Rhabarbermuffins

Lecker, lecker und noch einmal lecker!

Es ist Rhabarberzeit und nachdem ich schon ein paar Gläser Marmelade eingekocht habe (Rhabarber mit und ohne Erdbeeren), gab es am Pfingstmontag Muffins. Ich kann euch eines versprechen, sobald diese duftenden Minitörtchen den Backofen verlassen haben, möchte man nur noch eines: probieren!

Blüten-085

Die Zutaten reichen für 12 Förmchen:

125 gr. Rhabarber

90 gr. Butter

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

75 gr. Zucker

2 Eier

85 gr. Dinkelmehl

90 gr. Weizenmehl

1/2 Päcken Backpulver

3 EL Milch

etwas Zitronenschale, wer mag (Biozitrone)

Puderzucker

Rhabarbermuffins-004

Die Butter, Vanillezucker, Zucker und Salz miteinander schaumig schlagen. Dann die Eier dazu geben und alles schön weiter miteinander vermengen. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und ebenfalls in den Teig einarbeiten. Milch hinzufügen und wer mag, raspelt noch etwas Zitronenschale dazu. Ganz zum Schluss die Rhabarberstücke unterheben und in die Förmchen füllen.

Ich habe die Törtchen auf der mittleren Schiene, Umluft 200 Grad für 25 Minuten gebacken. Mit Puderzucker bestäuben und hinein beißen!

Ach ja, und wer mag, kann dazu noch Vanillesahne oder Rhabarbermarmelade dazu reichen. Himmlisch sage ich euch! Könnt ihr sie riechen?

Guten Appetit &

alles Liebe aus der Backküche,

die Emily

Taschentuchbaum

Das Rätsel des Baumes ist gelöst!

 

Die Blüten erinnern mich an ein Spiegelei. Gerne würde ich ihm seinen richtigen Namen geben, hat jemand eine Lösung?

Emily – in der Botanik -

Gesundheitsvortrag

Neulich war ich zu einem Gesundheitsvortrag in einer Klinik. Das Thema versprach Interessantes und so machte ich mich an dem besagten Abend auf den Weg. An der Eingangstür erhielt ich einen Flyer, auf dem alle Rahmeninformationen zu dem Vortragsprogramm im Detail ausgestaltet waren. So las ich mich ein, während ich die Treppen zum Vortragsraum hinab stieg.

Ach guck mal einer an? Anschließend gibt es die Gelegenheit zu einer ausführlichen Diskussion mit den Fachärzten bei einem kostenfreien Grillabend. Scheint ein interessantes, wie lukratives Thema zu sein.

Im Vortragsraum angekommen, hätte ICH beinahe einen Arzt brauchen können. Es war überrappelvoll, kuschlig warm und es müffelte, wie in einem Pumakäfig. Jeder Platz war auf den Zentimeter hin ausgeschöpft. Ich sah mich um und ergatterte einen Sitzplatz, nachdem ein netter junger Mann zwei Stühle zusätzlich platziert hatte.

Die Altersgruppe der “Kundschaft” hier im Raum lag ziemlich weit oben. Schließlich ging es nicht nur um das Gesundheitsthema an sich, sondern auch um entsprechende Hilfsmittel.

Unmittelbar hinter uns saßen zwei ältere Damen, die in einer Tour sabbelten.

“Die sind nicht wegen dem Vortrag hier, die sind hier um sich unterhalten zu lassen!”, flüsterte der nette Herr neben mir. Ja, das sah ich übrigens wohl auch so.

“Und erst der Bläserchor! Ich liiiiiiebe ja den Bläserchor!”, juchzte eine von denen.

“Ach, ich ja auch”, antwortete ihre Nachbarin.

“Die Musik geht einem einfach unter die Haut, so schön ist die!”

Die eine Dame kramte den Veranstaltungsflyer aus ihrer Tasche.

“Hier und nachher haben wir noch den Vortrag zur Arthrose. Da bin ich ja mal gespannt. Ich hab hier meine Untersuchungsbilder mit.”

raschelraschelraschel

“So, das will ich dem guten Onkel gleich mal zeigen.”

Sie hielt ihrer Sitznachbarin die Bilder unter die Nase, die wiederum große Augen machte.

Kann ich gut nachvollziehen, ich würde auch nicht alles sehen wollen!

“So sieht es bei mir im Körper aus!”

Stille.

Das konnte sich die andere Dame natürlich nicht bieten lassen.

“Also ich hab im letzten Jahr ja sooo viel im Garten gearbeitet. Und danach hatte ich im gaaaanzen rechten Arm gaaaaanz viel Arthrose. Das hat lange gedauert, bis das wieder weg gegangen war. Ich will mal sehen, dass ich dieses Jahr nicht so viel im Garten mache. Das will ich ja nicht noch mal haben!”

Die andere nickte bestätigend.

“Ach guck mal da. Ist das dahinten nicht die Frau Müller? Juhuuu!!”

Die Vorträge begannen glücklicherweise pünktlich und die Damen starrten gebannt (und schweigend) auf die Leinwand und das Ziel ihrer eigentlichen Begierde, auf Herrn Doktor!

Habt alle ein schönes Pfingstwochenende und bleibt bloß gesund!

Alles Liebe, die Emily

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