes“ gab. Isch weeset och nich. Echt nicht. Aber ich kann Schiffreisen ansonsten nur empfehlen. Ist schon schön 🙂

      Liebe Grüße zu dir!

      Emily

  11. Muss ja ein toller Stoff gewesen sein! Vorschlag: du machst die gleiche Reise nochmal und lässt Dir dann gaaanz genau aufschreiben, was das für ein Zeugs war! Und dann können wir alle auf Blogger-Kreuzfahrt gehen!
    Hey-Hoo,hey-Hoo….

  12. Was war das, und gib mir was ab! 😀

    Nee, ich hab normalerweise relativ wenig Probleme damit. Bei Windstärke 11 auf einem ähnlichen großen Schiff wie deinem lag ich mal für rund zwei Stunden flach, weil mir schwummrig war, aber dieses „Hilfe, das überlebe ich nicht!“-Gefühl kenne ich zum Glück nicht.

    Was aber erstaunlicherweise hilft (und in unseren Breiten schwer zu bekommen sein dürfte) – Oregano-Tee! Gelernt auf ’nem Segeltörn in der zehnten Klasse von unserer ecuadorianischen Bordköchin 😆 Riecht zwar wie Pizza, hat aber tatsächlich geholfen.

    • Seltsam. Alle wollen das Zeug!? Ich merke schon, wir brauchen dringend (!) eine Party Leute!

      Bei Windstärke 11 soetwas wie „schwummrig“ zu empfinden heißt für mich: Hut ab! Dann gibt es auch nix, was Spaß macht ! 😉

      Den Oregano hätte ich im hohen Bogen! Du weißt schon was!

  13. bäääääh.DAS kenn ich.

    als ich 15 war waren meine eltern,meine schwester und ich im urlaub,tunesien.
    und meine eltern wollten unbedingt diese katamaranfahrt mitmachen.bis dahin wusste ich noch gar nicht,dass ich seekrank bin.

    wir stiegen also auf den ollen katamaran,warteten bis alle gäste da waren.
    einige minuten wurde mir etwas flau im magen und ich dachte auch zuerst,dass das frühstück schuld war.

    dann kam aber auch noch wind dazu,um uns nur wasser und es wackelte alles.
    mir war so schlecht wie noch nie zuvor.

    als ich grade die fische füttern wollte,zog mein vater mich zur toilette mit den worten “Platz da!Ein Notfall!“,schubste mich ins klo rein und sagte zu mir “So.Hier kannste dich erleichtern.Aber ins Wasser ko….??Tz,sowas macht man nicht.“

    nebenher habe ich mich erleichtert und mir gewünscht,dass das bald aufhört.
    insg. musste ich von meinem vater noch 5x zur toilette geschliffen werden,da er einfach nicht wollte,dass ich die fische fütter 😆 aber bei den butterweichen knien erschien mir das als sehr viel einfacher,als zur toilette zu schwanken *kicher*

    • Du Arme! Da hättest du ja gleich dort bleiben können… Ganz ehrlich? Ich hatte damals wirklich überlegt einfach da liegen zu bleiben. Bzw. in der Nähe, so prickelnd war es da ja auch nicht.
      Aber im Grunde ist es einem doch so was von egal wo man sich erleichtert oder? 😉

      Schöne Geschichte!

      Liebe Grüße, Emily

      • hach … wenn man 15 ist und mama sagt “SO!komm jetzt wieder hoch,oder haben wir umsonst für dich bezahlt?“ hört man noch auf mama 😆 auch dann wenn man sagt “Was kann ich denn dafür,wenn ich die SCH… hier nicht vertrag?Ich hab nicht drum gebettelt mit fahren zu *wüüüüüüüüüüürg* und zack wurde ich schon wieder zur toilette geschubst 😀

        heute kann ich drüber lachen.damals war ich total sauer *g*

  14. *gg* angst vor spritzen hab ich nicht, aber meine sorgen nur für juckende oberarme und hoffentlich später dafür das ich ohne niesataken den sommer geniesen kann, bunte farben habsch noch nie gesehen 😦

    so und nun zum zahnarzt… vor dem ich eine heidenangst hab *fingernägel abkau*

    • Die Nadel ging in den Po, keine juckenden Oberarme. Aber das hätte ich sicher auch nicht gemerkt 😉

      Ich hoffe, beim Zahni war alles ok liebe Fio!?

      Emmi

  15. Tolle Story. Meine Gleichgewichtsorgane haben sich sofort solidarisiert und lassen mich mitschwanken 😉
    Die Spritze klingt gut. Ich hatte so was ähnliches mal bei einer Darmspiegelung. Das Zeugs zeigte zwar erst Wirkung beim Nachhauselaufen, aber das war dann dafür die auf Wolke 7 wandern. Und Männe meinte, ich hätte die ganze Zeit so ein wonniges Grinsen im Gesicht gehabt .lol:

    • Ging das sooo schnell mit der Solidarisierung? Hut ab! Du Arme!

      Öhm, weißt du was die gespritzt haben? Die Nachfrage ist scheinbar ziemlich hoch 😉

  16. Liebe Emily,
    mein Göttergatte hatte sich „2008“ zum 50. Geburtstag eine Schiffsreise gewünscht … und so sind wir dann nach NY geflogen um dort nach zwei Tagen Aufenthalt auf der Queen Marry 2 einzuchecken … ich hatte mächtig Bammel davor … doch es war einfach nur schön … ich brauchte keine Spritze … hatte einfach nur Spaß und habe die ganze Reise zurück nach HH sehr genossen … es war einfach SPITZE … und welche Reise … auf welchem Schiff … hast du hier so anschaulich beschrieben ?

    Herzliche und ganz mitfühlende Grüße
    Doris

    • Meine Tour war damals in der Karibik und fand auf einer der AIDA Schiffe statt.
      Es freut mich doch sehr, dass du so ein tolles Erlebnis hattet. Ist schon nett auf so einem Schiffchen. Aber Seegang ist halt Seegang. Da kann schon eine Überfahrt nach Spiekeroog reichen 😉

      Liebe Grüße an dich,
      Emily

  17. „ups sprach das Frühstück, hier bin ich wieder. Sieh mal, was ich mitgebracht habe! 😉

    Dem Himmel sei Dank, ich war noch nie seekrank.
    Verzeih mir 😳 , dein lustig geschriebener Beitrag läßt bei mir leider kein Mitleid zu. Ich muß lachen, ob ich will oder nicht. 😆

    • Freut mich, wenn du lachen konntest. Hab ich ja nach der Spritze auch 😉

      Und ja, das Frühstück hat sich komplett gezeigt und ich glaube auch etwas vom Abendessen … *hmpf*

  18. Schade, dass dir partout nicht einfällt, wie das Zeux in der Spritze denn nun geheißen hat… Wenn ihr noch ein Plätzchen frei habt, dann möchte ich auch mit auf diese Kreuzfahrt-Spritzen-Party! 🙂

  19. Sicher waren die nachfolgenden Morgen schöner.
    Wenn in der Frühe das ganze Schiff noch schläft und nur einige wenige Jogger ihre Runden drehen und man sich den ersten Kaffee an der einzigen geöffneten Theke mit einem süßen Stückchen versüßte und den Blick über das meist glatte Meer streichen lassen ließ, dann war das jedes Mal ein wunderbarer Tagesbeginn.
    Liebe Grüße, Charles

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