Portugiesische Zucchinimarmelade

Bei Freunden habe ich kürzlich etwas entdeckt: Zucchinimarmelade aus Portugal. Ich habe ja schon so einiges an Gemüse verarbeitet, aber auf eine Zucchinimarmelade war ich bisher wirklich noch nie gekommen! Wir probierten einen Teelöffel davon und ich war sofort hin und weg. Am nächsten Tag googelte ich die Rezepte, übersetzte sie und probierte mich gleich daran aus. Hier ist das Resultat!

Das Zucchinifleisch habe ich klein geschnitten und anschließend fein verhexelt. Bei meinem Erstversuch habe ich 600 gr. Zucchini verarbeitet.

ZucchiniWenn ich Marmelade zubereite, verwende ich immer Zucker im Verhältnis 1:1. Da ist keine Sorbinsäure drin.

Die vorbereitete Zucchini mit dem Zucker in den Topf geben. Einen ganzen Anisstern dazu geben, den Saft einer Zitrone und eine Zimtstange.

Zucchinimarmelade

Alles für etwa 4 Minuten kochen und dann abfüllen. Die Marmelade schmeckt phantastisch! Die solltet ihr wirklich einmal ausprobieren!

Alles Liebe ins Wochenende,

die Emily

 

Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel

Heute habe ich mal etwas ganz anderes! In NRW gibt es einen hinduistischen Tempel, dieser wurde 2002 in Hamm errichtet und eingeweiht. Mit Hilfe ritueller Handlungen wird die göttliche Kraft herbei gerufen, die in den Granitstatuen präsent werden. Der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel ist ein heiliger Ort, da fortan hier die Götter residieren. Er ist übrigens der zweitgrößte hinduistische Tempel in Europa!

Der Tempel ist der Göttin Kamadchi geweiht. Die Ableitung des Namens aus dem Sanskrit bedeutet: Die, die Wünsche von den Augen abliest. Sri ist dabei die respektvolle Anrede. Ampal ist die Bezeichnung für Göttin.

Das farbenprächtige und eindrucksvolle Portal des Tempelturmes ist 17 Meter hoch.

Jeder, der der das Interesse verspürt den Tempel zu besichtigen, kann das tun. Wichtig ist nur, dass man sich an einige Regeln hält. Verständlicher Weise!

Also habe ich meine Schläppchen ausgezogen und mich auf den Besichtigungsweg gemacht. Ich war sehr beeindruckt!

Dieser Besuch war für mich wirklich sehr beeindruckend!

Alles Liebe,

die Emily

Entspannt geradelt…

Am Sonntag fuhr ich eine kleine Runde mit dem Rad. Ich radelte am Fuß einer Halde entlang. Die Halde ist ein bekanntes Eldorado für Mountinbiker. Mein Weg war allerdings eher ein Pättken, also ein schmaler Pfad, den man schon kennen muss. Der Weg ist wunderbar eben und so gar nicht anstrengend. Am Ende laufen beide Wege für etwa 60 Meter zusammen. Und genau dort stieß ich auf eine Gruppe Mountinbiker, die gerade einen scheinbar deutlich anstrengenderen Trail hinter sich gebracht hatten.

Einige von denen sogen emsig an ihren Trinkflaschen, andere atmeten noch hektisch von der eben erlebten Anstrengung. Alle hatten sie in diesem Moment etwas gemeinsam: Sie sahen mich an.

ICH kam nämlich gerade mit meinem Hollandrad, fröhlich lächelnd, um die Ecke. Für sie musste es so ausgesehen haben, als käme ich gerade ebenfalls über den Trail, den sie mit deutlich mehr Einsatz hinter sich gebracht hatten. Ich lächelte in die Runde und radelte entspannt an ihnen vorbei.

Manchmal habe ich einfach ein sensationell großartiges Gefühl ;-)

Herzliche und sportliche Grüße in die neue Woche,

Emily

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